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  • MINT-Berufe, MINT-Ausbildung

MINT ist unser Alltag. Und unsere Zukunft. Pack sie an, mit deiner Berufsausbildung!

Hier dreht sich alles um den Menschen, unsere Umwelt und unser alltägliches Leben: Mit einer MINT-Ausbildung bist du dabei, wenn die Zukunft auf unserem Planeten gestaltet wird!

Ausbildungsberufe, die spezielle Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik  umfassen, nennt man MINT-Berufe. Sicher kennst du bereits einige davon, wie etwa Kfz-Mechatroniker, Informatiker oder Chemielaboranten. Aber der MINT-Bereich bietet noch viel mehr, wenn es um spannende Aufgaben geht – also um die Lösung alltäglicher Probleme, um wirksamen Umweltschutz oder sogar um das Retten von Menschenleben.
Bei Operationen sind Ärzte darauf angewiesen, dass im OP alles stimmt: Beispielsweise muss die Luft unbedingt keimfrei sein, um den Patienten vor Infektionen zu schützen – dafür sorgt der Mechatroniker für Kältetechnik. Und das passende "OP-Handwerkszeug" wie Skalpelle oder Endoskope wurde vom Chirurgiemechaniker hergestellt.

Du interessierst dich für Umweltschutz? Dann ist Energiegewinnung mit Solaranlagen sicher ein Thema für dich: An der Installation solcher Anlagen ist beispielsweise ein Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik beteiligt.

Dies sind nur drei Beispiele aus einer ganzen Palette an Berufen, die im sogenannten Dualen System, also in Unternehmen und Berufsschulen, oder an einem Berufskolleg ausgebildet werden. Wir haben jede Menge Informationen dazu zusammengetragen – schau doch gleich mal rein, manches ist dir sicher noch neu und vielleicht findest du ja das Optimale für dich und deine Zukunft.

Hier findest du alle Ausbildungsberufe im Überblick:

Anlagenmechaniker/in

Von der einzelnen Schraube bis zum komplizierten Leitungssystem: Anlagenmechaniker kümmern sich von Anfang an komplett um ihre neuen Industriemaschinen, Anlagen oder Rohleitungssysteme für den Erdöltransport, für Heizkörper oder Brauereikessel.  Gleich zu Beginn eines Projekts geben Anlagenmechaniker „volles Rohr voraus“, denn sie  erstellen selbst Baupläne, fertigen die Einzelteile, verbinden diese miteinander, montieren letztendlich die komplette Anlage und nehmen sie beim Kunden in Betrieb. Als Anlagenmechaniker arbeitest du in Metallbauunternehmen, bei Energieversorgern und Erdölförderern. Wenn du später noch mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du dich selbstständig machen oder dich zum Industriemeister oder Techniker weiterbilden – der Bereich Metallbautechnik bietet hier ideale Möglichkeiten.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Sie haben ein Händchen für Design und Technik: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kümmern sich sowohl um die Luft- und Wasserversorgung von Gebäuden, um Heiz- und Klimaanlagen als auch um die Planung und Einrichtung moderner Bäder mit allen Hightech- und Wohlfühl-Komponenten. Sie fertigen alle Einzelteile selbst, bauen und programmieren Anlagen, um etwa die Raumtemperatur über den PC zu steuern. Auch Umweltschutz ist Thema, denn sie entwerfen zum Beispiel Solaranlagen die Energie und Wasser sparend arbeiten. Wenn du die Karriereleiter hinaufklettern möchtest, kannst du dich auch zum Installateurs- und Heizungsbauermeister, zum Techniker für Sanitärtechnik und vielem mehr weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Assistent/in für Agrar- und Umweltanalytik (staatl. geprüft)

Sie sind echte Haarspalter: Assistenten für Agrar- und  Umweltanalytik arbeiten bei der Analyse von Pflanzen, Erde, Tieren, Futter-, Dünge- oder Nahrungsmitteln ganz genau. Sie untersuchen zum Beispiel Milch auf Bakterien, Pflanzen auf Schädlingsbefall und Gewässer auf Verschmutzung. Ist alles im grünen Bereich: alles klar. Ansonsten legen sie sich voll ins Zeug, um die betroffenen Pflanzen und Tiere zu schützen. Stellen gibt es in Laboratorien von Unternehmen, bei Hochschulen oder im öffentlichen Dienst.  Während der schulischen Ausbildung am Berufskolleg kannst du teilweise bereits hier eine Fachrichtung auswählen. Auch später stehen dir Spezialisierungen offen, etwa in Milchwirtschaft und Molkereiwesen, Bio- oder Chemietechnik.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Assistent/in für Produktdesign (staatl. geprüft)

Sie geben Dingen ein Gesicht: Assistenten für Produktdesign entwerfen, planen und gestalten Produkte aller Art – d.h. sie bestimmen mit, wie unser Geschirr, Fahrzeug oder Werkzeug, wie Transportmittel oder sogar medizinische Geräte aussehen. Dazu fertigen sie Ideenskizzen an, wählen Oberfläche und Farbe aus, zeichnen Modelle und sorgen für die nötigen  Materialien. Vorwiegend arbeiten sie in Design-Ateliers, doch auch in PR- und Werbeagenturen oder Verlagen bringen sie ihre kreative Kraft ein. Ihr Fachwissen ist aber auch in Sprach-, Kultur- und Kunstwissenschaften gefragt.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Assistent/in für Technische Dokumentation (staatl. geprüft)

Sie sind das Gedächtnis von Unternehmen: Assistenten für Technische Dokumentation erstellen Bedienungsanleitungen, Reparatur- sowie Montageanleitungen, Gerätehandbücher und vieles mehr, was in einem technischen Betrieb benötigt wird. Dabei formulieren sie Texte, designen technische Publikationen und entwerfen Websites, Prospekte, Anzeigen sowie Broschüren für technische Produkte. Das heißt: kreative Power meets technisches Verständnis – das notwendige Fachwissen für Technische Dokumentation, Kommunikationstechnik und Informationstechnik wird daher in der Ausbildung vermittelt.
Nach deinem Abschluss hast du die Qual der Wahl, wo du durchstarten möchtest, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, Fahrzeugbau, Medizintechnik oder bei Softwareherstellern.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Aufbereitungsmechaniker/in

Sie bringen es ans Licht: Aufbereitungsmechaniker fördern und verarbeiten Rohstoffe, die zur Herstellung von Baustoffen oder zur Erzeugung von Energie benötigt werden. Sie beherrschen Gewinnungs- und Fördertechniken, überwachen die Aufbereitung, führen Materialprüfungen sowie Analysen zur Qualitätssicherung durch.  Auch die Lagerung, Verladung und Dokumentation aller Schritte geht auf ihr Konto. Da jeder Rohstoff anders ist, erfolgt die Ausbildung in einer der Fachrichtungen: Naturstein, Steinkohle, Feuerfeste und keramische Rohstoffe, Sand und Kies oder Braunkohle. In deinem Fachbereich kannst du dich später in der Werkstofftechnik, Fertigungsplanung oder EDV-Anwendungen weiter spezialisieren. Mit einer Weiterbildung zum Techniker kannst du in der Maschinen- und Umwelttechnik oder Aufbereitungstechnik punkten.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Augenoptiker/in

Sie haben vollen Durchblick: Augenoptiker haben sowohl technisches, handwerkliches, kaufmännisches als auch menschliches Geschick. Sie sind Allrounder für die Auswahl und Herstellung von Sehhilfen aller Art, für Kundenberatung und Verkauf sowie für die Durchführung von Sehtests. Sie wählen für jeden Kunden die richtige Gläserstärke und das passende Gestellt aus, schleifen die Gläser und setzten sie in das Brillengestell ein. Als Berater kennen sie modische Trends, Techniken und alle Innovationen rund um besseres Sehen. Als Augenoptiker kannst du optimistisch in die Zukunft blicken – und z. Bsp. als Meister deinen eigenen Laden eröffnen.  Mit einer Weiterbildung zum staatlich geprüften Augenoptiker kannst du dich auch für eine Führungsposition in der Industrie qualifizieren. Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Baustoffprüfer/in

Ganz genau am Bau: Baustoffprüfer untersuchen Böden, Bauprodukte und -materialien auf Eigenschaften, die im jeweiligen Projekt besonders entscheidend sind. Dazu zählen unter anderem die Beschaffenheit von Baugrund: Kann er Wasser aufnehmen oder ist er mit Schadstoffen belastet? Oder auch die Eignung von Mörtel, Beton oder Asphalt für bestimmte Bauvorhaben. Sie sind vor Ort, um Proben zu entnehmen, die sie dann im Labor chemisch-physikalischen Tests unterziehen. Je nach dem Ausbildungsschwerpunkt in Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik, finden sich Jobs in der Bau- oder Recyclingwirtschaft, in Forschungseinrichtungen, Zementwerken oder auch im Umweltschutz. Eine Weiterbildung zum Bau- oder Umwelttechniker und auch ein Ingenieurstudium sind später möglich.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Bauzeichner/in

Screen statt Reißbrett: Bauzeichner fertigen heute ihre maßstabsgerechten Zeichnungen und Pläne für Häuser, Brücken, Straßen etc. mit CAD-Programmen. Doch sie sind weit mehr als Zeichner, denn sie berechnen den Bedarf an Baustoffen, sorgen für alle Unterlagen und begleiten den gesamten Bauprozess - je nach ihrem Schwerpunkt. Im Bereich Architektur erstellen sie zum Beispiel Grundrisse für Rohbauten und planen Wasserleitungen, im Ingenieurbau dreht sich alles um Brücken, Industriebauten und Kraftwerke und im Tief-, Straßen- und Landschaftsbau kümmern sie sich um Kanalbauten, Straßenuntergründe und Bepflanzungspläne. Tüftler können sich zum Bau- oder Vermessungstechniker fortbilden. Ist Management eher dein Ding, kannst du dich auch zum Techniker für Betriebswirtschaft weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Behälter- und Apparatebauer/in

Abkupfern erwünscht: Behälter- und Apparatebauer fertigen Trinkwassertanks und andere Behälter sowie Rohrleitungen vorwiegend aus Kupfer - wie beispielsweise Kessel für Brauereien. Dazu schneiden, löten und schweißen sie Bleche nach Maß und fertigen auch aus Stahl und Nichteisenmetallen Teile, die sie zu Systemen oder Anlagen montieren, inklusive aller Mess-, Steuer und Regeltechnik – denn auch hier kennen sie sich aus. Deshalb sind sie auch besonders im Metall- und Maschinenbau, bei Gas- und Wasserinstallateuren sowie bei Heizungsbauern gefragt. Setz ruhig noch ein bisschen Fachwissen drauf: Spezialisier dich später auf Metallbau oder Elektrotechnik bzw. bilde dich weiter zum Kupferschmiedemeister, Umwelttechniker oder Industriemeister Metall.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Biologielaborant/in

Sie sehen was, was du nicht siehst: Biologielaboranten untersuchen Zellen von Tieren, Pflanzen und Menschen, um neue Erkenntnisse für die Forschung zu erhalten. Sie züchten und beobachten zum Beispiel Zellkulturen, testen die Reaktion von Gewebe mit Arzneimitteln und vergleichen die Strukturen von Bakterien und Viren unter hochmodernen Elektronenmikroskopen. Sie arbeiten in der Forschung, bei Kosmetik- und Arzneimittelherstellern oder im Gesundheitswesen - mit unterschiedlichen Schwerpunkten: im zoologischen oder botanischen Labor mit Tieren oder Pflanzen sowie in der Molekularbiologie vorwiegend mit DNA. Spätere Weiterbildungen wie zum Industriemeister Chemie oder zum Bio- oder Umwelttechniker helfen deiner Karriere weiter.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Biologisch-technische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Voller Forscherdrang voraus: Biologisch-technische Assistenten wissen, wie man Versuche mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen vorbereitet, durchführt und dokumentiert, wie man professionell im Labor arbeitet und Arbeitsgeräte wartet. Je nach Schwerpunkt arbeiten sie nach der Ausbildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Umwelt oder Medizin und unterstützen Forscher bei ihren Studien. Aber auch in der Industrie, rund um Laborbedarf oder pharmazeutische Erzeugnisse, sind sie gefragt.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Chemielaborant/in

Sie sorgen für gute Verbindungen: Chemielaboranten mischen Stoffe für die Herstellung chemischer Substanzen, testen deren Eigenschaften und führen viele verschiedene Untersuchungen und Versuche durch. Sie entwickeln neue Werkstoffe, Produktionsverfahren und Chemikalien für die Industrie oder Medizin. Praktische Laborarbeit gehört zum Handwerkszeug, genau wie mathematisch-statistische Auswertungen und Analysemethoden. In der Industrie, für die Herstellung neuer Lacke, Arznei- oder Waschmittel und Kosmetika, aber auch im Umweltschutz und in der Forschung sind clevere Spezialisten gefragt. Mit einiger Berufserfahrung kannst du dich zum Industriemeister Chemie, Chemie- oder Umweltschutztechniker weiterbilden. Tipp: Als Chemielaborant bist du in vielen Bereichen einsetzbar, wähle also bereits bei der Ausbildungssuche deine bevorzugte Fachrichtung aus.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Chemikant/in

Alles unter Kontrolle: Chemikanten steuern und überwachen Maschinen und Anlagen bei der manchmal aufwändigen und komplizierten Herstellung von beispielsweise Farben, Kosmetika oder Arzneimittel. Sie begleiten den gesamten Prozess, vom Basis-Rohstoff bis hin zum fertigen Endprodukt und sind dabei verantwortlich für „ihre“ Anlagen, die Qualitätssicherung und die umweltgerechte Entsorgung von Abfallprodukten. Dank ihres Fachwissens können sie vielleicht sogar Herstellungsprozesse vereinfachen oder Produkte weiter verbessern. Spezialisierungen stehen dir jederzeit offen – in der Qualitätskontrolle, Neu- und Weiterentwicklungen von Produktionsmethoden oder -anlagen. Du kannst dich auch jederzeit weiterbilden, zum  Industriemeister Fachrichtung Chemie oder zum Techniker der Chemietechnik.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Chemisch-technische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Sie haben die richtige Technik drauf: Chemisch-technische Assistenten kennen immer die Antworten auf chemische Fragen. Denn immer wenn es Proben zu analysieren gibt, sei es bei der Reinheits- oder Qualitätsprüfung von Ausgangs- oder Endprodukten, bei Analysen im Bereich Umweltschutz, Nahrungsmittel oder Gesundheit, kennen sie die richtigen chemischen Methoden und beherrschen die jeweiligen, meist hochmodernen Geräte. Doch hier ist nicht Endstation, auch die Auswertung liegt in ihrem Arbeitsbereich. Die Ausbildung beinhaltet etwa 50 % praktische Laborarbeit. Später bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung in der EDV, der Labor- und Analysentechnik sowie in allen Fachbereichen der Chemie.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Chirurgiemechaniker/in

„Schere, Zange, Skalpell“: Chirurgiemechaniker stellen hand- und funktionsgerechte Instrumente für Ärzte her, fertigen und warten Geräte und Implantate für den chirurgisch-medizinischen oder kosmetischen Einsatz. Sie sind Handwerker und Techniker zugleich, denn sie bearbeiten verschiedene Materialien und Oberflächen, programmieren computergesteuerte Maschinen, prüfen deren Funktion und kümmern sich um Instandsetzung und Wartung. Oft arbeiten sie direkt im Auftrag eines Facharztes, daher müssen sie dessen komplizierte Fachsprache beherrschen. Du solltest bereit sein, dich jederzeit fachlich fortzubilden, denn die Medizintechnik entwickelt sich stetig weiter. Viele interessante Weiterbildungsbereiche stehen dir offen: EDV-Anwendung in der Metalltechnik, Werkstofftechnik und Elektrotechnik im Metallbereich.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Edelmetallprüfer/in

Es blinkt und glitzert: Edelmetallprüfer untersuchen Gold, Silber, Platin sowie Legierungen. Im Labor bestimmen sie die Qualität und den Edelmetallgehalt der Materialien und zeigen mit chemischen, physikalischen und technischen Untersuchungsverfahren auf, ob diese z.B. für die Weiterverarbeitung in Industriebetrieben oder für die Schmuckherstellung geeignet sind. Sie arbeiten sehr sorgfältig, denn kleinste Abweichungen entscheiden über die Eignung eines Materials.
Als Edelmetallprüfer arbeitest du im Labor oder in der Schmuckwarenindustrie, in der Oberflächenveredelung und -härtung, bei wissenschaftlichen Institutionen oder bei Zollbehörden. Auch ein späteres Studium, beispielsweise im Bereich der Werkstoffwissenschaften, Chemie oder Physik könnte auf deiner Wellenlänge liegen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Elektroanlagenmonteur/in

