COACHING4FUTURE aktuell 01/2010
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
wir freuen uns, Ihnen heute den ersten Newsletter von COACHING4FUTURE präsentieren zu dürfen. Wir informieren Sie über folgende Themen:
- Jenseits von Algebra und Hexadezimalsystem
Coaching-Teams begeistern seit einem Jahr mit praktischen Einblicken in die MINT-Welt - Noch stärker vernetzt
COACHING4FUTURE steigt ein ins Web 2.0 - Auf der Suche nach den Wissenschaftlern von morgen
COACHING4FUTURE unterstützt Unternehmen bei der gezielten Nachwuchsförderung - Zukunftswerkstatt Baden-Württembergs
Geschäftsführer Christoph Dahl über die Ziele der Baden-Württemberg Stiftung und das Programm COACHING4FUTURE - Großer Erfolg bei der ersten COACHING4FUTURE MINT-Talkrunde in Freiburg
Ab sofort werden wir Sie regelmäßig über die Arbeit bei COACHING4FUTURE informieren, damit sind Sie immer auf dem neuesten Stand.
Ihre Wünsche, Anregungen und Kritik sind uns jederzeit willkommen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Sabine Pfeifer
Projektleitung COACHING4FUTURE
i.A. der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Jenseits von Algebra und Hexadezimalsystem
Coaching-Teams begeistern seit einem Jahr mit praktischen Einblicken in die MINT-Welt
Im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung touren die Coaching-Teams des Bildungsnetzwerkes COACHING4FUTURE seit Herbst 2008 durch das "Ländle", um Jugendliche für die MINT-Welt zu begeistern. Ihr Ziel: Bei Schülerinnen und Schülern Interesse und Neugierde für naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe und Studiengänge zu wecken. So ist zwar inzwischen allgemein bekannt, dass in MINT Zukunft steckt. Doch nur wenige Schulabsolventen wissen, welche beruflichen Möglichkeiten sich genau hinter diesen vier Buchstaben verbergen.
"Viele Schüler halten Ingenieure für Nerds", erklärt die Prozessverfahrensingenieurin Barbara Normann. Um mit diesem Vorurteil aufzuräumen ist sie zusammen mit den Naturwissenschaftlern Silke Fanta, Henriette Gruber und Orfeas Dintsis für das Bildungsnetzwerk an Schulen, auf Messen oder bei Berufsinformationstagen unterwegs. Sie wirken nicht unbedingt wie typische Vertreter der Wissenschaft und genau das macht ihren Erfolg aus: So gewinnen sie schnell die Sympathie und Akzeptanz der Schüler. Dabei verbindet die vier Jungakademiker neben der Faszination für moderne Technologien vor allem das Ziel, jungen Menschen das eigene Wissen weiterzugeben und Lust auf MINT zu machen. Jenseits von Algebra oder dem Hexadezimalsystem beleuchten die Coaching-Teams vor Ort die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik von der praktischen Seite. Anhand multimedialer Präsentationen stellen sie Anwendungen und Zukunftsvisionen aus verschiedenen Branchen vor, veranschaulichen exemplarische Berufsbilder und informieren über Studien- und Karrieremöglichkeiten in der Region. Mithilfe von Live-Experimenten und Exponaten können sich die Jugendlichen schließlich im wahrsten Sinne des Wortes an den MINT-Bereich herantasten.
Von Karlsruhe bis Lörrach, von Offenburg bis Ravensburg – seit Projektstart haben die Coaches rund 300 Schulen besucht. Das Interesse bei den etwa 10.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern war überwältigend: „Dass so viele Produkte und Anwendungen von MINTlern entwickelt werden, hätte ich nie gedacht. Der Vortrag hat mich in meinen Plänen ein technisches Studium zu ergreifen bestärkt“, resümierte beispielsweise Laura, die derzeit die zehnte Klasse des Michelberg-Gymnasiums in Geislingen besucht. Und auch ihre Mitschülerin Kim war begeistert von der Veranstaltung: "Ich hatte überhaupt keine Idee, was sich hinter MINT versteckt. Doch das waren super viele Infos und ich könnte mir gut vorstellen, Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren."
Ist das Interesse erst geweckt
Mit COACHING4FUTURE will die Baden-Württemberg Stiftung Jugendliche nachhaltig zur Entscheidung für eine technisch-naturwissenschaftliche Laufbahn motivieren. Dass dieses Konzept ankommt, zeigen nicht zuletzt die Userzahlen des zugehörigen Internetportals. Mehr als 1.500 Schülerinnen, Schüler und Studierende haben sich auf www.coaching4future.de bereits registriert und nutzen die Möglichkeit, auf diese Weise mit Hochschulen und Unternehmen in Kontakt zu treten.
Schulen können jederzeit kostenlos den Besuch eines Coaching-Teams anfordern.
Ihre Ansprechpartnerin bei COACHING4FUTURE
Christin Wölfel
Projektassistenz
Beratung Schulen und Hochschulen
Fon +49.9126.275-249
woelfel@coaching4future.de
Noch stärker vernetzt
COACHING4FUTURE steigt ein ins Web 2.0
COACHING4FUTURE möchte Schülerinnen und Schülern nicht nur die vielversprechenden Zukunftsperspektiven des MINT-Bereichs schmackhaft machen, sondern sie von der Entscheidung für eine MINT-Karriere bis zum Berufseinstieg begleiten. Um für die Jugendlichen laufend ansprechbar zu sein und ihnen jederzeit mit Infos und Tipps weiterhelfen zu können, baut das Bildungsnetzwerk der Baden-Württemberg Stiftung sein Angebot weiter aus und steigt ein ins Web 2.0.
Soziale Netzwerke im World Wide Web boomen trotz viel diskutierter Gefahren wie nie zuvor. An der Spitze steht nach aktuellen Auswertungen des Marktforschungsinstituts ComScore das Portal facebook: Im März besuchten allein in Deutschland rund 15 Millionen Internetbenutzer die von dem Harvard-Studenten Mark Zuckerberg gegründete Community. Mit einer eigenen facebook-Seite nutzt jetzt auch COACHING4FUTURE die Chancen von Social Media. MINT-interessierte Schülerinnen, Schüler und Studierende sollen die Gelegenheit erhalten, sich mit den Wissenschaftlern von COACHING4FUTURE sowie Experten aus Hochschulen und Unternehmen stärker zu vernetzen.
Fan werden und Möglichkeiten entdecken
Die Erfahrungen aus den Schulvorträgen der Coaches nach über einem Jahr haben gezeigt: Der Beratungsbedarf bei Jugendlichen bezüglich der beruflichen Orientierung ist riesig. Daher können sie sich auf der facebook-Seite von COACHING4FUTURE – über die Veranstaltungen hinaus – schnell und unkompliziert mit ihren individuellen Fragen an die Coaches wenden. Um den Wissensdurst der jungen Besucher zu stillen und mit potentiellen Nachwuchskräften in Kontakt zu treten, haben auch Lehrkräfte sowie Unternehmens- und Hochschulvertreter die Möglichkeit, der Seite beizutreten und sich als Experten zu beteiligen. Regelmäßige Informationen zu technischen Innovationen, neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnissen bieten die Grundlage für spannende Diskussionen unter den Fans. Berichte und Bilder von unterwegs verraten zudem mehr über besuchte Stationen und beleuchten die Aktionen vor Ort.
Jetzt die facebook-Seite von COACHING4FUTURE besuchen, Fan werden und die Möglichkeiten entdecken!
Auf der Suche nach den Wissenschaftlern von morgen
COACHING4FUTURE unterstützt Unternehmen bei der gezielten Nachwuchsförderung
Fakt ist: Der Fachkräftemangel im sogenannten MINT-Bereich wird weiter steigen – insbesondere in den Ingenieurwissenschaften. Hier werden laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) bis zum Jahr 2020 bundesweit rund 380.000 Fachkräfte gebraucht. Besonders kleine und mittlere Unternehmen werden davon betroffen sein, denn ihnen steht für die längerfristige Nachwuchs-förderung häufig ein geringes Budget zur Verfügung. Um deren Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, sind also Ansätze gefragt, die langfristig angelegt sind, geringe Kosten verursachen und wenig Personalressourcen binden. Unterstützung gibt es für baden-württembergische Unternehmen vom Bildungsnetzwerk COACHING4FUTURE.