Vom Lämpchen bis zum E-Werk: Elektroanlagenmonteure montieren, installieren, warten und reparieren Elektroanlagen und ihre Komponenten. Sie sind Handwerker und Techniker in einem, denn sie müssen komplexe Schaltpläne verstehen und aufstellen, Fehler im System schnell finden und beheben. Ein vielseitiger Beruf, denn sie sind in der Energieversorgung, Beleuchtung, Steuerung- und Regelung im Auftrag von Industriebetrieben, Stadtwerken, Verkehrsunternehmen sowie auf Baustellen beschäftigt.
In diesem Bereich kommen oft neue Technologien auf den Markt, in die du dich einarbeiten musst. Kein Problem? Dann kannst du dich vielleicht auch zum Industriemeister oder Techniker weiterbilden oder sogar ein Studium zum Elektroingenieur in Angriff nehmen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Elektroniker/in

Immer unter Strom: Elektroniker im sorgen im Handwerk dafür, dass die elektrischen Anlagen ihrer Kunden laufen – dazu planen und installieren sie elektrische Systeme und versorgen so ganze Gebäude mit Strom. Sie montieren Leitungen, Leuchten und Schaltkästen, installieren und konfigurieren Kommunikationsanlagen und Datennetze und vieles mehr. Ihr Arbeitsplatz ist auf Baustellen und in Werkstätten, aber auch direkt bei einem Kunden vor Ort kann ein Profi erforderlich sein, der sich mit Strom und Elektronik bestens auskennt.
In diesem Beruf musst du immer auf dem Stand der Technik sein und wenn dein Interesse noch weiter geht, kannst du dich auf einen Bereich wie Leistungselektronik, Messtechnik oder Telekommunikationstechnik spezialisieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Automatisierungstechnik

Bei ihnen läuft alles rund: Elektroniker für Automatisierungstechnik analysieren Prozessabläufe, installieren und programmieren elektrische Anlagesysteme und richten hochkomplexe, rechnergesteuerte Automatisierungsanlagen ein, damit Produktionsabläufe nie stillstehen – rund um die Uhr. Besonders wichtig ist ein laufender Betrieb im Anlagen- und Maschinenbau, in der Chemie- und Stahlindustrie, Lebensmittelindustrie, in der Energieerzeugung und Automobilindustrie.
Auch nach der Ausbildung solltest du dich so oft wie möglich weiterbilden, um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Du möchtest noch mehr wissen? Dann kannst du später ein Ingenieurstudium ins Auge fassen oder dich mit einem Meisterbrief selbstständig machen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Betriebstechnik

Volle Energie voraus: Elektroniker für Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen zur Stromgewinnung und -verteilung nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen, nehmen sie in Betrieb, prüfen und halten sie instand. Ob Energieversorgungsanlage, Mess-, Steuer- oder Regelungstechnik – als qualifizierte Fachkräfte kennen sie sich hier aus, auch rund um die Vorschriften zur Installation und Wartung. Sie arbeiten meistens bei Herstellern industrieller Prozesssteuerungseinrichtungen, in Elektroinstallationsbetrieben, bei Energieversorgern und überall dort, wo Produktions- und Betriebsanlagen eingesetzt werden – also von der Industrie bis hin zu Flughäfen oder Krankenhäusern.
Du hast Lust auf mehr? Dann kannst du dich später in vielen Bereichen weiterbilden, als Techniker, Meister oder Industriemeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik

Mit Energie zum Erfolg: Elektroniker für Energie-und Gebäudetechnik stecken ihre Energie in den Entwurf und die Installation von Energieversorgung und Gebäudetechnik. Sie realisieren zum Beispiel hochmoderne Photovoltaikanlagen, haben alle Antriebs-, Schalt-, Steuer- und Regel­ein­richtungen unter Kontrolle, kümmern sich um Ersatzstrom­-Ver­sor­gungs­anlagen und beherrschen gleichzeitig die gesamte Technik rund um Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie Datennetze. Volle Allrounder also, die auch in Themen wie Umweltschutz und Energieeffizienz bestens Bescheid wissen und in Privathäusern, Wohnanlagen, Unternehmen, Bürotürmen und vielen mehr an den Schaltstellen sitzen.
Du hast die Energie für eine Spezialisierung? Dann kannst du später die komplette Ener­gie- und Gebäudetechnik abdecken – einschließlich Hei­zung, Photovoltaik- und Solarthermie­anlagen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Gebäude- und Infrastruktursysteme

Echte Power-Worker: Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme sorgen an der elektronischen Schaltzentrale dafür, dass Lüftungsanlagen, klimatechnische Einrichtungen, Beleuchtungssysteme, Aufzüge und elektronische Notfallsysteme immer funktionieren. Meistens sind diese Systeme miteinander vernetzt und werden zentral gesteuert – natürlich vom Profi, der diese Systeme auch plant, installiert und programmiert. Er ist auch die erste Hilfe, wenn mal was nicht läuft – denn er kann Störungen im Handumdrehen beheben. In diesem Job bist du immer mittendrin, wenn ein Wohn- oder Geschäftshaus, Krankenhaus, eine Schule oder Industrieanlage gebaut wird.
Später kannst du eine Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk ablegen und dein eigener Chef werden oder du bildest dich weiter, als Elektrotechniker, Technischer Fachwirt oder Netzmonteur.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Geräte und Systeme

Mehr als die Summe der Teile: Elektroniker/innen für Geräte und Systeme stellen aus vielen einzelnen Komponenten komplexe elektronische, informations-, kommunikations- oder medizinische Geräte her und verbinden diese miteinander zu einem System. Das ist echte Tüftlerarbeit mit großer Verantwortung, denn hier geht es beispielsweise um Überwachungssysteme, Alarmanlagen oder Entlüftungsanlagen in Krankenhäusern, Wohn- und Geschäftsgebäuden. Jobs gibt es vorwiegend in den Bereichen Fahrzeugelektronik, Medizintechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Mess- und Regeltechnik.
Steig noch tiefer ein: mit Weiterbildungen im Bereich Elektrotechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder elektrisch leitende Kunststoffe machst du dich zum begehrten Spezialisten.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Informations- und Telekommunikationstechnik

Sie bringen Speed auf die Datenautobahn: Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik planen, installieren und warten Hochgeschwindigkeits-Datennetze, Telefonanlagen mit bis zu 2000 Nebenstellen und modernste Sicherheitssysteme wie Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrollanla­gen oder Videoüberwachungssystemen. Die boomende Digitaltechnik und der steigende Einsatz  moderner Kommunikations- und Sicherheitstechnik sorgen für beste Jobaussichten - die Nachfrage nach Spezialisten ist groß und seit Jahren steigend.
Weiterbildung ist absolut wichtig in diesem Beruf - denn die Technik entwickelt sich rasend weiter und du musst up-to-date bleiben. Wenn du davon träumst dein eigener Chef zu sein, kannst du die Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk ablegen und deinen eigenen Betrieb eröffnen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Luftfahrttechnische Systeme

Ready for take off: Elektroniker für Lufttechnische Systeme sind von Anfang an dabei, wenn ein Flugzeug, Hubschrauber oder eine Rakete gebaut wird. Denn alle elektrischen und elektronischen Systeme müssen von diesen Profis installiert werden, zum Beispiel der Flugdatenschreiber (Blackbox), der Voice-Recorder im Cockpit, die Steuerung der Bremsklappen oder sogar der Autopilot. Sie verlegen, verbinden und überholen Leitungen, spüren Fehlfunktionen auf und beheben sie – kurz: die technische Sicherheit an Bord geht auf ihr Konto. Sie arbeiten vorwiegend bei Flugzeugherstellern, Ausrüstern für Flugzeuge, Fluggesellschaften und bei der Bundeswehr.
Wenn du nach der Ausbildung weiter abheben willst, kannst du dich beispielsweise zum Industriemeister oder Flugzeugbautechniker weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Maschinen und Antriebstechnik

Sie geben den richtigen Drive: Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik stellen alles her, was Strom erzeugt oder umwandelt. Sie entwerfen und mon­tieren zwar vorwiegend Antriebssyste­me und Elektromotoren, aber sie erstel­len und überwachen auch Programme zur Steuerung und kennen sich in der Fernüberwachung und Wartung von elektrischen Maschinen und Antriebssystemen bestens aus. Ganz schön spannend also – im wahrsten Sinne des Wortes, denn schließlich haben sie es mit Maschinen zu tun, die mehrere tausend Volt produzieren!
Nach deiner Ausbildung, die meist im Maschinen- und Anlagenbau stattfindet, kannst du dich mit Weiterbildungen ganz nach Interessen spezialisieren, etwa in der kontaktlosen Steuerungstechnik, Digital- oder Starkstromtechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektrotechnische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Sie sind die rechte Hand der Forscher: Elektrotechnische Assistenten erleichtern Ingenieuren und Physikern die tägliche Arbeit -  sie planen und führen Versuche durch, sie prüfen Werkstoffe auf elektrotechnisch relevante Eigenschaften, entwerfen Schaltbilder und assistieren bei der  Konstruktion von Mustergeräten. Auch die Programmierung, Bedienung und Wartung von Anlagen gehören zu ihren Aufgaben. Ein breitgefächertes Gebiet also, das eine umfassende Ausbildung voraussetzt. Nach der schulischen Ausbildung ist man ein gefragter Allrounder für Unternehmen der Elektroindustrie oder in den elektrotechnischen Fachabteilungen beispielsweise des Maschinen- und Fahrzeugbaus, bei Stromversorgern, Eisenbahnunternehmen, Ingenieurbüros oder Rundfunkanstalten.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Fachinformatiker/in

Ein Job der k(l)ickt: Fachinformatiker haben täglich mit komplexen EDV-Systemen zu tun, die sie selbst konzipieren, realisieren und für einen sinnvollen Einsatz in Unternehmen fit machen. Im Software-Bereich sind das die Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Sie programmieren Softwarelösungen nach Wunsch, schulen die Benutzer im Umgang damit und beraten ihre Kunden. Fachinformatiker für Systemintegration dagegen sind zuständig für die Hardware, sie installieren Großrechner und Netzwerke, sorgen für passende Treiber und Software und warten Serveranlagen. Die Computerprofis arbeiten bei IT- Dienstleistern und Computertechnikherstellern.
Neue Programmiersprachen und Technologien - Weiterbildung ist hier Pflicht. Wer ein echter Profi seines Fachs ist, kann seine eigene Agentur gründen oder auf ein Informatik-Studium hinarbeiten.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Abwassertechnik

Die Saubermänner unserer Städte: Fachkräfte für Abwassertechnik halten Kläranlagen und Kanalbetriebe am Laufen. Sie steuern und überwachen alle Betriebsabläufe, analysieren Wasserproben, erproben innovative Verfahren der Wasserreinigung und sorgen dafür, dass reines Wasser aus unseren Hähnen kommt. Damit schützen sie gleichermaßen die Umwelt sowie unsere Gesundheit. Neben den klassischen Arbeitgebern, den kommunalen und industriellen Kläranlagen, werden auch Stellen in Umweltämtern, Verbraucherzentralen und Abwasserverbänden angeboten.
Dein Interesse geht tiefer? Dann spezialisier dich beispielsweise in Abwassertechnik oder Wasseranalytik. Wenn du mehr Verantwortung übernehmen möchtest, stehen dir Weiterbildungen zum Techniker in der Fachrichtung Umweltschutztechnik oder Wasserversorgungstechnik offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Aus alt mach neu: Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sind heute vor allem echte Recyclingspezialisten. Sie kümmern sich um die umweltgerechte und korrekte Trennung, Entsorgung und Verwertung von Müll, sie übernehmen Inspektions- und Wartungsarbeiten und führen Tests für die Sicherheit von Anlagen, Lagerstätten und Deponien durch. Welche Aufgaben überwiegen, variiert  je nach Ausbildungsschwerpunkt, also entweder „Logistik, Sammlung und Vertrieb“, „Abfallverwertung und –behandlung“ oder „Abfallbeseitigung und -behandlung“.
Nach der Ausbildung in Entsorgungsunternehmen für Glas- und Papierrecycling, bei Müllverbrennungsanlagen oder in Recyclinghöfen kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise auf Abwassertechnik, Kompostierung oder Wasseranalytik. Höher hinaus geht es dann vielleicht später, als Wassermeister, Städtereinigungsmeister oder Techniker für Umweltschutztechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Eine Ausbildung mit Geschmack: Fachkräfte für Lebensmitteltechnik kennen das Rezept für industriell hergestellte Nahrung wie Joghurt, Speiseeis, Pizza und Co. Als erstes prüfen sie die Rohstoffe, stellen daraus vorgegebene Rezepturen zusammen, und befüllen damit die meist vollautomatisierten Produktionsanlagen. Sie überwachen den gesamten Produktionsablauf, bringen ihre Ideen zur Optimierung ein und entnehmen letztendlich Proben zur Qualitätsanalyse der fertigen Produkte.
Nach der Ausbildung in der Nahrungsmittelindustrie und einigen Jahren Berufserfahrung kannst du zum Beispiel zum Lebensmitteltechniker aufsteigen oder dich zum Spezialisten der Arbeitsvorbereitung, Lebensmitteltechnik oder Qualitätssicherung weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

Volles Rohr Karriere: Fachkräfte für Rohr-, Kanal und Industrieservice überwachen, reinigen und warten Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen. Mit ferngesteuerten Spezialkameras kontrollieren sie Netze und Systeme auf Ablagerungen, Verunreinigungen oder Schäden, führen selbst Reparaturen durch und analysieren selbst entnommene Proben im Labor. Je nach Schwerpunkt der Ausbildung sorgen sie für Instandhaltung von Rohr- und Kanalsystemen („Rohr- und Kanalservice“) oder für fachgerechte Montage von Anlageteilen, Wartung und Reinigung („Industrieservice“). Vor allem die Abwasserwirtschaft und Industriereinigungsbetriebe bilden diese Fachleute aus.
Die Karriereleiter hinauf geht es mit einer Spezialisierung z. Bsp. in der Abwassertechnik, Kompostierung oder Wasseranalytik oder mit einer Weiterbildung zum Wassermeister, Städtereinigungsmeister oder Umweltschutztechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Süßwarentechnik

Berufsalltag zwischen Keks und Co: Fachkräfte für Süßwarentechnik stellen Süßwaren aller Art her. Sie stellen die Zutaten nach einem vorgegebenen Rezept zusammen, füllen diese in spezielle Maschinen ein und überwachen den gesamten Produktionsablauf – damit sie später im Qualitätstest, den sie selbst durchführen, keinen Grund zur Beanstandung haben. Da Süßes nicht gleich Süßes ist, wird schon bei der Ausbildung in drei Fachrichtungen unterschieden: Konfekt, Schokolade und Zuckerwaren.
Auch in der Nahrungsmittelindustrie ist Arbeitssicherheit ein Thema - hier bieten sich dir tolle Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch in den Bereichen Nahrungs- und Genussmittel oder zum Industriemeister Süßwarenindustrie bzw. Lebensmittel oder Techniker der Lebensmittelverarbeitung.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Strassen- und Verkehrstechnik

Sie lassen es rollen: Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik sind an Planung und Bau neuer sowie an der Instandhaltung bestehender Verkehrswege beteiligt. Sie erstellen Baupläne, vermessen Gelände, fertigen Bauzeichnungen per Hand oder am Computer an, kalkulieren Materialbedarf, voraussichtliche Kosten und kümmern sich auch um die Organisation des Winterdienstes, der Grünpflege und Reinigung. Die Aufgaben hängen natürlich stark vom Arbeitsplatz ab – diesen findet man vorwiegend in kommunalen Verwaltungen, Ingenieurbüros und Straßenbauunternehmen.
In diesem vielseitigen Beruf steht Abwechslung auf der Tagesordnung. Wenn du dich später weiterbilden möchtest, hast du eine gute Grundlage zum Techniker Tiefbau oder für ein Bauingenieurstudium.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Profis für Aha und Oho-Effekte: Fachkräfte für Veranstaltungstechnik setzten alle Arten von Events optimal in Szene. Sie sind die bei Konzerten, Messen, Festivals oder Shows vor Ort und sind verantwortlich für deren Planung und Ablauf, für perfekte Beleuchtung, Akustik, Spezialeffekte sowie den Auf-und Abbau. Sie wissen, was ankommt und setzen die nötigen Multimediatechniken, Effekte und Geräte wie Scheinwerfer oder Beamer ein. Die Einsatzmöglichkeiten sind breitgefächert, bei Messe- und Kongressveranstaltern, bei Film- und Produktionsfirmen, am Theater und vielem mehr.
Wenn du nach deiner Ausbildung mindestens zwei Jahre Erfahrung gesammelt hast, kannst du die Meisterprüfung anpeilen und dich dann selbstständig machen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Ein Prosit auf unser Trinkwasser: Dank der Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik haben wir ausreichend Wasser in bester Qualität. Denn sie bereiten das wertvolle Nass in Filteranlagen auf, reinigen und entkeimen es und prüfen im Labor seine Qualität. Damit es dann auch zu uns kommt, montieren sie Rohrleitungssysteme, -netze und Pumpen. Je nach Arbeitgeber variieren auch die Aufgaben, denn sie sind sowohl in Wasserwerken, in der Wasseraufbereitung und Tiefbauunternehmen, z.B. im Brunnen- oder Wasserbau, als auch in Analyselabors tätig.
Mit der Weiterbildung zum Wasser- oder Städtereinigungsmeister kannst du später mehr Verantwortung übernehmen und auch der Techniker Wasserversorgungs- bzw. Umweltschutztechnik ist eine echte Alternative.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Wasserwirtschaft

Umweltschützer am Reißbrett: Fachkräfte für Wassertechnik leisten mit ihrem Planungs- und Konstruktionstalent einen großen Beitrag zum Gewässerschutz, beispielsweise im Bereich Hochwasserschutz oder Wasserschutzgebiete. Sie messen, zeichnen und überwachen den Bau von Anlagen zur Wasserversorgung, Ableitung und Aufbereitung, haben rund um die Verwaltung alles im Griff und haben ein Auge auf die Einhaltung von Gesetzen des Wasser- und Boden- sowie des Natur- und Umweltschutzes. Hauptsächlich Wasserwirtschaftsämter und Umweltämter, aber auch Unternehmen der Wasserversorgung, Abwasseraufbereitung und Ingenieurbüros suchen solche Fachkräfte.
Da gerade im Bereich Umweltschutz oft neue Bestimmungen und Gesetze veröffentlicht werden, musst du immer auf dem Laufenden bleiben.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fahrradmonteur/in

Die Radprofis der anderen Art: Fahrradmonteure sind echte Asse wenn es darum geht, Fahrräder aus einzelnen Bauteilen, Baugruppen und Systemen zusammenzubauen – und zwar von der Einzelanfertigung bis zur Großherstellung. Sind sie im Einzelhandel oder in Fahrradwerkstätten beschäftigt, erfüllen sie auch spezielle Kundenwünsche und ändern dazu fachgerecht bestimmte Einstellungen, tauschen Komponenten aus und rüsten die Bikes mit den gewünschten Zubehör- und Zusatzeinrichtungen aus. Setzt noch eins drauf – ergänzend bietet sich die Aufbau-Ausbildung zum Zweiradmechaniker Fachrichtung Fahrradtechnik an. Mit etwas Berufserfahrung hast du außerdem die Chance zur Weiterbildung z. Bsp. als Zweiradmechanikermeister oder  Industriemeister Metall- oder Aluminiumbearbeitung.Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Feinoptiker/in

Ein Beruf mit Feinschliff: Feinoptiker fertigen aus Glasrohlingen sogenannte optische Gläser, also Speziallinsen, Prismen und Brillengläser. Das Fräsen, Schleifen und Polieren des Glasrohlings erfordert einen scharfen Blick und ein ruhiges Händchen, denn nur exakte und hochwertige Präzisionsarbeit ist für den Einsatz in beispielsweise Kameras, Mikroskopen oder Fernrohren geeignet. Werden dazu Maschinen benutzt, müssen diese genauestens eingestellt und ständig kontrolliert werden. Auch die einzelnen Werkstücke muss sich der Profi noch einmal vornehmen und auf die erforderliche Exaktheit und Qualität prüfen.
Nach einigen Jahren Berufserfahrung kannst du deine Karriere in Richtung Feinoptikermeister, Industriemeister Fachrichtung Optik oder Techniker der Feinwerktechnik vorantreiben.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Feinwerkmechaniker/in

Sie nehmen es ganz genau: Feinwerkmechaniker stellen feine Bauteile wie Wellen, Zylinder und Trommeln her, sie drehen, fräsen, bohren und schleifen das Metall millimetergenau und bauen die Einzelteile mit der notwendigen elektronischen Mess- und Regeltechnik zu Maschinen und Geräte zusammen. Auch in der IT sind sie fit, denn sie arbeiten teils an computergesteuerten Werkzeugmaschinen und fertigen Entwürfe mit CAD-Programmen.
Dein Berufsalltag richtet sich ganz nach dem Schwerpunkt, den du aus Feinmechanik, Werkzeugbau oder Maschinenbau wählen kannst. Aber natürlich steht dir eine Spezialisierung auch nach der Ausbildung offen, wie z. Bsp. in der Hydraulik/Pneumatik, im Qualitätsmanagment oder der CNC-Programmierung.
Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Fertigungsmechaniker/in

Aus tausend mach eins: Fertigungsmechaniker bauen aus Einzelteilen und Baugruppen fertige Produkten zusammen. Das können kleine Geräte wie Küchen- oder Waschmaschinen sein, aber auch PKWs oder ganze Anlagen – hier muss alles perfekt zusammen passen. Damit alles pünktlich erledigt wird sind sie verantwortlich dafür, dass immer Materialien und Ersatzteile vorhanden sind. Wo etwas montiert und gebaut wird finden sie freie Stellen, also etwa im Maschinen- und Anlagenbau, bei Herstellern von Haushaltsgeräten, Medizintechnik oder im Fahrzeugbau. Dich interessiert noch mehr? Dann kannst du dich später spezialisieren oder zum Industriemeister Fachrichtung Metall oder Techniker Fachrichtung Konstruktion, Entwicklungstechnik, Fertigungstechnik oder Betriebswissenschaft weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Film- und Videolaborant/in

Ein echter Blockbuster: Film- und Videolaboranten entwickeln und bearbeiten Bild- und Tonmaterial.  Mit hochspezialisierten filmtechnischen und elektronischen Geräten erstellen sie aus Negativ-und Positivfilmen vorführfertige Kinofilme und sendefähige Video- bzw. Magnetbänder, fertigen Kopien davon an und überspielen Filme auf andere Materialien wie z. Bsp. von Video auf DVD.  Klar, dass Stellen vorwiegend Labors mit Foto- und Filmbearbeitung zu finden sind, aber auch Fernsehanstalten, Unternehmen der Filmproduktion oder Filmkopierwerke sind in diesem Bereich aktiv.
Neue Herausforderungen findest du nach der Ausbildung unter anderem in den Bereichen Waren-, Produkt- und Verkaufskunde oder in der Fotografie.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fluggerätmechaniker/in

Total abgehoben: Fluggerätmechaniker sorgen für unsere Sicherheit beim Fliegen, denn sie checken vor dem Abflug die Flugzeuge und Hubschrauber und warten verschiedene Bauteile wie z. Bsp. Tragflächen, Triebwerk und Fahrwerk. Diese große Verantwortung wird geteilt – denn diese Profis spezialisieren sich schon in der Ausbildung entweder auf die Instandhaltung von z. B. Bauteilen (Instandhaltungstechnik), auf die Wartung von Triebwerken (Triebwerkstechnik) oder auf die Fertigung von Flugzeugteilen (Fertigungstechnik). Ganz nach Interesse eben – und so gibt es auch Stellen bei Flugzeugbauer und -ausrüster, Fluggesellschaften und der Bundeswehr.
Alle der drei Bereiche bieten Möglichkeiten zur späteren Weiterbildung, beispielsweise zum Techniker oder Industriemeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Foto- und medientechnische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Bitte lächeln: Foto- und medientechnische Assistenten sind die Profis hinter der Kamera und an den Computern, wenn es um die Produktion und Bearbeitung von Bildaufnahmen geht. Sie sind technikorientiert ausgebildet und übernehmen deshalb technische Aufgaben im Bereich Fotografie und audiovisuelle Medien: Sie bearbeiten und gestalten Bilder oder Grafiken, steuern und programmieren Entwicklungsmaschinen, binden Bilder in Websites ein, erstellen CD-Roms und vieles mehr. Mit ihrer breit angelegten Ausbildung sind sie überall einsetzbar, wo es um Fototechnik und neuen elektronischen Medien geht.
Nach zwei Jahren am Berufskolleg hast du deine Ausbildung in der Tasche. Mit etwas Berufserfahrung kann dir ein Gesellenbrief im Fotografenhandwerk Vorteile bringen.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Fotolaborant/in

Für Schnappschuss und Co: Fotolaboranten entwickeln mit modernsten Maschinen und in der Dunkelkammer alle Arten von Filmen und stellen Papierabzüge oder CDs her – in allen Größen, Qualitäten, in Schwarz-Weiß oder Farbe. Doch auch im kreativen Bereich haben sie einiges zu bieten, wie beispielsweise das Veredeln von Fotografien durch Bildeffekte, die heute meist digital am PC geschaffen werden. Ihr Arbeitsplatz ist das Labor von Fotostudios, Fachgeschäften oder direkt beim Fotografen. Mehr kreativer Anspruch findet sich in Grafik- und Werbeagenturen.
Je nachdem was dir mehr liegt, kannst du dich später auf bestimmte Techniken spezialisieren (z. Bsp. Schwarzweiß und Colortechniken) oder dich zum Cutter oder Fototechniker weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Fotomedienlaborant/in

Verschönern per Mausklick: Fotomedienlaboranten bearbeiten Fotos für den professionellen Medieneinsatz. Sie bearbeiten Aufnahmen so, dass sie optimal dem Kundenwunsch und ihrem geplanten Einsatzzweck entsprechen. Die Fachleute wissen genau, welches Bild für den vorgegebenen Zweck geeignet ist und was sich durch die Bearbeitung alles machen lässt. Dabei ist das Beherrschen von etwa Vergrößerungsgeräten, Bildbearbeitungssoftware und Grafikprogrammen erste Pflicht. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele: in Verlagen und Druckereien, die Bilder für Zeitschriften und Plakate aufbereiten oder z. Bsp. Kunstreproduktionen publizieren sowie in Fotoredaktionen.
Du hast jede Menge kreativer Power? Eine gute Basis, um mit ausreichend Berufserfahrung und guten Kontakten später dein eigener Chef zu werden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fräser/in

Sie bringen es in Top-Form: Fräser bearbeiten Werkstücke aus Metall und anderen Materialien millimetergenau zu gewünschten Formen, Oberflächen und Aussparungen. Um die Werkstücke exakt nach Vorlage bearbeiten zu können, leisten sie echte Präzisionsarbeit: Sie richten konventionelle oder computergesteuerte Fräsmaschinen ganz genau ein, montieren erforderliche Haltevorrichtungen für die Werkstücke, spannen diese ein und bedienen auch die Maschinen. Klar, dass die Hauptarbeitgeber die Metallverarbeitung, wie Maschinen- und Werkzeugbau, Fahrzeugbau oder Schlossereien sind.
Du hast das notwendige ruhige Händchen? Dann kannst du dich später zum staatlich geprüften Techniker für Maschinentechnik bzw. Maschinenbautechniker oder zum Industriemeister Metall weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Geomatiker/in

Sie sind bei jeder Tour mit an Bord: Geomatiker stellen Karten für jeden Zweck her, von Land-, Straßen- oder auch Wanderkarten bis hin zu Atlanten oder multimedialen Karten für CDs. Anhand sogenannter Geodaten, wie Satellitenbilder oder Luftaufnahmen, planen sie die Gestaltung von Karten und Grafiken und setzen diese dann mit Hilfe spezieller Software um. Beschäftigt sind sie vorwiegend bei Vermessungsbehörden, in geographischen Instituten, Architektur- und Vermessungsbüros, aber auch in Verlagen.

Mit entsprechendem Abschluss kannst du später Geomatik auch studieren. Wenn dich eher Teilbereiche interessieren, stehen dir Weiterbildungen z. Bsp. in Farbreproduktion, Desktop Publishing oder Elektronische Retusche offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Gerätezusammensetzer/in

Puzzeln fürs große Ganze: Gerätezusammensetzer fügen vorgefertigte Teile zu alltäglichen Gebrauchsgeräten zusammen - wie Kaffeemaschinen, Waagen oder auch Fernrohre. Damit alles zusammenpasst, müssen manche Teile erst bearbeitet werden, zum Beispiel durch Bohrungen oder Feilen der Kanten. Danach schrauben, löten, kleben oder schweißen sie alle Teile fachgerecht zusammen.  Ob das Gerät bzw. die Kleinmaschine nun funktioniert, prüfen die Fachleute gleich anschließend selbst. Jobs gibt es in vielen Branchen, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsgeräte- oder die Elektroindustrie oder im Fahrzeugbau.
Die praxisorientierte Ausbildung dauert nur eineinhalb Jahre. Aber mit einiger Berufserfahrung kannst du auch danach nochmal richtig durchstarten - mit einer Weiterbildung etwa zum Techniker Maschinentechnik oder Feinwerktechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)1,5 JahreUnternehmen

Gießereimechaniker/in

Nur für kühle Köpfe: Gießereimechaniker gießen erhitztes, flüssiges Metall in Formen, um maßgenaue Teile wie z. Bsp. Werkzeuge und Motorteile herzustellen. Sie stellen die Formen her, bereiten den Guss vor und überwachen die Produktionsanlagen, damit die Gussteile später keine Risse oder Blasen enthalten. Die verschiedenen Gusstechniken erfordern körperliche Fitness und vor allem echtes Spezialwissen – deshalb wird in drei Fachrichtungen ausgebildet: im Bereich „Handformguss“ (Herstellung von Gussformen für Klein- und Einzelstücke, im „Maschinenformguss“ (maschinelle Herstellung von Formstoffen und Formen) und im „Druck- und Kokillenguss“ (Serienfertigung mit Dauergussformen). Egal welche Fachrichtung, mit späteren Weiterbildungen bleibst du karrieremäßig am Ball –  mit Gießerei- oder Hüttentechnik sowie im Bereich Werkstoffprüfung oder Schweißtechnik.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Hörgeräteakustiker/in

Ganz gehörig ausgebildet: Hörgeräteakustiker führen mit feinsten Messmethoden Hörtests durch und passen dann ein entsprechendes Hörgerät optimal an den Kunden und seine individuelle Ohrform an. Da Hörgeräte heute echte Hightech-Geräte sind, müssen die Fachleute auch alle notwendigen Einstellungen und Feinjustierungen individuell anpassen – denn jede Hörschwäche ist eben anders. Neben den handwerklichen Aufgaben sind sie auch in der Beratung der Kunden tätig und stehen ihnen mit Rat und Tat beim Gewöhnen an das neue Gerät zur Seite.
Mit ein paar Jahren Berufserfahrung hast du die Chance dich zum Hörgeräteakustikermeister oder zum Techniker der Elektrotechnik oder Medizintechnik weiterzubilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Holzbearbeitungsmechaniker/in

Beruf mit Ab-Stammung: Holzbearbeitungsmechaniker fertigen aus dem Rohstoff Holz Bauteile wie Bretter oder fertige Holzprodukte wie Furnierplatten oder Türelemente. Mit entsprechenden Maschinen entrinden, schälen, sägen, leimen oder pressen sie den wertvollen Rohstoff, lagern ihn fachgerecht und schützen ihn vor Schädlingen. Je nach Fachrichtung erledigen sie spezielle Aufgaben wie das Einteilen und Zersägen von Rundholz (Sägeindustrie), die Bearbeitung von Brettern, Balken oder Latten (Hobelindustrie), die Aufbereitung und Veredelung des Holzes (Holzwerkstoffindustrie) und das Verleimen und Verbinden von Bauteilen (Holzleimbauindustrie).
Mit dieser Basis kannst du dich später in Fachbereichen wie Holzhandel, Kleb- und Dichtstoffe, Holzbearbeitungsmaschinen oder Oberflächenbehandlungstechnik fortbilden oder sogar den Techniker oder Industriemeister anpeilen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Holzmechaniker/in

Hier fallen Späne: Holzmechaniker fertigen mit teils elektronisch gesteuerten Maschinen Dinge aus Holz in großer Anzahl. Sie sägen, fräsen oder hobeln Holzteile und sonstige Werkstoffe, überwachen die gesamte Produktion und setzen dann die Einzelteile zusammen. In der Fachrichtung „Möbelbau und Innenausbau“ arbeiten die Holzprofis meist bei Möbelherstellern. In der Fachrichtung „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“ stellen sie z. B. Treppen-, Türen- und Fensterteile oder Paletten her.
Du lernst nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und Kunststoff umzugehen - eine spätere Weiterbildung in der Kunststoffbearbeitung, im Möbel- und Polsterwesen stehen dir also offen, wie auch beispielsweise zum Industriemeister Holzbe- und Holzverarbeitung.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Industrieelektriker/in