Von Schnupperpraktika über Werkstudentenstellen oder Bachelor- und Masterarbeitsthemen bis hin zu Einstiegschancen für Absolventen– mit ihren Stellenangeboten und einem eigenen Profil können sich baden-württembergische Unternehmen auf www.coaching4future.de der Bewerberzielgruppe als attraktive Arbeitgebermarke präsentieren. Zudem haben Personalverantwortliche die Möglichkeit, selbst in den anonymisierten Profilen oder Stellengesuchen der registrierten User zu recherchieren.
Doch das MINT-Karrierenetzwerk von COACHING4FUTURE ist mehr als ein Informationsportal und wichtiger virtueller Treffpunkt. Einmalig ist die landesweite und zielgruppenspezifische Ansprache vor Ort durch die wissenschaftlichen Coaching-Teams des Programmes. Täglich sind diese an Schulen, auf Messen und Berufsorientierungsveranstaltungen unterwegs und stellen Schülerinnen, Schülern und Studierenden die Unternehmen des Netzwerkes vor und machen auf aktuelle Stellenangebote aufmerksam.
Registrierte Partnerunternehmen profitieren von der landesweiten Vernetzung mit den Hochschulen: Die Hochschulen mit MINT-Studiengängen erhalten ab sofort mit dem elektronischen COACHING4FUTURE-Karrieredienst einmal im Monat alle relevanten Stellenangebote zur Weitergabe an ihre Studierenden.
Mit diesem besonderen Service bietet COACHING4FUTURE seinen Netzwerkpartnern ein ganzheitliches, innovatives Nachwuchsförderungskonzept: es steigert Bekanntheitsgrad und Image des Unternehmens durch landesweite Kommunikation und bietet ihnen die Möglichkeit, qualifizierte Nachwuchskräfte für sich zu interessieren und sie frühzeitig an sich zu binden.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
Sie möchten als Unternehmen die Möglichkeiten von COACHING4FUTURE nutzen? Werden Sie Netzwerkpartner; die Basismitgliedschaft auf der Bildungsplattform ist kostenfrei. Gerne stellen wir Ihnen das Programm COACHING4FUTURE in einem persönlichen Gespräch vor oder lassen Ihnen Informationsmaterial zukommen.
Sie wollen als Verband Ihre Mitgliedsunternehmen noch stärker unterstützen oder haben spezielle Kooperationsvorschläge? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Unser Programm präsentieren wir gerne bei Ihrem nächsten Arbeitskreis oder einer Mitgliederversammlung.
Ihre Ansprechpartnerin bei COACHING4FUTURE
Anika Danner
Projektassistenz
Beratung Unternehmen
Fon +49.9126.275-311
danner@coaching4future.de
Zukunftswerkstatt Baden-Württembergs
Geschäftsführer Christoph Dahl über die Ziele der Baden-Württemberg Stiftung und das Programm COACHING4FUTURE
Herr Dahl, zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Aufgabe als Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung und vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Welchen Reiz hat die Aufgabe des Geschäftsführers der Baden-Württemberg Stiftung für Sie und was haben Sie sich vorgenommen?
Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Und sie hat ein klares Ziel: Zukunft stiften für die Menschen in Baden-Württemberg. Das kreative Potenzial dieser Stiftung ist enorm. In unseren Aufgabenfeldern Forschung, Bildung und Soziale Verantwortung suchen wir daher ständig nach neuen Wegen und entwickeln innovative Lösungsstrategien für die gesellschaftlichen Problemstellungen unserer Zeit. Diese anspruchsvolle Arbeit fortzuführen und noch besser in die Öffentlichkeit zu tragen, ist mein Ziel.
Wo sehen Sie die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit für die kommenden Jahre?
Die Ausrichtung der Stiftung und ihrer Themen ist eng verknüpft mit der ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung Baden-Württembergs – gerade im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftspolitische Situation. Ich glaube, dass wir uns im internationalen Wettbewerb zukünftig nur dann gut positionieren können, wenn wir Wissen generieren und dieses teilen. Auf die Ergebnisse von Wissenschaft und Forschung kann nur zugreifen, wer vorher ein entsprechendes Bildungsniveau erworben hat und seine Bildung kontinuierlich fortentwickelt. Die Baden-Württemberg Stiftung liegt deshalb mit ihren drei Hauptzielsetzungen "Spitzenforschung vorantreiben", "Bildung ermöglichen" und "Soziale Verantwortung übernehmen" nach wie vor genau richtig, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.