S+ie halten den Betrieb am Laufen: Industrieelektriker sind rund um die Elektroinstallation gefragt. Sie sind Experten in einem der beiden Fachgebiete: Im Bereich „Betriebstechnik“ verlegen sie Leitungen und Anschlüsse, montieren und warten Anlagen, analysieren elektrische Systeme und prüfen deren Funktion und Sicherheit. Sie arbeiten vor allem in der Metall- und Elektroindustrie oder bei Energieversorgern. Der Bereich „Geräte und Systeme“ betrifft die Fertigung elektrischer Geräte und deren Verbindung zu einem System, beispielsweise Überwachungssysteme und Alarmanlagen. Hier bildet vorwiegend die Elektroindustrie, Informations- und Kommunikationstechnik aus.
Egal welches deine Fachrichtung ist, die Ausbildung kann das Sprungbrett für die Fortsetzung der Ausbildung sein, z.B. zum Elektroniker, Mechatroniker oder IT-Systemelektroniker. Die erste Ausbildungszeit wird dir natürlich angerechnet.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Industriemechaniker/in

Arbeit am laufenden Band: Industriemechaniker halten Produktionsanlagen immer in Schuss und voll einsatzbereit – vom ersten Einsatz an, denn sie bauen diese Anlagen zusammen und nehmen sie in Betrieb. Da jede Störung die Produktion stoppen kann und so teure Ausfälle bedeutet, kümmern sich die Fachleute um Wartung und Reparatur, erkennen Probleme noch bevor sie auftreten und beheben sie sofort. Mitdenken ist erwünscht: Um Ideen für optimierte Bearbeitungsprozesse umzusetzen, rüsten sie auch Anlagen um und sparen so Zeit und Geld.
Nach der Ausbildung kannst du dein Wissen vertiefen - von der Werkstofftechnik über Metallverarbeitung bis zur EDV-Anwendung, eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker hilft deiner Karriere auf die Sprünge.
Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Informatiker/in (staatl. geprüft)

Datenjongleure am Screen: Staatlich geprüfte Informatiker hüten die ganze Datenflut eines Unternehmens – und behalten trotzdem jederzeit den Überblick. Sie programmieren komplexe Informations- und Kommunikationssysteme, optimieren und betreuen bestehende Software, kümmern sich um die Administration von Rechnernetzen und übernehmen außerdem Aufgaben im Bereich Projektmanagement.
Die dreijährige Ausbildung bietet das volle Programm: neben der Informatik stehen auch Betriebswirtschaft und Informationstechnologie auf dem Plan, ein einjähriges Praktikum sorgt für Abwechslung und auch die Vertiefung von Interessen ist in den Bereichen "Allgemeine Wirtschaftsinformatik", "Medien und Kommunikation" oder "Technische Systeme" im letzten Ausbildungsjahr möglich.
BK f. Informatik 3 JahreAllgemeine HochschulreifeUnternehmenBerufkollegs

Informatikkaufmann/-kauffrau

Passt wie angegossen: Informatikkaufleute sorgen für die passende EDV-Ausstattung. Dazu analysieren sie Arbeitsabläufe in Unternehmen und Abteilungen wie Vertrieb oder Einkauf, damit sie dann auf dieser Basis die passgenaue Hard- und Software beschaffen können. Damit die Technik in den Unternehmen auch richtig genutzt werden kann, übernehmen sie die Einarbeitung und Schulung der Anwender, verwalten Netzwerke und Telekommunikationsanlagen. Ohne EDV geht heute nichts mehr, deshalb sind sie nahezu überall einsetzbar – in Banken, Versicherungen, bei Dienstleistern und vielen mehr.
Das Weiterbildungsangebot ist so umfangreich, das sich ein Blick in die jeweils aktuellen Programme der IHK, Schulungs- und Berufsbildungszentren lohnt.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Informations- und kommunikationstechnische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Immer eine Antwort parat: Informations- und kommunikationstechnische Assistenten sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um die EDV. Sie stehen bei Dienstleistern und im Handel den Kunden mit Rat und Tat zur Seite, aber auch in Unternehmen sind sie unentbehrlich. Sie konfigurieren und errichten Computersysteme sowie Netzwerke, erstellen Software, Informationsseiten und Web-Publikationen.
In der Ausbildung ergänzen sich die Arbeiten am Schreibtische mit denen in Labors, Werkstätten und einem Betriebspraktikum. Bereits während der Ausbildung kannst du deinen Schwerpunktbereich auswählen, wie etwas Digitaltechnik, Mediengestaltung oder Datenbanken - je nach Berufskolleg. Am besten informierst du dich deshalb vorab über die Möglichkeiten.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Informationselektroniker/in

Optimal vernetzt: Informationselektroniker sorgen dafür, dass Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie (also Computer, Fernsehapparate, Faxgeräte usw.) richtig aufgebaut, angeschlossen und miteinander vernetzt werden. Sie installieren einzelne Geräte und ganze Netzwerke. Damit diese auch optimal funktionieren und genutzt werden können, unterstützen sie den Kunden bei der Inbetriebnahme und schulen ihn im Umgang damit. Je nach Schwerpunkt in der  „Bürosystemtechnik“ oder  „Geräte- und Systemtechnik“ bieten Handwerksbetriebe der Radio- und Fernsehtechnik bzw. Büroinformationstechnik und der Computerhandel gute Jobaussichten.
Möchtest du dich später weiterqualifizieren, findest du bei Handwerkskammern, Berufsbildungszentren und -akademien spannende Angebote, die sehr unterschiedlich im Aufbau und Schwerpunkt sind.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

IT-System-Elektroniker/in

Echt gut verbunden: IT-System-Elektroniker sind Bauherren ganzer Informations- und Telekommunikationssysteme wie z.B. PC-Netzwerke, Mobilfunknetze oder Anlagen zur Gebäudesicherung. Sie planen und setzen diese Systeme um, denn sie wissen ganz genau, was ihr Kunde an Technik benötigt. Sie installieren alle notwendigen Geräte und sorgen dafür, dass von der Software bis zur speziell gesicherten Stromzufuhr alles optimal funktioniert. Diese Fachleute arbeiten vor allem bei Anbietern von Hardwaresystemen, Betreibern von Festnetzen sowie im Einzelhandel.
Weiterbildungsprogramme gibt es ohne Ende - verschaff dir nach deiner Ausbildung einen Überblick und plane dann deine Karriere, vielleicht in den Bereichen Datenverarbeitung oder Elektrotechnik, als Techniker oder Industriemeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

IT-System-Kaufmann/-frau

Rundum und nach Maß: IT-System-Kaufleute beraten über verschiedene Computer- und Telekommunikationsanlagen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen. Sie beraten ihre Kunden kaufmännisch, technisch und organisatorisch, also zu Kosten und Finanzierung, über Geräte und Programme sowie zur Inbetriebnahme und Service.  Kurz: Vom ersten Gespräch bis zur Installation im Unternehmen sind sie der direkte Ansprechpartner. Da sie vorwiegend im Vertrieb, Beratung und Service von Hard- und Softwarehäusern arbeiten, müssen sie den IT-Markt genau im Blick haben und immer up-to-date sein.
Du willst später weiterkommen? Dann lohnt sich der Blick auf die vielen Weiterbildungsangebote im IT-Bereich. Hier ist sicher auch für deine Karriereplanung das Richtige dabei.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Fahrspaß als Beruf: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker sind die Profis rund um den fahrbaren Untersatz. Ein weites Feld, das eine Menge Spezialwissen erfordert – weshalb die Ausbildung in drei Fachrichtungen aufgeteilt ist. Im Bereich Karosseriebautechnik dreht sich alles um den Aus- und Umbau von Fahrzeugen, mit Zusatzausstattungen und Aufbauten. Die Karosserieinstandhaltungstechnik befasst sich mit Unfallschäden, Instandhaltungen und sogar mit coolen Tunings. In der Fahrzeugbautechnik werden vor allem Anhänger, Sattelanhänger und Sonderfahrzeuge wie Müll- oder Kranwagen hergestellt.
Nach deiner Ausbildung bei einem Fahrzeughersteller oder in einer Kfz-Werkstatt stehen dir viele Weiterbildungen offen: zum Kfz-Servicetechniker, Automobil-Serviceberater oder sogar Karosserie- und Fahrzeugbauermeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Konstruktionsmechaniker/in

Arbeitsbereich „Heavy Metal“: Konstruktionsmechaniker fertigen große Konstruktionen aus Metall an, beispielsweise Schiffe, Brücken, Hallen, Stahlbauteile, Aufzüge, Kräne, Transport- und Verladeanlagen. Mit Brennschneidern, Sägen oder CNC-gesteuerten Maschinen bringen sie Metallteile in die richtige Form und montieren sie dann direkt vor Ort zum großen Ganzen. Sie sind ganz auf ihr Einsatzgebiet spezialisiert – und das findet sich in vielen Branchen wie im Maschinen- und Fahrzeugbau, bei Schiffswerften, im Stahlbau oder bei Spezialfahrzeugherstellern.

Neben Spezialisierungen auf Fachbereiche wie Technisches Zeichnen, Werkstoff- oder Fertigungstechnik kannst du dich später beispielsweise als Industriemeister Fachrichtung Metall, Techniker Fachrichtung Blechverarbeitung, Schiffsbetriebstechnik oder Maschinentechnik oder zum Schweißtechniker weiterbilden lassen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Doppelt gemoppelt: Kraftfahrzeugmechatroniker sind Mechaniker und Elektroniker in einem und somit die richtigen Fachleute für moderne Fahrzeuge. Denn die stecken heutzutage voller Hightech-Elektronik, sind aber auch mit Mechanik, also einem Motor, Lenk- und Bremssysteme, ausgestattet. Echte Profis haben beides drauf, können Anlagen aus mechanischen und elektronischen Teilen montieren, Fehler aufspüren und schnell beheben. Weil hier wirklich umfangreiches Wissen notwendig ist, folgt im dritten Lehrjahr eine Spezialisierung entweder in Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Personenkraftwagentechnik oder Nutzfahrzeugtechnik. Je nachdem ob dein Arbeitsplatz in einer Autowerkstatt, beim Autohersteller, Zulieferer oder Technischen Überwachungsverein ist, lohnt sich die Weiterbildung zum geprüften Kfz-Servicetechniker oder zum Automobil-Serviceberater, zum Kraftfahrzeugmeister oder Industriemeister Metall- bzw. Aluminiumbearbeitung. Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Kraftfahrzeugservicemechaniker/in

Fitness fürs Auto: Kraftfahrzeugservicemechaniker sorgen für den Rundum-Check an Fahrzeugen, wie Ölwechsel, Abgasuntersuchung, Dichtungen austauschen und vieles mehr. Sie warten und reparieren PKWs, LKWs und Busse, damit diese möglichst lange top in Schuss bleiben, sicher fahren können und Umweltschutzvorgaben entsprechen. Auch wenn es mal gekracht hat, sind diese Bastler zur Stelle um die Schäden zu beheben. Guter Service wird immer wichtiger – deshalb arbeiten Reparaturwerkstätten, Pannenhilfsdienste, Autohäuser und Fahrzeughersteller gerne mit diesen Fachkräften.
Nach zwei Jahren Ausbildung kannst du sofort weiter Gas geben und deine Ausbildung fortführen - beispielsweise als Kraftfahrzeugmechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker oder Zweiradmechaniker für Motorradtechnik. Die erste Ausbildungszeit wird dir dabei natürlich angerechnet.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Lacklaborant/in

Sie bekennen Farbe: Lacklaboranten nehmen sich die Rezepturen von Lacken vor, die sie testen, weiterentwickeln, verfeinern und auf bestimmte Eigenschaften prüfen – ist der Lack kratzfest, auf welcher Unterlage hält er etc. Für spezielle Wünsche entwickeln sie eigene Rezepturen – beispielsweise für innovativen Rostschutz oder umweltfreundlichere Produkte. Im Labor prüfen sie dann, ob alles stimmt und die Qualität passt. Welche Aufgaben überwiegen, hängt vom Arbeitsplatz ab, der bei Lack- und Farbenherstellern, der Druckfarbenindustrie oder in der lackverarbeitenden Industrie sein kann.
Nach der Ausbildung ist der Lack noch lang nicht ab? Dann kannst du als Techniker für Farb- und Lacktechnik oder Industriemeister weiter durchstarten.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Landwirtschaftlich-technische(r) Laborant/in

Bauer sucht Fachkraft: Landwirtschaftlich-technische Laboranten sind für die Agrar-Branche unentbehrlich, denn sie analysieren in ihrem Labor Dinge wie Saatgut, Bodenproben, Dünge- und Pflanzenschutzmittel und wie diese wirken. Vom Feld in den Stall: Auch die Tiergesundheit gehört in ihren Fachbereich, also die Untersuchung auf Parasiten oder Viren. Ihr Reich ist das Labor – und das befindet sich bei Futtermittelproduzenten, Lebensmittelherstellern, Saatgutfirmen, bei Ämtern und Behörden aber auch bei ernährungs- und agrarwissenschaftlichen Instituten.
Wenn du ein echter Spezialist werden möchtest kannst du dich später zum landwirtschaftlich-technischen Assistenten in einem Bereich wie Obst-, Gemüse- und Weinbau, in der Milchwirtschaft oder Fischereiforschung weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Maschinen- und Anlagenführer/in

Ready, steady, go: Maschinen- und Anlagenführer halten die Produktion am Laufen – vor allem wenn es um Erzeugnisse geht, die mit Maschinen und Produktionsanlagen hergestellt werden. Denn diese komplexen Maschinen müssen eingerichtet, fachgerecht bedient, bei Bedarf umgerüstet und natürlich regelmäßig gewartet werden. Somit sind sie für den gesamten Ablauf der Produktion zuständig – und das erfordert echtes Fachwissen. Die Ausbildung wird daher von Anfang an in einem der Schwerpunkte Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik sowie Druckweiter- und Papierverarbeitung angeboten. Nach zwei Jahren praxisorientierter Ausbildung muss aber nicht Schluss sein: du kannst deine Ausbildung beispielsweise zum Industriemechaniker fortsetzen. Die erste Ausbildungszeit wird dir dabei natürlich angerechnet.Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Maschinenzusammensetzer/in

Nur für echte Basteltypen: Maschinenzusammensetzer setzen aus Einzelteilen ganze Maschinen zusammen. Klingt erst einmal einfach, erfordert aber höchste Konzentration und ein herausragendes handwerkliches Geschick. Sie verschrauben, vernieten oder verstiften die einzelnen Teile, löten und schmieden Metallverbindungen und sorgen dafür, dass ihr „Bauwerk“ anschließend auch reibungslos läuft. Gebraucht werden die begabten Tüftler im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsgeräteindustrie und Medizintechnik sowie teils auch im Fahrzeugbau. Nach eineinhalb Jahren hast du die Ausbildung in der Tasche. Wenn du mehr willst, kannst du später mit Weiterbildungen zum Techniker, etwa im Fachbereich Maschinentechnik oder Fertigungstechnik, zum Technischen Fachwirt oder Industrie-Betriebswirt aufsteigen. Betrieb/Berufsschule (dual)1,5 JahreUnternehmen

Mathematisch-technische(r) Software-Entwickler/in

Zahlen stehen Modell: Mathematisch- technische Softwareentwickler konzipieren und entwickeln Softwaresysteme auf der Grundlage von mathematischen Modellen. Sie programmieren, richten Datenbanken und Netzwerke ein und sind Ansprechpartner rund um Programmiertechnik, elektronische Datenverarbeitung, allgemeine Informatik sowie numerische Mathematik. Das mathematische Denken ist vor allem in der Forschung gefragt, wo sie mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Die meisten Jobs gibt es allerdings in Software- und Systemhäusern.

Möchtest du später einen Blick über den Monitorrand hinauswerfen, steht dir eine Fortbildung als Informatiker, Fach- oder Betriebswirt offen. Mit Abitur und dieser Ausbildung bist du auch für ein Informatik- oder Mathematik-Studium bestens gerüstet.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mechaniker/in - Reifen und Vulkanisationstechnik

Reife(n) Leistungen: Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik sind sowohl im Tuning als auch im Umweltschutz aktiv. Denn sie reparieren und erneuern Schläuche, Reifen und Räder so perfekt, dass sie nicht als Altreifen auf dem Müll landen. Aber auch das Umrüsten auf Sonderräder und -reifen, die Optimierung von Fahrwerken oder der Fahrzeugoptik gehören zu ihren Aufgaben sowie Herstellung von Gummiauskleidungen und -belägen. Im letzten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung auf Reifen- und Fahrwerktechnik (rund ums Fahrzeug) oder Vulkanisationstechnik (rund um Reifen und den Werkstoff Gummi). 

Nach der Ausbildung kannst du dich entweder in Bereichen wie Kunststofftechnologie, Qualitätssicherung oder CNC-Technik spezialisieren oder die Meisterschule in Angriff nehmen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik

Frischzellenkur für Fahrzeuge: Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik sorgen für ein langes Leben von Karosserien, Fahrgestellen, Fahrzeugrahmen und -aufbauten. Denn sie sind Profis für Instandhaltung, Reparatur sowie für Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen. Doch auch der Style kommt nicht zu kurz: Wenn es um das Aus- oder Umrüsten geht, beispielsweise um den Einbau von Spoilern, Schiebedächern oder Klimaanlagen sind sie gefragt. Somit finden sich spannende Jobs nicht nur in Kfz-Werkstätten sondern auch bei Fahrzeugausstattern und -umrüstbetrieben.

Als echter Auto-Fan kannst du nach der Ausbildung jederzeit einen Gang rauf schalten und dich weiterbilden, beispielsweise zum geprüften Kfz-Servicetechniker oder Automobil-Serviceberater.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mechaniker/in für Landmaschinen- und Baumaschinentechnik

Mehr als Wald-und Wiesen-Schrauber: Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen aus der Land-und Bauwirtschaft, so wie Raupen, Bagger oder Mähdrescher. Das Knifflige: Hier steckt jede Menge Hightech drin, topmoderne Elektronik, Hydraulik, Pneumatik und vieles mehr, das nur ein Profi mit echtem Fachwissen beherrschen kann. Fehlersuche mit Laptop und entsprechender Software, Ölwechsel, Schläuche und Dichtungen erneuern – das sind einige der Aufgaben, die bei Herstellern oder Verleihern land- und forstwirtschaftlicher Maschinen anfallen.

Große Maschinen, große Chancen: nach deiner Ausbildung kannst du dich als Servicetechniker, Fachingenieur sowie Werkstatt- oder Lagerleiter weiterbilden oder die Meisterschule besuchen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mechatroniker/in

Echte „2 in 1“-Profis: Mechatroniker haben das Know-how aus Mechanik und Elektronik. Dieses Wissen brauchen sie auch, denn moderne Maschinen und Anlagen bestehen heute oft aus beidem, mechanischen und elektronischen Bauteilen. Und nur das optimale Zusammenspiel hält die Technik am Laufen. Hier packen die Mechatroniker an: sie montieren Anlagen und Maschinen aus mechanischen und elektronischen Komponenten, installieren Steuerungssoftware, sorgen für Inbetriebnahme und Instandhaltung. Und damit später alles fast von alleine läuft, setzt er auch computergesteuerte Bauteile ein und installiert die Software.
Du solltest später immer in allen Bereichen up-tp-date bleiben, kannst dich aber auch gezielt auf etwa Elektrotechnik oder EDV spezialisieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mechatroniker/in für Kältetechnik

Hier herrscht prima Klima: Mechatroniker für Kältetechnik sorgen für jederzeit passende Temperaturen - für Kühle in Metzgereien oder Supermärkten, für ausgewogene Temperaturen in Büros und Laboren sowie für keimfreie Luft in OP-Sälen. Dazu braucht es moderne Kälte- und Klimaanlagen - und echte Profis, zur Planung, Berechnung, Montage und mit Ideen zur Energieeinsparung. Der Kunde hat spezielle Wünsche? Kein Problem, denn sie können Anlagen jederzeit auf- oder umrüsten. Stellen gibt es bei Handwerks- oder Gebäudetechnikbetrieben. Aber auch Krankenhäuser oder Labore beschäftigen für ihre Anlagen Wartungspersonal.

Deine eiskalten Karrierechancen: Weiterbildungen zum Kälteanlagenbauermeister, Industriemeister Wärme- und Kälteschutz oder Techniker Versorgungstechnik stehen dir offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mediengestalter/in Bild und Ton

Ihre Arbeit ist Programm: Mediengestalter Bild und Ton stehen bei Medienproduktionen wie Fernsehfilme, Shows, Live-Übertragungen oder Nachrichtensendungen vornedran. Im Vorfeld beraten und recherchieren sie zur Produktion, planen die Aufnahmen, stellen Ausrüstung und Personal zusammen und sind auch bei der Aufzeichnung dabei, um z. Bsp. Aufnahmetechnik, Licht- und Beschallungstechnik zu bedienen. Dann wird es kreativ, denn das Material muss noch geschnitten und gestalterisch bearbeitet werden. Allrounder also, die vor allem bei Film- oder Tonstudios, Rundfunkveranstaltern oder Werbeagenturen gefragt sind.

Ob du später mehr aus deinem Job machst, bleibt dir überlassen - denn Weiterbildungen gibt es ohne Ende, etwa in der Kameraassistenz, Licht- und Beschallungstechnik oder im Mediendesign.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mediengestalter/in Digital und Print

Mit Blick für Details: Mediengestalter Digital und Print gestalten Medien wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Broschüren sowie Websites, CDs und DVDs. Sie entwickeln kreative Konzepte, denn sie wissen, was am Markt und bei der Zielgruppe geht, und setzen sie um, fügen also Text, Bild und Grafik stimmig zusammen. Ziemlich viele Aufgaben – deshalb wird die Ausbildung in drei Fachrichtungen angeboten: Beratung und Planung (Projektarbeit), Konzeption und Visualisierung (kreativ) oder Gestaltung und Technik (EDV-orientiert). Werbe- und Medienagenturen, Verlage, Druckereien usw. – Jobs gibt es in vielen Bereichen.
Gerade IT und Neue Medien werden immer wichtiger. Gut für deine Karriere, such dir später einfach aus dem wachsenden Angebot die passende Weiterbildung für dich aus.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Medientechnologe/in Druck

Sie geben es Schwarz auf Weiß: Medientechnologen bedrucken neben Papier verschiedenste Materialien wie Stoff, Folie, Karton, Keramik, Kunststoff und sogar Glas. Zudem kennen sie Veredelungstechniken, die einen Aufdruck zum glänzen oder sogar zum duften bringen. Sie steuern und kontrollieren den gesamten Druckprozess, und bringen neben ihrem handwerklichen Geschick außerdem ein gutes Farbempfinden mit. Heute ist der Beruf des Medientechnologen Druck längst ein High-Tech-Beruf in dem sehr komplexe, computergesteuerte Techniken zum Einsatz kommen. Neben der Weiterbildung zum Meister oder Techniker, stehen dir auch Fortbildungen für gestalterische oder kaufmännische Bereiche der Druckbranche offen. Auch ein Studium der Druck- und Medientechnik, Verlagswirtschaft oder Wirtschaftsingenieur passt zur Ausbildung. Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Medientechnologe/in Druckverarbeitung

Echt viel-seitig ausgebildet: Medientechnologen Druckverarbeitung stellen aus einzelnen Seiten stabile Bücher, Broschüren und Sondererzeugnisse her. Sie kümmern sich außerdem um das Äußere, denn sie produzieren tolle Einbände aus Karton, Leder oder Textilien, prägen Buchtitel  ein, vergolden Schriften und vieles mehr. Dieser Beruf hat viele Facetten, von der Restauration alter Bücher über die Herstellung besonderes haltbarer Einbände bis zur Arbeit mit computergesteuerten Maschinen zur Katalog- oder Taschenbuchproduktion. Bereits vor der Ausbildung muss man sich daher für eine der Fachrichtungen Einzel- und Sonderfertigung, Buchfertigung (Serie) und Druckweiterverarbeitung (Serie) entscheiden. Und auch danach kannst du dich in einem Fachbereich spezialisieren, z. Bsp. in der Restaurierungs- oder Drucktechnik.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Medientechnologe/in Siebdruck

Absolut beeindruckend: Medientechnologen Siebdruck bearbeiten Materialien, die nur sehr schwer bedruckbar sind, wie Glas, Stoff oder Metall. Für die vielen Materialien und Formen beherrschen sie auch unterschiedliche Druckverfahren, doch ihre Hauptarbeit findet am Computer statt. Hier bereiten sie Bild- und Textdateien auf und stellen daraus sogenannte Druckformen her. Sogar das Mischen der Farben geht ihnen leicht von der Hand und mit diesem Wissen sind sie gefragte Fachkräfte in Druckunternehmen, in der Verpackungsmittelindustrie und bei Herstellern von Papier, Tapeten und Folien.

Damit muss für dich nicht Schluss sein - es gibt zahlreiche Weiterbildungen für diese Branche, wie in der Druckvorlagenherstellung, Qualitäts- und Materialprüfung oder im Layout.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Metallbauer/in

Leidenschaft Metall: Für Metallbauer die Hauptsache, denn Metallkonstruktionen sind ihr Business. Neben der Metallbearbeitung, also spanen oder schweißen, stehen so vielfältige Aufgaben an, dass drei Fachbereiche ausgebildet werden: Um die Herstellung von Türen, Toren, Fenstern sowie um die Montage moderner Alarmanlagen dreht sich die „Konstruktionstechnik“. Im „Nutzfahrzeugbau“ werden Fahrwerke, Rahmen und Bremssysteme für Spezialfahrzeuge individuell angefertigt und komplexe Anlagen aus Pneumatik-, Elektrik- oder Hydraulikteilen verbunden. Eher kreativ geht es in der Metallgestaltung zu, wo kunstvoll geschmiedete Teile, z. Bsp. für Geländer oder Leuchten, hergestellt werden.

Nach der Ausbildung kannst du dein Fachwissen ergänzen: Im Bereich Schweißen und Schneiden, Wärmebehandlung, Oberflächenveredlung oder Steuerungstechnik ist sicher das Richtige für dich dabei.
Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmen

Metallbildner/in

Echte Handwerks-Kunst: Metallbildner fertigen Dinge aus Metall, die schön und dabei noch nützlich sind. Welche Dinge – darüber entscheidet die Fachrichtung, die man sich im dritten Lehrjahr einschlägt. In der „Gürtel- und Metalldrücktechnik“ werden beispielsweise Möbelbeschläge, Lampen, Pokale und Treppengeländer hergestellt. Ein Plus an Feingefühl braucht man in der „Goldschlagtechnik“, also beim Schlagen von Edel- oder Leichtmetall zu hauchdünnen Blättchen. In der „Zieseliertechnik“ arbeitet man Muster in Metall ein, bei Schmuck, Zierbeschlägen, Plastiken und vielem mehr. Passende Stellen dazu gibt’s bei Gold- und Kunstschmieden oder Restaurateuren. Dein gewähltes Fachgebiet lässt sich später natürlich erweitern – mit Kursen in Gravieren, Edelmetallbearbeitung oder technischem Zeichnen kannst du dein Spezialwissen erweitern.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mikrotechnologe/Mikrotechnologin

Total klein-lich: Mikrotechnologen stellen winzige  Produkte wie Mikrochips, Halbleiterkomponenten und Mikrosysteme mit höchster Präzision her und sorgen in  Industrie und Forschung für eine reibungslose Produktion. Was genau ihr Aufgabengebiet ist, richtet sich nach ihrem Ausbildungsschwerpunkt: In der Halbleitertechnik stellen sie winzige Chips her, die für Handys, Autos oder Computer benötigt werden. Dazu bearbeiten sie eine Fläche in der Größe eines Haardurchmessers. In der Mikrosystemtechnik dagegen dreht sich alles um Sensoren – etwa solche, die Airbags bei einem Aufprall aufblasen.

Lernen ist für dich eine Kleinigkeit? Dann bilde dich später weiter - die Bereich Mikroelektronik, Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagment bieten sich hier besonders an.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Milchwirtschaftliche(r) Laborant/in

Schlaue „Milchgesichter“: Milchwirtschaftliche Laboranten sorgen dafür, dass wir immer hochwertige und leckere Milchprodukte auf dem Tisch haben. Milch ist empfindlich und kann schnell verderben, deshalb untersuchen sie Proben auf Inhaltsstoffe, Eigenschaften und Qualität –ob Fette und Eiweiße in bestimmten Mengen vorhanden sind oder ob sie sauber und frei von Keimen ist. Sie sind überall dort beschäftigt, wo Milch verarbeitet wird, etwa in Molkereien und Käsereien, aber auch in Lebensmittellaboratorien oder in Instituten der Lebensmittelsicherheit.

Immer der gleiche Käse? Von wegen, mit etwas Erfahrung kannst du dich zum Labormeister Milchwirtschaft, Molkereimeister, Industriemeister Milchwirtschaft oder Wirtschafter Milchwirtschaft und Molkereiwesen fortbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Oberflächenbeschichter/in

Nicht zu dick aufgetragen: Oberflächenbeschichter veredeln und beschichten Metalle und Kunststoffe, um sie z. Bsp. vor chemischen Veränderungen wie Rost oder vor Verschleiß zu schützen, um ihre elektrische Leitfähigkeit zu verbessern oder um die Farbe zu verändern. Das gelingt ihnen mit Techniken wie Feuerverzinken, Vakuumbeschichten, Galvanotechnik und andere chemische, elektrische und physikalische Verfahren, die sie perfekt beherrschen. Das macht sie in Industrie- und Handwerksbetrieben, in der Zulieferindustrie, Schrauben- und Werkzeugfertigung zu gefragten Fachleuten.

Wenn du später nach neuen Herausforderungen suchst, kannst du dich fortbilden und einen Abschluss als Industriemeister Oberflächenveredlung oder Metall sowie als Handwerksmeister in Angriff nehmen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in

Damit es sitzt wie angegossen: Orthopädiemechaniker und Bandagisten arbeiten nach Maß, denn sie fertigen sogenannte orthopädische Hilfsmittel wie Prothesen passgenau an. Sie nehmen direkt am Menschen, etwa an Amputationsstümpfen, Maß und formen aus Holz, Leder, Metall oder Kunststoff das entsprechende Produkt. Doch auch in Fachbereichen wie Elektronik, Pneumatik und Hydraulik sind sie fit – denn moderne Prothesen sind oft elektronisch gesteuert, was ein spezielles Fachwissen notwendig macht. Stellen bieten nicht nur einschlägige Hersteller, auch im Sanitätsfachhandel oder bei Krankenkassen werden Fachleute gerne beschäftigt.

Dich reizt die technische Seite des Berufs? Dann kannst du dich später in der Orthopädiemechanik oder Feinwerktechnik weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Packmitteltechnologe/in

Das Drumherum muss stimmen: Packmitteltechnologen sorgen dafür, dass Produkte  so verpackt sind, damit wir sie einfach und sicher transportieren können. Vom Papierbeutel für Brötchen über Kartons und Schachteln bis zu Pappbechern haben sie die Produktionsabläufe und die Produktionsmaschinen im Griff. Neue Ideen sind gefragt? Kein Problem, denn auf Wunsch entwerfen sie spezielle Verpackungen in neuen Formen oder aus besonderen Materialien, stellen Muster her und kümmern sich anschließend um die Produktion.

Dein Beruf ist also total vielseitig und auch in der Weiterbildung ist einiges drin: Angebote reichen vom Mustermacher, der neue Verpackungen nach Wunsch entwirft, über Stanzformenbauer bis zum Industriemeister für Papierverarbeitung.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Papiertechnologe/ Papiertechnologin

Auf der Seite des Wissens: Papiertechnologen kennen unendlich verschiedene Papier- und Zellstoffarten. Mit diesem geballten Know-how kümmern sie sich um die Herstellung, richten die Produktionsanlagen ein, steuern, überwachen und warten diese und sind natürlich auch fit im Umgang mit den Rohstoffen. Das Ergebnis: Top Qualität in Papier, Pappe, Karton, Zellstoff und Zellstoffprodukten. Hauptsächlich arbeiten die Fachleute in der Industrie, aber auch bei Chemieunternehmen und Recyclinganlagen finden sie spannende Jobs.

Du möchtest später über den Tellerrand hinausschauen? Dann kannst du dich im Bereich Gewässerschutz-Papierindustrie oder vielleicht sogar zum Industriemeister Papiererzeugung oder Techniker Papiertechnik weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Pharmakant/in

Karriere ohne Nebenwirkungen: Pharmakanten wissen ganz genau, worauf es bei der Produktion von Medikamenten ankommt, denn jede winzige Abweichung könnte deren Wirkung beeinflussen. Eine große Verantwortung, die sie voll im Griff haben: Sie kennen sich mit Medikamenten und Inhaltsstoffen aus, überwachen die Produktionsmaschinen und -anlagen und prüfen z. B. Mess- und Dosiereinrichtungen, damit alles „nach Plan“ läuft. Doch nicht nur die Herstellung, auch Verpackung und Lagerung der Tabletten, Salben und flüssigen Wirkstoffe fällt in ihren Arbeitsbereich.