Sie haben das Thema Bildung angesprochen. Wie kann sich die Stiftung konkret in diesem Bereich einbringen?
Das Thema hat viele Aspekte, in denen die Baden-Württemberg Stiftung ihren Gestaltungsspielraum nutzen wird. Eine der zentralen Aufgaben Baden-Württembergs als exportorientierter Wirtschaftsstandort ist der langfristige Erhalt unserer technologischen Innovationskraft. Sie sichert uns Zukunftschancen, Beschäftigung, ressourcenschonenden Wohlstand und soziale Stabilität. Daher werden wir uns selbstverständlich weiterhin für die Gleichheit von Bildungschancen für unsere Kinder engagieren, genauso wie für die Förderung innovativer Forschungsarbeit mit dem Ziel, neue Methoden und Verfahren in Naturwissenschaft und Technik zu entwickeln. Damit Baden-Württemberg auch weiterhin ein attraktiver und moderner Forschungsstandort mit einer Spitzenstellung im internationalen Wettbewerb bleibt, müssen wir aber vor allem junge Menschen für diesen sogenannten MINT-Bereich begeistern. Aus diesem Grund haben wir das Programm COACHING4FUTURE ins Leben gerufen.
Warum liegt Ihnen das Programm COACHING4FUTURE so am Herzen?
Aufgrund der demographischen Entwicklung und des strukturellen Wandels innerhalb des Wirtschaftssystems ist der Bedarf an MINT-Fachkräften hoch und steigt zunehmend. Um Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, müssen wir deshalb junge Menschen so früh wie möglich an Technik heranführen und das Interesse für die MINT-Disziplinen wecken. Hier engagieren wir uns beispielsweise mit der Initiative mikromakro, die jungen Erfindern hilft, ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Genauso wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch das Thema Berufsinformation und Berufsorientierung. Oftmals haben junge Menschen doch nur ein vages, wenn nicht gar falsches Bild von den Aufgabenstellungen und Tätigkeiten eines Ingenieurs oder Naturwissenschaftlers. Das müssen wir ändern und unseren Schülerinnen und Schülern die hervorragenden Zukunftsperspektiven aufzeigen. Genau das ist die Aufgabe unserer wissenschaftlichen Coaching-Teams.
"Grau ist alle Theorie" könnte man auch hier einwenden. Wie sollen junge Menschen denn anschließend herausfinden, ob ein MINT-Beruf tatsächlich zu ihnen passt?
Das ist in der Tat ein wichtiger Aspekt, der neben dem Thema "Interesse für MINT wecken" gleichermaßen im Programm COACHING4FUTURE verankert ist. Frühzeitiges "Schnuppern" in die Hochschul- und Arbeitswelt ist für Schülerinnen, Schüler und Studierende dringend notwendig, um sich ein eigenes Bild über den angestrebten Beruf und die Anforderungen des Studiums zu machen. Denn nur durch praktische Erfahrungen kann sich ein junger Mensch fundiert für ein Berufsziel entscheiden und den manchmal steinigen Weg durch das Studium meistern. Dieses frühe Knüpfen von Kontakten junger Menschen mit Unternehmen und Hochschulen setzt COACHING4FUTURE mit seinem Bildungsportal seit mehr als einem Jahr überaus erfolgreich um.
Wie ist die Resonanz seitens der Schulen und Unternehmen?
Lehrkräfte und Schüler sind gleichermaßen begeistert über das perfekte Infotainment unserer jungen Wissenschaftler. Das freut uns und ist eine Bestätigung für das gesamte Team des Programms. Dieser Erfolg bestärkt uns vor allem in den Bemühungen, noch mehr Netzwerkunternehmen für COACHING4FUTURE zu gewinnen. Unser Ziel ist, möglichst allen interessierten Schülern und Studierenden in Baden-Württemberg Perspektiven zur Praxiserfahrung in Unternehmen zu eröffnen. Bislang 300 teilnehmende Netzwerkunternehmen sind ein Beweis für die große Bereitschaft unserer Unternehmen, sich in der Nachwuchsförderung zu engagieren, aber auch ein Zeichen für deren Bedarf an Fachkräftenachwuchs. Aber ich bin überzeugt, wir können noch viele Weitere gewinnen.