Wenn du dich im technischen Bereich zuhause fühlst, kannst du dich später in Elektrotechnik oder Industrieelektronik weiterbilden. Aber auch der Industriemeister Pharmazie oder Techniker Chemie ist greifbar.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Physikalisch-technische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Teamworker im Labor: Physikalisch-technische Assistenten arbeiten mit Ingenieuren und Wissenschaftlern an oftmals komplexen Versuchen zum Erforschen und Entwickeln neuer Materialien oder physikalischer Geräte. Sie sind wichtige Helfer, denn sie sind verantwortlich für Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der oft langjährigen Versuchsreihen. Mit exakter Arbeitsweise, guten Ideen und etwas Geduld entwickeln sie Lösungen für wichtige Fragestellungen des Umweltschutzes, der Luft- und Raumfahrt- oder Fahrzeugindustrie, der Forschung und vieler anderer Branchen.

Nach dem Berufskolleg kannst du dann im Job richtig durchstarten. Später kannst du dich in Bereichen weiterbilden, die du aus deiner Ausbildung schon kennst, beispielsweise Physikalische Messtechnik, Datenverarbeitung, Elektro- oder Mikrocomputertechnik.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Physiklaborant/in

Hier stimmt’s exakt: Physiklaboranten arbeiten immer zu 100 Prozent genau, denn die Zahlen ihrer Versuchsreihen müssen exakt stimmen. In ihren Forschungs- und Entwicklungslaboren führen sie alle Arten von Prüfungen und Versuchen durch und messen physikalische Größen wie Temperatur oder Gewicht. Die gesammelten Daten können sie anschließend dank ihres geballten Wissens auch fachgerecht analysieren und interpretieren und so wichtige Erkenntnisse für die Computer-, Elektro-, Metall- oder Chemieindustrie bereitstellen.

Eine weitere Spezialisierung nach der Ausbildung lohnt sich, physikalische Verfahrenstechnik oder Optische Mess- und Prüfsysteme mit Laser sind typische Fachbereiche. Aber auch Qualifikationen zum Industriemeister Oberflächentechnik oder Metall sowie zum Techniker Umweltschutztechnik sind möglich.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Produktionsfachkraft Chemie

Alles unter Kontrolle: Produktionsfachkräfte für Chemie haben die riesigen Produktionsanlagen der chemischen Industrie voll im Griff. Zur Produktion von Farben, Waschmitteln, Kunststoffen oder ähnlichem haben sie das richtige Knowhow, um die Maschinen optimal einzustellen. Sie wissen wie Rohrleitungen und Zentrifugen aufgebaut sein müssen und checken Temperatur, Druck, Stoffmenge und Fließgeschwindigkeit – Faktoren, die für jedes Produkt anders sind. Kurz: Sie sorgen für eine sichere, reibungslose Herstellung und Top-Qualität.

Du sammelst in zwei Jahren Ausbildung eine Menge Fachwissen, das du später vertiefen kannst - etwa in der Mess- und Regel- oder Labortechnik. Mit Berufserfahrung bietet sich auch der Industriemeister Chemietechnik bzw. Umwelttechnik an.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Produktionsmechaniker/in - Textil

Verwebt und zugenäht: Produktionsmechaniker für Textil sind Profis der Herstellung von gewebten Stoffen und anderen Textilien wie Gardinen, Teppichböden, oder Bezügen. Was früher in Handarbeit erledigt wurde, übernehmen heute modernste Maschinen und Anlagen, die natürlich von Fachleuten eingerichtet, mit den Garnen und Rohstoffen bestückt, gesteuert, überwacht und gewartet werden. Mit ihrem zusätzlichen Hintergrundwissen über Aufbau und Eigenschaften textiler Materialien, Roh-, Faser- und Hilfsstoffen sind sie in Webereien, Strickereien, Wirkereien oder Spinnereien immer gefragt.

Karrieresprünge stehen dir mit Fortbildungen zum Industriemeister/Textilwirtschaft oder Textiltechniker offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Produktionstechnologe/ Produktionstechnologin

Tägliche Pionierarbeit: Produktionstechnologen sind vornedran, wenn es um neue Produktionsprozesse geht. Wenn also der Kekshersteller auf andere Verpackungen umstellt, der Autohersteller eine neue Serie startet oder innovative Produkte auf den Markt kommen, müssen sie als Spezialisten ran, um die Serienproduktion in Angriff zu nehmen. Dazu richten sie Produktionsanlagen ein, betreuen Prozessabläufe, stellen Prototypen her und optimieren alle Prozesse, um die Vorgaben exakt zu erfüllen.

Später kannst du dich in dem Teilbereich weiterbilden, der dich am meisten interessiert - von der Elektrotechnik über EDV bis zur Kostenrechnung ist alles drin. Noch steiler wird deine Karriere als Prozess- oder Applikationsexperte oder Geprüfter Prozessmanager.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Produktveredler/in - Textil

Sie wissen was wirkt: Produktveredler für Textil sorgen dafür, dass Stoffe optimal für die Produktion vorbereitet sind. Denn bevor aus Stoff beispielsweise Kleidung, Gardinen oder Teppiche entstehen, müssen die textilen Rohmaterialien bearbeitet werden, z.B. durch Färben und Imprägnieren. Diese Aufgabe übernehmen zwar moderne Maschinen und Anlagen, aber dazu werden natürlich auch tatkräftige Fachleute gebraucht, die mit dieser Technik umgehen können, sie steuern, warten, überwachen und instandhalten.

Wenn du nach der Ausbildung mehr Knowhow möchtest, bieten sich Seminare und Kurse in Textilkunde, Farbmessung oder Appreturarbeiten an. Weiter auf der Karriereleiter geht's auch mit der Fortbildung zum Geprüften Industriemeister Textilwirtschaft oder Textiltechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Schneidwerkzeugmechaniker/in

Scharfe Sachen: Schneidwerkzeugmechaniker stellen verschiedene Schneidwerkzeuge, - und -geräte her. Diese müssen aber nicht nur scharf sondern, je nach ihrem späteren Einsatz auch belastbar sein. Meist maschinell drehen, fräsen, schmieden, schleifen und härten die Profis den benötigten Stahl und bauen Schneidmaschinen auf. Speziellere Aufgaben richten sich nach dem Ausbildungsschwerpunkt: Während es sich im Bereich „Schneidmaschinen und Messerschmiedetechnik“ um die Herstellung von Werkzeugen für Gartenbaugeräte, Fleischverarbeitung, Sport und andere Einsatzgebiete geht, ist die „Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik“ der Bereich für Messer zur Bearbeitung von Papier und Metall.

Du bist später scharf auf mehr Verantwortung? Mit einer Weiterbildung zum Meister oder Metallbautechniker kein Problem.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Stoffprüfer/in (Chemie) - Glas-, Keramische Industrie sowie Steine und Erden

Echte Qualitäts-Arbeit: Stoffprüfer Chemie kontrollieren Eigenschaften und Qualität von Baustoffen sowie Erzeugnissen der Glas- und Keramischen Industrie. Gerade diese Produkte müssen oft hohe Temperaturunterschiede, Druck oder Feuchtigkeit aushalten –ob sie das können, prüft der Profi ganz genau. Er entnimmt laufend Proben, führt physikalische und chemische Messungen wie zur Ermittlung des ph-Werts oder der Dichte durch und gleicht seine Daten mit Soll-Werten ab. Die strengen Kontrolleure arbeiten in der Industrie, Abfallwirtschaft oder bei Materialprüf- und Untersuchungsämtern.

Chemie ist auch nach der Ausbildung dein Steckenpferd: Dann bringt deine Karriere noch mehr Spaß, wenn du dich z.B. als Industriemeister Chemie, Chemie- oder Keramiktechniker fortbildest.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Systemelektroniker/in

Sie kriegen es geregelt: Systemelektroniker kümmern sich um elektrische und elektronische Geräte und Anlagen, wie z. Bsp. das Gewächshausdach, das sich abends automatisch schließt oder das Garagentor, das sich öffnet wenn ein Auto anfährt. Für solche Systeme entwickeln die Fachleute mit ihrem ganzen Wissen in Mechanik, Elektrotechnik und Mikroprozessortechnik immer die passende Idee, stellen Muster her und planen die Serienproduktion. Mit ihrem Ideenreichtum sind sie im Elektrohandwerk, bei Herstellern elektromechanischer Geräte und Anlagen und sogar in der Medizintechnik gefragt.

Schaff dir die Basis für noch mehr gute Ideen - später kannst du dich in den Bereichen Elektrostatik, Digital- und Mikroprozesstechnik oder Kommunikationselektronik spezialisieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Systeminformatiker/in

Sie bringen uns in Kontakt: Systeminformatiker entwerfen Geräte und Anlagen die unseren ständigen Austausch von Informationen und Kommunikation ermöglichen. Dazu gehören Sendeanlagen beim Rundfunk, vernetzte Computer und vieles mehr. Ihre Entwürfe setzen sie dann auch selbst um, sie bauen und installieren ihre Anlagen und prüfen mit Messgeräten und Testprogrammen, ob alles funktioniert. Hersteller von Informations- und Datentechnik, Mobilfunkanbieter, Telekommunikations-Unternehmen und viele andere suchen dauernd nach Talenten in diesem Bereich.

Du musst technisch immer up-to-date bleiben, denn die Welt der Kommunikationstechnik dreht sich rasend schnell. Noch mehr Knowhow versprechen Weiterbildungen in einem Teilbereich deines Jobs oder zum Industriemeister bzw. staatl. geprüften Elektrotechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Technische(r) Modellbauer/in

Sie erschaffen Zwergen-Welten: Technische Modellbauer fertigen Modelle an, die dem „großen Vorbild“ möglichst detail- und maßstabsgetreu ähneln. Sie entstehen bevor Siedlungen und Hochhäuser errichtet, Schiffe gebaut oder neue Produkte hergestellt werden. Spezielle Software macht die Arbeit leichter – aber auch Handarbeit wie Löten, Fräsen und Lackieren ist angesagt. Was davon überwiegt, richtet sich nach der Spezialisierung, die im dritten Ausbildungsjahr ansteht: im Bereich Anschauung (Architektur-, Fahrzeug- oder Designmodelle), Gießerei oder Karosserie (Formen wie für Motoren- oder Maschinenteile) und Produktion.

Später kannst du dich mit Spezialisierung auf einen bestimmten Werkstoff zum gefragten Profi machen, oder als Techniker oder Meister deine Karriere ankurbeln.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Technische(r) Produktdesigner/in

Sie machen Ideen greifbar: Technische Produktdesigner unterstützen Ingenieuren bei der Entwicklung technischer Produkte wie Fahrzeuge, Computer-Hardware, Haushaltselektrik und vieles mehr, das wir im Alltag benutzen. Ihr Job ist die Vorarbeit: sie entwerfen 3D-Zeichnungen des geplanten Produkts am Computer und prüfen mit Computersimulationen, ob die Konstruktion auch den Belastungen der Praxis standhalten wird. Für diese Fachleute sind Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen aber auch kleine Ateliers der richtige Einsatzort.

CAD-Technik, Werkstoffe und Fertigungsverfahren entwickeln sich ständig weiter. Also plan später am besten ständige Weiterbildung mit ein, bei Interesse vielleicht sogar bis zum Techniker Maschinentechnik und Konstruktion oder Gestalter für Produktdesign.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Technische(r) Systemplaner/in

Sie kennen den Masterplan: Technische Systemplaner erstellen exakte technische Pläne von Maschinen oder Gebäuden. Denn bevor diese hergestellt werden können, muss davon eine Zeichnung angefertigt werden - eine Art detaillierte Bauanleitung. Sie stellen vorab wichtige Berechnungen an und überprüfen die technische Umsetzbarkeit –am Zeichenbrett sowie am Computer, mit Hilfe professioneller CAD-Programme. So viel Detailwissen braucht echte Spezialisten - deshalb wird im dritten Ausbildungsjahr ein Fachbereich gewählt: Maschinen- und Anlagentechnik, Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen, Stahl- und Metallbautechnik, Elektrotechnik oder Holztechnik.

Wenn du dich später weiterbildest, stehen dir viele interessante Arbeitsbereich offen, wie etwa zum Gestalter im Handwerk, Industriebetriebswirt Bautechnik oder Restaurator im Denkmalschutz.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Teilezurichter/in

Sie kennen das Innenleben von Alltagsgegenständen: Teilezurichter setzen Einzelteile zusammen, aus denen Staubsauger, Bohrmaschine und Co sind. Sie stellen diese Einzelteile her, montieren und verbinden sie, wobei ihnen ihre Fähigkeiten im Schweißen, Nieten und Löten nützlich sind. Am Ende steht dann das fertige Gerät, das alle Anforderungen erfüllt – also beispielsweise wasserdicht oder extrem robust ist.

Wenn du später beruflich vorankommen möchtest, kannst du dich auf bestimmte Teilbereiche wie Elektrotechnik, Elektronik für Metallberufe, Schweißen und Schneiden spezialisieren, deine Ausbildung als Industriemechaniker fortsetzen oder dich z.B. zum Industriemeister, Mechanikermeister oder Techniker Versorgunstechnik sowie Maschinentechnik weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Textillaborant/in

Talentierte Klamotten: Textillaboranten sorgen dafür, dass Regenmäntel wasserdicht, Sportkleidung atmungsaktiv und Bikinis schnelltrocknend sind. Um das zu erreichen, prüfen sie Fasern, Garne und Textilien und lernen so deren Eigenschaften kennen. Dieses Wissen nutzt dann die Textilindustrie, denn dort will man ständig die Qualität von Fasern und Textilien weiter verbessern. Dabei haben sie auch immer ein Auge auf den Umweltschutz – beispielsweise, wenn es um Färbemittel geht. Viele Fragen, für die es ein besonderes Fachwissen braucht – deshalb ist eine Spezialisierung in den Bereichen Textilveredelung, Textilchemie und Textiltechnik vorgesehen.

Mit etwas Berufserfahrung stehen dir später spannende Fortbildungen, beispielsweise zum Industriemeister oder Textiltechniker offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Uhrmacher/in

Die ticken noch richtig: Uhrmacher stellen Uhren aller Art her, warten und reparieren sie. Von der Gebrauchsuhr bis zur Spezialuhr für Sport, Wissenschaft und Industrie, von der mechanischen Uhr bis zur modernen Hightech Funkuhr – sie alle fallen in sein Fachgebiet. Dabei reicht auch sein Werkzeug vom einfachen Schraubenzieher bis zur hochmodernen industriellen CNC-Maschine -  je nachdem wo sein Arbeitsplatz ist, also in der handwerklichen oder industriellen Uhrenherstellung oder in Reparatur- und Servicewerkstätten. Damit deinen Karriere läuft wie ein Uhrwerk, kannst du dich später stärker auf einen Bereich konzentrieren und dich in Restauration, Uhrentechnik, EDV in der Feinwerktechnik oder zum Handwerksmeister weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Umweltschutztechnische(r) Assistent/in

Voll öko im Labor: Umweltschutztechnische Assistenten sind die Prüfstellen zwischen der Produktion und der Entsorgung bzw. dem Recycling. Sie analysieren Wasser, Luft und Bodenproben auf Schadstoffe. Außerdem kennen sie sich mit Gesetzen, Grenzwerten und Maßnahmen rund um den Umweltschutz bestens aus und können so ständig deren Einhaltung überwachen. Ein echt umfangreiches Wissen, das dann vor allem in der Abfall- und Wasserwirtschaft, in Forschungseinrichtungen sowie in der chemischen Industrie gebraucht wird.

Wenn du später noch genauer hinschauen möchtest, kannst du dich auf Strahlenschutz, Emissionsschutz oder Gewässerschutz spezialisieren und Fortbildungen zum Umweltschutztechniker oder Umweltschutzfachwirt machen.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik

Sie sorgen für Glanz und Glamour: Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik bringen Oberflächen zum glänzen – und machen sie außerdem wasserabweisend oder kratzfest. Für verschiedene Untergründe wie Holz, Plastik oder Metall wählen sie den Lack mit dem optimalen Farbton, Glanz- und Härtegrad und tragen ihn auf. Dabei können sie weit mehr bedienen als eine Spraydose: sie programmieren moderne Lackiermaschinen und Beschichtungsroboter und checken anschließend die Qualität.

Nach der Ausbildung kannst auch du glänzen, indem du dich auf eine bestimmte Technik spezialisierst und somit zum gefragten Lackierungsprofi wirst oder dich zum Industriemeister Lack oder Oberflächentechnik bzw. zum Techniker der Farb- und Lacktechnik fortbildest.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Brillenoptik

Ohne Knick in der Optik: Verfahrensmechaniker für Brillenoptik geben Brillengläsern aus Glas oder Kunststoff den nötigen Schliff. Aus Rohlingen schleifen, glätten und polieren sie optische Gläser für Sehhilfen – und da jede Sehschwäche anders ist, müssen auch Brillengläser individuell auf den jeweiligen Kunden abgestimmt sein. Doch Handarbeit war gestern – heute schreiben sie Produktionsprogramme für hochmoderne Maschinen sowie Mess- und Prüfgeräte, die sie perfekt beherrschen. Und das müssen sie auch, denn schon der kleinste Fehler macht ein Brillenglas unbrauchbar.

Du hast den vollen Durchblick? Dann spezialisier dich nach der Ausbildung auf einen Bereich wie Optik, Feinwerk- oder Elektrotechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Glastechnik

Scherben bringen Glück? Nicht für Verfahrensmechaniker der Glastechnik, denn sie sind für die Herstellung von Glasprodukten zuständig. Dazu mischen sie Rohstoffe wie Sand, Soda und Kalk, schmelzen sie ein und verarbeiten das Glas dann weiter. Sie formen es und veredeln die Oberfläche, etwa durch Gravieren oder Verspiegeln und sorgen so dafür, dass beispielsweise Sicherheitsglas kugelsicher, Plexiglas biegsam oder das Glas im Mikroskop  fein geschliffen ist. Klar, dass ihnen dazu Hightech-Maschinen und -Anlagen zur Verfügung stehen, die sie selbst einstellen und bedienen können.

Du hast mit dieser Ausbildung eine gute Grundlage für Weiterbildungen zum Techniker oder Industriemeister Fachbereich Glas.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Hütten- und Halbzeugindustrie

Hier geht’s heiß her: Verfahrensmechaniker sind Herrscher über riesige Hochöfen und Walzwerke, wo sie für die Produktion unterschiedlichster Metalle verantwortlich sind. Mit Hilfe computergesteuerte Anlagen bereiten sie die Roheisen und Nicht-Eisenmetalle wie Aluminium, Blei oder Kupfer auf, und stellen daraus Bauteile sowie „Halbzeuge“ also Stangen, Rohre und Bleche her. Mit welchem Material sie arbeiten und wie der Arbeitsalltag genau aussieht, richtet sich nach der gewählten Fachrichtung: Eisen- und Stahl-Metallurgie, Stahl-Umformung, Nichteisen-Metallurgie oder Nichteisenmetall-Umformung.

Deine Fachrichtung macht dich zum Spezialisten - doch auch später kannst du dich weiter qualifizieren, beispielsweise zum Industriemeister Hüttentechnik oder Metall sowie zum Hütten- oder Metallbautechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Kunststoff- und Kautschuktechnik

Die Kunst mit dem Stoff: Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass wir Dinge wie Reifen, Fensterrahmen und Fahrradsattel haben. Diese Profis entwickeln für jeden Bedarf den richtigen Kunststoff und Kautschuk. Sie berechnen die richtigen Mengen an Kunststoffgranulat und anderen benötigten Werkstoffen und bedienen Spezialmaschinen, mit denen sie verschiedene Produkte herstellen. Diese richten sich ganz nach dem Ausbildungsschwerpunkt aus den Bereichen Bauteile, Faserverbundwerkstoffe, Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster sowie Mehrschicht-Kautschukteile.

Später lohnt sich für dich ein Blick über den Tellerrand: es gibt spannende Fachbereiche wie Werkstoffprüfung, EDV-Anwendungen und Steuerungstechnik, in denen du dich weiter qualifizieren kannst.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Steine- und Erdenindustrie

Marmor, Stein und Eisen bricht: aber nicht, wenn Verfahrensmechaniker der Steine- und Erdenindustrie am Werk sind. Sie stellen Baustoffe her, die zum Bau von Brücken, Straßen und Gebäuden gebraucht werden. An ihren speziellen Fertigungsanlagen überwachen und steuern sie die Herstellung verschiedener Baustoffe wie Zement, Kalk, Beton und Gips oder von Betonteilen wie Pflaster- oder Bordsteinen. Das Knowhow ist dabei so breit gefächert, dass im dritten Ausbildungsjahr einer der sechs Fachbereiche Asphalttechnik, Baustoffe, Gipsplatten oder Faserzement, Kalksandsteine oder Porenbeton, Transportbeton sowie Vorgefertigte Betonerzeugnisse, gewählt wird.

Dein Wissen und Können kannst du später sinnvoll vertiefen, beispielsweise als Industriemeister oder Maschinen- bzw. Umweltschutztechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Vermessungstechniker/in

Das Maß aller Dinge: Vermessungstechniker kennen es mit Sicherheit, denn sie vermessen unsere Welt bis in den kleinsten Winkel. Sie bereiten Vermessungen vor, führen sie vor Ort durch, berechnen die genaue Lage und Höhe von Flächen, ermitteln Steigungen und Gefälle. Mit diesen Daten wird dann der Computer gefüttert und alle Ergebnisse in Karten und Pläne eingearbeitet. Diese spannenden Aufgaben fallen im öffentlichen Dienst, in Ingenieurbüros und Bergbaubetrieben an, wo schon in der Ausbildung eine Spezialisierung auf Vermessung bzw. Bergvermessung stattfindet.

Du kannst später aus vielen Angeboten auswählen, um dich weiter zu spezialisieren - beispielsweise in Bauplanungs- und Bauordnungsrecht, Bauüberwachung oder Facility-Management.
3 JahreUnternehmen

Werkstoffprüfer/in

Auf Biegen und Brechen: Werkstoffprüfer unterziehen zum Beispiel Metalle oder Kunststoffe speziellen Belastungsproben und prüfen sie auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und Kältebeständigkeit usw. Sie führen Messungen und Analysen durch, sie dehnen, drücken oder biegen mit speziellen Apparaten die verschiedenen Werkstoffe oder suchen mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall mögliche Fehler im Innern der Metalle. Damit sie ihren Werkstoff bis ins Detail beherrschen, wird die Ausbildung in drei Schwerpunkten angeboten: Metall- sowie Halbleitertechnik und Wärmebehandlungstechnik.

Auch später eröffnen sich dir tolle Karrierechancen, beispielsweise als Industriemeister Metall, Techniker der Physik oder Umweltschutztechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Werkzeugmechaniker/in

Sie bringen Material in Form: Werkzeugmechaniker stellen Werkzeuge, Maschinenbauteile oder medizinische Geräte her – und das auf den Millimeter genau. Mit scharfem Blick biegen, stanzen, schneiden und formen sie Metalle und Kunststoffe, während sie mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen für exakte Abmessungen sorgen. Sie können jederzeit zupacken – aber auch mit modernen CNC-Maschinen die Produktion regeln. Für diese vielen Fähigkeiten gibt es viele Einsatzgebiete: sie arbeiten in großen Werkhallen, kleineren Werkstätten oder im Service direkt beim Kunden.

Um auch dein Gehirn in Form zu halten, kannst du dich später mit Fortbildungen in Bereichen wie Metallbearbeitung oder technisches Zeichnen weiter qualifizieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Wirtschaftsassistent/in - Wirtschaftsinformatik (staatl. geprüft)

Sie haben den Plan: Wirtschaftsassistenten der Wirtschaftsinformatik sind an der Planung und Umsetzung von IT-Lösungen in Unternehmen beteiligt. Mit einer Menge Knowhow in Hard- und Software sind sie verantwortlich für die Optimierung betriebswirtschaftlicher Prozesse, für die Erstellung benutzerfreundlicher Computerprogramme und Homepages sowie die Durchführung von Datensicherungen und vielem mehr.

Das Plus für eifrige Lerner: Mit Zusatzkursen kannst du nebenbei sogar das Fachabitur machen und hast somit die Möglichkeit, später vielleicht ein Ingenieur-Studium zu absolvieren.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Zahntechniker/in

Sie haben gut lachen: Zahntechniker sorgen dafür, dass man einen künstlichen Zahn nicht mehr von einem "echten" unterscheiden kann. Nach Vorgaben von Zahnärzten schließen sie Lücken im Gebiss eines Menschen durch künstliche Zähne, Brücken, Implantate oder Zahnprothesen. Neben ihrem Wissen zu den gängigen Materialien wie Gold, Kunststoff oder Keramik haben sie einen geschärften Blick, mit dem sie die Farbe des Implantates den natürlichen Zähnen möglichst genau angleichen. Aber auch verschiedene Digitalverfahren und Computerprogramme gehören in ihren Arbeitsbereich.

Um deinen Arbeitsbereich zu erweitern, kannst du auch nach der Ausbildung noch dazulernen, z. Bsp. in der Implantatologie, Modellgusstechnik oder dentaler Fotografie.
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Zerspanungsmechaniker/in

Sie lassen die Späne fliegen: Zerspanungsmechaniker drehen, fräsen und schleifen was das Zeug hält – und das auf Hundertstel Millimeter genau. Denn die Präzisionsteile, von Metallschräubchen über Zahnräder bis zu Motoren- und Turbinenteile müssen passgenau hergestellt werden. Doch das müssen sie nicht in Handarbeit erledigen, sie haben das passende Know-how, um moderne Maschinen zu programmieren und einzurichten. Läuft es einmal nicht ganz so rund, analysieren sie die Ursache und sorgen für eine rasche Fehlerbehebung.

Wenn du später beruflich weiter vorankommen möchtest, kannst du jede Menge Kurse und Seminare besuchen, z.B. in Fertigungstechnik, Elektrotechnik, EDV-Andwendungen im Maschinen- und Werkzeugbau oder dich zum Meister oder Techniker fortbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Zweiradmechaniker/in

Zwei Räder, eine Leidenschaft: Zweiradmechaniker kümmern sich um alles, was auf zwei Rädern fährt. Vom coolen Bike über das Profi-Rennrad bis hin zum Behindertenfahrzeug: sie können es herstellen, zusammenbauen, -schweißen und –löten, sie sind Profis rund um die Elektronik, Karosserie und Sicherheit. Als Spezialisten in einem der Fachbereiche Motorradtechnik oder Fahrradtechnik fertigen sie auch individuelle Gefährte ganz nach Kundenwunsch – hier sind Ideen und Wissen über verschiedene Materialien und elektrische Systeme gefragt. Du gibst auch nach der Ausbildung Vollgas? Mit etwas Berufserfahrung kannst du einen Gang hochschalten und dich fortbilden, etwa zum Zweiradmechanikermeister, Industriemeister Metall- oder Aluminiumbearbeitung oder Maschinentechniker.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Anlagenmechaniker/in

Von der einzelnen Schraube bis zum komplizierten Leitungssystem: Anlagenmechaniker kümmern sich von Anfang an komplett um ihre neuen Industriemaschinen, Anlagen oder Rohleitungssysteme für den Erdöltransport, für Heizkörper oder Brauereikessel.  Gleich zu Beginn eines Projekts geben Anlagenmechaniker „volles Rohr voraus“, denn sie  erstellen selbst Baupläne, fertigen die Einzelteile, verbinden diese miteinander, montieren letztendlich die komplette Anlage und nehmen sie beim Kunden in Betrieb. Als Anlagenmechaniker arbeitest du in Metallbauunternehmen, bei Energieversorgern und Erdölförderern. Wenn du später noch mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du dich selbstständig machen oder dich zum Industriemeister oder Techniker weiterbilden – der Bereich Metallbautechnik bietet hier ideale Möglichkeiten.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Sie haben ein Händchen für Design und Technik: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kümmern sich sowohl um die Luft- und Wasserversorgung von Gebäuden, um Heiz- und Klimaanlagen als auch um die Planung und Einrichtung moderner Bäder mit allen Hightech- und Wohlfühl-Komponenten. Sie fertigen alle Einzelteile selbst, bauen und programmieren Anlagen, um etwa die Raumtemperatur über den PC zu steuern. Auch Umweltschutz ist Thema, denn sie entwerfen zum Beispiel Solaranlagen die Energie und Wasser sparend arbeiten. Wenn du die Karriereleiter hinaufklettern möchtest, kannst du dich auch zum Installateurs- und Heizungsbauermeister, zum Techniker für Sanitärtechnik und vielem mehr weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Assistent/in für Agrar- und Umweltanalytik (staatl. geprüft)

Sie sind echte Haarspalter: Assistenten für Agrar- und  Umweltanalytik arbeiten bei der Analyse von Pflanzen, Erde, Tieren, Futter-, Dünge- oder Nahrungsmitteln ganz genau. Sie untersuchen zum Beispiel Milch auf Bakterien, Pflanzen auf Schädlingsbefall und Gewässer auf Verschmutzung. Ist alles im grünen Bereich: alles klar. Ansonsten legen sie sich voll ins Zeug, um die betroffenen Pflanzen und Tiere zu schützen. Stellen gibt es in Laboratorien von Unternehmen, bei Hochschulen oder im öffentlichen Dienst.  Während der schulischen Ausbildung am Berufskolleg kannst du teilweise bereits hier eine Fachrichtung auswählen. Auch später stehen dir Spezialisierungen offen, etwa in Milchwirtschaft und Molkereiwesen, Bio- oder Chemietechnik.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Assistent/in für Produktdesign (staatl. geprüft)

Sie geben Dingen ein Gesicht: Assistenten für Produktdesign entwerfen, planen und gestalten Produkte aller Art – d.h. sie bestimmen mit, wie unser Geschirr, Fahrzeug oder Werkzeug, wie Transportmittel oder sogar medizinische Geräte aussehen. Dazu fertigen sie Ideenskizzen an, wählen Oberfläche und Farbe aus, zeichnen Modelle und sorgen für die nötigen  Materialien. Vorwiegend arbeiten sie in Design-Ateliers, doch auch in PR- und Werbeagenturen oder Verlagen bringen sie ihre kreative Kraft ein. Ihr Fachwissen ist aber auch in Sprach-, Kultur- und Kunstwissenschaften gefragt.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Assistent/in für Technische Dokumentation (staatl. geprüft)

Sie sind das Gedächtnis von Unternehmen: Assistenten für Technische Dokumentation erstellen Bedienungsanleitungen, Reparatur- sowie Montageanleitungen, Gerätehandbücher und vieles mehr, was in einem technischen Betrieb benötigt wird. Dabei formulieren sie Texte, designen technische Publikationen und entwerfen Websites, Prospekte, Anzeigen sowie Broschüren für technische Produkte. Das heißt: kreative Power meets technisches Verständnis – das notwendige Fachwissen für Technische Dokumentation, Kommunikationstechnik und Informationstechnik wird daher in der Ausbildung vermittelt.
Nach deinem Abschluss hast du die Qual der Wahl, wo du durchstarten möchtest, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, Fahrzeugbau, Medizintechnik oder bei Softwareherstellern.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Aufbereitungsmechaniker/in

Sie bringen es ans Licht: Aufbereitungsmechaniker fördern und verarbeiten Rohstoffe, die zur Herstellung von Baustoffen oder zur Erzeugung von Energie benötigt werden. Sie beherrschen Gewinnungs- und Fördertechniken, überwachen die Aufbereitung, führen Materialprüfungen sowie Analysen zur Qualitätssicherung durch.  Auch die Lagerung, Verladung und Dokumentation aller Schritte geht auf ihr Konto. Da jeder Rohstoff anders ist, erfolgt die Ausbildung in einer der Fachrichtungen: Naturstein, Steinkohle, Feuerfeste und keramische Rohstoffe, Sand und Kies oder Braunkohle. In deinem Fachbereich kannst du dich später in der Werkstofftechnik, Fertigungsplanung oder EDV-Anwendungen weiter spezialisieren. Mit einer Weiterbildung zum Techniker kannst du in der Maschinen- und Umwelttechnik oder Aufbereitungstechnik punkten.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Augenoptiker/in

Sie haben vollen Durchblick: Augenoptiker haben sowohl technisches, handwerkliches, kaufmännisches als auch menschliches Geschick. Sie sind Allrounder für die Auswahl und Herstellung von Sehhilfen aller Art, für Kundenberatung und Verkauf sowie für die Durchführung von Sehtests. Sie wählen für jeden Kunden die richtige Gläserstärke und das passende Gestellt aus, schleifen die Gläser und setzten sie in das Brillengestell ein. Als Berater kennen sie modische Trends, Techniken und alle Innovationen rund um besseres Sehen. Als Augenoptiker kannst du optimistisch in die Zukunft blicken – und z. Bsp. als Meister deinen eigenen Laden eröffnen.  Mit einer Weiterbildung zum staatlich geprüften Augenoptiker kannst du dich auch für eine Führungsposition in der Industrie qualifizieren. Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Baustoffprüfer/in