Der Bedarf an technischen Nachwuchskräften beschränkt sich nicht nur auf den akademischen Bereich. Welche weiteren Ziele verfolgen Sie mit COACHING4FUTURE?
Auch die ausbildenden Unternehmen klagen seit Langem über zu wenig qualifizierte Ausbildungsbewerber, vor allem in den gewerblich-technischen Berufen. Die bislang hervorragende Resonanz auf das Programm COACHING4FUTURE und unzählige entsprechende Anfragen haben uns darin bestärkt, das Bildungsprogramm auf den Ausbildungsbereich auszuweiten. Durch einen Ausbau der Coaching-Teams werden wir ab dem neuen Schuljahr unsere Veranstaltungen auch in allen Haupt- und Realschulen anbieten. Und ich bin mir sicher, dass wir damit noch nicht am Ende der Ideen für dieses Bildungsnetzwerk für Baden-Württemberg sind.
Herr Dahl, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Großer Erfolg bei der ersten COACHING4FUTURE MINT-Talkrunde in Freiburg
Welche beruflichen Perspektiven bietet die MINT-Branche? Wie finde ich heraus, welche Fachrichtung und welche Hochschule zu mir passt? Was sind häufige Fehler bei der Berufsorientierung? Themen wie diese wurden von Vertretern aus Hochschule und Unternehmen sowie einem Biologiestudenten bei der ersten MINT-Talkrunde von COACHING4FUTURE diskutiert.
Im Rahmen der Bildungsmesse horizon stellten sich am Samstag, 3. Juli 2010, Prof. Dr. Axel Sikora, Studiengangsleiter der Informationstechnik an der DHBW Lörrach, Prof. Dr. Andreas Christ, Prorektor der Fakultät Medien und Informationswesen an der Hochschule Offenburg, Thomas Fink, Human Resources Director bei der Phadia GmbH in Freiburg, Diplom-Ingenieur Michael Eich von der Cofely Deutschland GmbH, sowie Ryan Rodriguez, Studierender der Biologie an der Universität Freiburg, den Fragen von Henriette Gruber, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bildungsnetzwerkes COACHING4FUTURE .
Neben Aspekten der Berufsorientierung wurden auch umstrittene Themen wie etwa die hohe Studienabbrecherquote oder die geringe Frauenquote im naturwissenschaftlich-technischen Bereich betrachtet. Hier berichteten die Referenten von ganz unterschiedlichen Erfahrungen: So arbeitet Thomas Fink bei der Phadia GmbH bereits überwiegend mit Frauen zusammen, die dort auch in Führungspositionen stark vertreten sind. Während Prof. Dr. Andreas Christ von der Hochschule Offenburg noch immer den Eindruck hat, dass ein technisches Studium viele junge Frauen abschreckt. Mithilfe der verschiedenen Experteneinschätzungen konnten sich die anwesenden Schülerinnen, Schüler und Eltern im Publikum am Ende der 90-minütigen Diskussionsrunde ein umfassendes Bild von den Zukunftsaussichten und Herausforderungen der MINT-Welt machen. Gleichzeitig schätzten die teilnehmenden Hochschul- und Unternehmensvertreter die Möglichkeit, sich den Fachkräften von morgen vorzustellen und ihnen mit Tipps und Anregungen bei der Berufswahl behilflich zu sein.
Aufgrund der positiven Resonanz wird die MINT-Talkrunde zukünftig in ganz Baden-Württemberg zu einem festen Bestandteil der Bildungsmesse horizon. Wenn Sie sich als Vertreter aus Bildung oder Wirtschaft bzw. als MINT-Studierender an einer COACHING4FUTURE MINT-Talkrunde beteiligen möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Ihre Ansprechpartnerin bei COACHING4FUTURE
Sabine Pfeifer
Projektleitung COACHING4FUTURE
Fon +49.9126.275-309
pfeifer@coaching4future.de