Ganz genau am Bau: Baustoffprüfer untersuchen Böden, Bauprodukte und -materialien auf Eigenschaften, die im jeweiligen Projekt besonders entscheidend sind. Dazu zählen unter anderem die Beschaffenheit von Baugrund: Kann er Wasser aufnehmen oder ist er mit Schadstoffen belastet? Oder auch die Eignung von Mörtel, Beton oder Asphalt für bestimmte Bauvorhaben. Sie sind vor Ort, um Proben zu entnehmen, die sie dann im Labor chemisch-physikalischen Tests unterziehen. Je nach dem Ausbildungsschwerpunkt in Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik, finden sich Jobs in der Bau- oder Recyclingwirtschaft, in Forschungseinrichtungen, Zementwerken oder auch im Umweltschutz. Eine Weiterbildung zum Bau- oder Umwelttechniker und auch ein Ingenieurstudium sind später möglich.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Bauzeichner/in

Screen statt Reißbrett: Bauzeichner fertigen heute ihre maßstabsgerechten Zeichnungen und Pläne für Häuser, Brücken, Straßen etc. mit CAD-Programmen. Doch sie sind weit mehr als Zeichner, denn sie berechnen den Bedarf an Baustoffen, sorgen für alle Unterlagen und begleiten den gesamten Bauprozess - je nach ihrem Schwerpunkt. Im Bereich Architektur erstellen sie zum Beispiel Grundrisse für Rohbauten und planen Wasserleitungen, im Ingenieurbau dreht sich alles um Brücken, Industriebauten und Kraftwerke und im Tief-, Straßen- und Landschaftsbau kümmern sie sich um Kanalbauten, Straßenuntergründe und Bepflanzungspläne. Tüftler können sich zum Bau- oder Vermessungstechniker fortbilden. Ist Management eher dein Ding, kannst du dich auch zum Techniker für Betriebswirtschaft weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Behälter- und Apparatebauer/in

Abkupfern erwünscht: Behälter- und Apparatebauer fertigen Trinkwassertanks und andere Behälter sowie Rohrleitungen vorwiegend aus Kupfer - wie beispielsweise Kessel für Brauereien. Dazu schneiden, löten und schweißen sie Bleche nach Maß und fertigen auch aus Stahl und Nichteisenmetallen Teile, die sie zu Systemen oder Anlagen montieren, inklusive aller Mess-, Steuer und Regeltechnik – denn auch hier kennen sie sich aus. Deshalb sind sie auch besonders im Metall- und Maschinenbau, bei Gas- und Wasserinstallateuren sowie bei Heizungsbauern gefragt. Setz ruhig noch ein bisschen Fachwissen drauf: Spezialisier dich später auf Metallbau oder Elektrotechnik bzw. bilde dich weiter zum Kupferschmiedemeister, Umwelttechniker oder Industriemeister Metall.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Biologielaborant/in

Sie sehen was, was du nicht siehst: Biologielaboranten untersuchen Zellen von Tieren, Pflanzen und Menschen, um neue Erkenntnisse für die Forschung zu erhalten. Sie züchten und beobachten zum Beispiel Zellkulturen, testen die Reaktion von Gewebe mit Arzneimitteln und vergleichen die Strukturen von Bakterien und Viren unter hochmodernen Elektronenmikroskopen. Sie arbeiten in der Forschung, bei Kosmetik- und Arzneimittelherstellern oder im Gesundheitswesen - mit unterschiedlichen Schwerpunkten: im zoologischen oder botanischen Labor mit Tieren oder Pflanzen sowie in der Molekularbiologie vorwiegend mit DNA. Spätere Weiterbildungen wie zum Industriemeister Chemie oder zum Bio- oder Umwelttechniker helfen deiner Karriere weiter.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Biologisch-technische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Voller Forscherdrang voraus: Biologisch-technische Assistenten wissen, wie man Versuche mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen vorbereitet, durchführt und dokumentiert, wie man professionell im Labor arbeitet und Arbeitsgeräte wartet. Je nach Schwerpunkt arbeiten sie nach der Ausbildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Umwelt oder Medizin und unterstützen Forscher bei ihren Studien. Aber auch in der Industrie, rund um Laborbedarf oder pharmazeutische Erzeugnisse, sind sie gefragt.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Chemielaborant/in

Sie sorgen für gute Verbindungen: Chemielaboranten mischen Stoffe für die Herstellung chemischer Substanzen, testen deren Eigenschaften und führen viele verschiedene Untersuchungen und Versuche durch. Sie entwickeln neue Werkstoffe, Produktionsverfahren und Chemikalien für die Industrie oder Medizin. Praktische Laborarbeit gehört zum Handwerkszeug, genau wie mathematisch-statistische Auswertungen und Analysemethoden. In der Industrie, für die Herstellung neuer Lacke, Arznei- oder Waschmittel und Kosmetika, aber auch im Umweltschutz und in der Forschung sind clevere Spezialisten gefragt. Mit einiger Berufserfahrung kannst du dich zum Industriemeister Chemie, Chemie- oder Umweltschutztechniker weiterbilden. Tipp: Als Chemielaborant bist du in vielen Bereichen einsetzbar, wähle also bereits bei der Ausbildungssuche deine bevorzugte Fachrichtung aus.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Chemikant/in

Alles unter Kontrolle: Chemikanten steuern und überwachen Maschinen und Anlagen bei der manchmal aufwändigen und komplizierten Herstellung von beispielsweise Farben, Kosmetika oder Arzneimittel. Sie begleiten den gesamten Prozess, vom Basis-Rohstoff bis hin zum fertigen Endprodukt und sind dabei verantwortlich für „ihre“ Anlagen, die Qualitätssicherung und die umweltgerechte Entsorgung von Abfallprodukten. Dank ihres Fachwissens können sie vielleicht sogar Herstellungsprozesse vereinfachen oder Produkte weiter verbessern. Spezialisierungen stehen dir jederzeit offen – in der Qualitätskontrolle, Neu- und Weiterentwicklungen von Produktionsmethoden oder -anlagen. Du kannst dich auch jederzeit weiterbilden, zum  Industriemeister Fachrichtung Chemie oder zum Techniker der Chemietechnik.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Chemisch-technische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Sie haben die richtige Technik drauf: Chemisch-technische Assistenten kennen immer die Antworten auf chemische Fragen. Denn immer wenn es Proben zu analysieren gibt, sei es bei der Reinheits- oder Qualitätsprüfung von Ausgangs- oder Endprodukten, bei Analysen im Bereich Umweltschutz, Nahrungsmittel oder Gesundheit, kennen sie die richtigen chemischen Methoden und beherrschen die jeweiligen, meist hochmodernen Geräte. Doch hier ist nicht Endstation, auch die Auswertung liegt in ihrem Arbeitsbereich. Die Ausbildung beinhaltet etwa 50 % praktische Laborarbeit. Später bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung in der EDV, der Labor- und Analysentechnik sowie in allen Fachbereichen der Chemie.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Chirurgiemechaniker/in

„Schere, Zange, Skalpell“: Chirurgiemechaniker stellen hand- und funktionsgerechte Instrumente für Ärzte her, fertigen und warten Geräte und Implantate für den chirurgisch-medizinischen oder kosmetischen Einsatz. Sie sind Handwerker und Techniker zugleich, denn sie bearbeiten verschiedene Materialien und Oberflächen, programmieren computergesteuerte Maschinen, prüfen deren Funktion und kümmern sich um Instandsetzung und Wartung. Oft arbeiten sie direkt im Auftrag eines Facharztes, daher müssen sie dessen komplizierte Fachsprache beherrschen. Du solltest bereit sein, dich jederzeit fachlich fortzubilden, denn die Medizintechnik entwickelt sich stetig weiter. Viele interessante Weiterbildungsbereiche stehen dir offen: EDV-Anwendung in der Metalltechnik, Werkstofftechnik und Elektrotechnik im Metallbereich.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen
Keine MINT-Ausbildungsberufe mit diesem Anfangsbuchstaben vorhanden.

Edelmetallprüfer/in

Es blinkt und glitzert: Edelmetallprüfer untersuchen Gold, Silber, Platin sowie Legierungen. Im Labor bestimmen sie die Qualität und den Edelmetallgehalt der Materialien und zeigen mit chemischen, physikalischen und technischen Untersuchungsverfahren auf, ob diese z.B. für die Weiterverarbeitung in Industriebetrieben oder für die Schmuckherstellung geeignet sind. Sie arbeiten sehr sorgfältig, denn kleinste Abweichungen entscheiden über die Eignung eines Materials.
Als Edelmetallprüfer arbeitest du im Labor oder in der Schmuckwarenindustrie, in der Oberflächenveredelung und -härtung, bei wissenschaftlichen Institutionen oder bei Zollbehörden. Auch ein späteres Studium, beispielsweise im Bereich der Werkstoffwissenschaften, Chemie oder Physik könnte auf deiner Wellenlänge liegen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Elektroanlagenmonteur/in

Vom Lämpchen bis zum E-Werk: Elektroanlagenmonteure montieren, installieren, warten und reparieren Elektroanlagen und ihre Komponenten. Sie sind Handwerker und Techniker in einem, denn sie müssen komplexe Schaltpläne verstehen und aufstellen, Fehler im System schnell finden und beheben. Ein vielseitiger Beruf, denn sie sind in der Energieversorgung, Beleuchtung, Steuerung- und Regelung im Auftrag von Industriebetrieben, Stadtwerken, Verkehrsunternehmen sowie auf Baustellen beschäftigt.
In diesem Bereich kommen oft neue Technologien auf den Markt, in die du dich einarbeiten musst. Kein Problem? Dann kannst du dich vielleicht auch zum Industriemeister oder Techniker weiterbilden oder sogar ein Studium zum Elektroingenieur in Angriff nehmen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Elektroniker/in

Immer unter Strom: Elektroniker im sorgen im Handwerk dafür, dass die elektrischen Anlagen ihrer Kunden laufen – dazu planen und installieren sie elektrische Systeme und versorgen so ganze Gebäude mit Strom. Sie montieren Leitungen, Leuchten und Schaltkästen, installieren und konfigurieren Kommunikationsanlagen und Datennetze und vieles mehr. Ihr Arbeitsplatz ist auf Baustellen und in Werkstätten, aber auch direkt bei einem Kunden vor Ort kann ein Profi erforderlich sein, der sich mit Strom und Elektronik bestens auskennt.
In diesem Beruf musst du immer auf dem Stand der Technik sein und wenn dein Interesse noch weiter geht, kannst du dich auf einen Bereich wie Leistungselektronik, Messtechnik oder Telekommunikationstechnik spezialisieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Automatisierungstechnik

Bei ihnen läuft alles rund: Elektroniker für Automatisierungstechnik analysieren Prozessabläufe, installieren und programmieren elektrische Anlagesysteme und richten hochkomplexe, rechnergesteuerte Automatisierungsanlagen ein, damit Produktionsabläufe nie stillstehen – rund um die Uhr. Besonders wichtig ist ein laufender Betrieb im Anlagen- und Maschinenbau, in der Chemie- und Stahlindustrie, Lebensmittelindustrie, in der Energieerzeugung und Automobilindustrie.
Auch nach der Ausbildung solltest du dich so oft wie möglich weiterbilden, um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Du möchtest noch mehr wissen? Dann kannst du später ein Ingenieurstudium ins Auge fassen oder dich mit einem Meisterbrief selbstständig machen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Betriebstechnik

Volle Energie voraus: Elektroniker für Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen zur Stromgewinnung und -verteilung nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen, nehmen sie in Betrieb, prüfen und halten sie instand. Ob Energieversorgungsanlage, Mess-, Steuer- oder Regelungstechnik – als qualifizierte Fachkräfte kennen sie sich hier aus, auch rund um die Vorschriften zur Installation und Wartung. Sie arbeiten meistens bei Herstellern industrieller Prozesssteuerungseinrichtungen, in Elektroinstallationsbetrieben, bei Energieversorgern und überall dort, wo Produktions- und Betriebsanlagen eingesetzt werden – also von der Industrie bis hin zu Flughäfen oder Krankenhäusern.
Du hast Lust auf mehr? Dann kannst du dich später in vielen Bereichen weiterbilden, als Techniker, Meister oder Industriemeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik

Mit Energie zum Erfolg: Elektroniker für Energie-und Gebäudetechnik stecken ihre Energie in den Entwurf und die Installation von Energieversorgung und Gebäudetechnik. Sie realisieren zum Beispiel hochmoderne Photovoltaikanlagen, haben alle Antriebs-, Schalt-, Steuer- und Regel­ein­richtungen unter Kontrolle, kümmern sich um Ersatzstrom­-Ver­sor­gungs­anlagen und beherrschen gleichzeitig die gesamte Technik rund um Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie Datennetze. Volle Allrounder also, die auch in Themen wie Umweltschutz und Energieeffizienz bestens Bescheid wissen und in Privathäusern, Wohnanlagen, Unternehmen, Bürotürmen und vielen mehr an den Schaltstellen sitzen.
Du hast die Energie für eine Spezialisierung? Dann kannst du später die komplette Ener­gie- und Gebäudetechnik abdecken – einschließlich Hei­zung, Photovoltaik- und Solarthermie­anlagen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Gebäude- und Infrastruktursysteme

Echte Power-Worker: Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme sorgen an der elektronischen Schaltzentrale dafür, dass Lüftungsanlagen, klimatechnische Einrichtungen, Beleuchtungssysteme, Aufzüge und elektronische Notfallsysteme immer funktionieren. Meistens sind diese Systeme miteinander vernetzt und werden zentral gesteuert – natürlich vom Profi, der diese Systeme auch plant, installiert und programmiert. Er ist auch die erste Hilfe, wenn mal was nicht läuft – denn er kann Störungen im Handumdrehen beheben. In diesem Job bist du immer mittendrin, wenn ein Wohn- oder Geschäftshaus, Krankenhaus, eine Schule oder Industrieanlage gebaut wird.
Später kannst du eine Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk ablegen und dein eigener Chef werden oder du bildest dich weiter, als Elektrotechniker, Technischer Fachwirt oder Netzmonteur.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Geräte und Systeme

Mehr als die Summe der Teile: Elektroniker/innen für Geräte und Systeme stellen aus vielen einzelnen Komponenten komplexe elektronische, informations-, kommunikations- oder medizinische Geräte her und verbinden diese miteinander zu einem System. Das ist echte Tüftlerarbeit mit großer Verantwortung, denn hier geht es beispielsweise um Überwachungssysteme, Alarmanlagen oder Entlüftungsanlagen in Krankenhäusern, Wohn- und Geschäftsgebäuden. Jobs gibt es vorwiegend in den Bereichen Fahrzeugelektronik, Medizintechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Mess- und Regeltechnik.
Steig noch tiefer ein: mit Weiterbildungen im Bereich Elektrotechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder elektrisch leitende Kunststoffe machst du dich zum begehrten Spezialisten.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Informations- und Telekommunikationstechnik

Sie bringen Speed auf die Datenautobahn: Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik planen, installieren und warten Hochgeschwindigkeits-Datennetze, Telefonanlagen mit bis zu 2000 Nebenstellen und modernste Sicherheitssysteme wie Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrollanla­gen oder Videoüberwachungssystemen. Die boomende Digitaltechnik und der steigende Einsatz  moderner Kommunikations- und Sicherheitstechnik sorgen für beste Jobaussichten - die Nachfrage nach Spezialisten ist groß und seit Jahren steigend.
Weiterbildung ist absolut wichtig in diesem Beruf - denn die Technik entwickelt sich rasend weiter und du musst up-to-date bleiben. Wenn du davon träumst dein eigener Chef zu sein, kannst du die Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk ablegen und deinen eigenen Betrieb eröffnen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Luftfahrttechnische Systeme

Ready for take off: Elektroniker für Lufttechnische Systeme sind von Anfang an dabei, wenn ein Flugzeug, Hubschrauber oder eine Rakete gebaut wird. Denn alle elektrischen und elektronischen Systeme müssen von diesen Profis installiert werden, zum Beispiel der Flugdatenschreiber (Blackbox), der Voice-Recorder im Cockpit, die Steuerung der Bremsklappen oder sogar der Autopilot. Sie verlegen, verbinden und überholen Leitungen, spüren Fehlfunktionen auf und beheben sie – kurz: die technische Sicherheit an Bord geht auf ihr Konto. Sie arbeiten vorwiegend bei Flugzeugherstellern, Ausrüstern für Flugzeuge, Fluggesellschaften und bei der Bundeswehr.
Wenn du nach der Ausbildung weiter abheben willst, kannst du dich beispielsweise zum Industriemeister oder Flugzeugbautechniker weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektroniker/in - Maschinen und Antriebstechnik

Sie geben den richtigen Drive: Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik stellen alles her, was Strom erzeugt oder umwandelt. Sie entwerfen und mon­tieren zwar vorwiegend Antriebssyste­me und Elektromotoren, aber sie erstel­len und überwachen auch Programme zur Steuerung und kennen sich in der Fernüberwachung und Wartung von elektrischen Maschinen und Antriebssystemen bestens aus. Ganz schön spannend also – im wahrsten Sinne des Wortes, denn schließlich haben sie es mit Maschinen zu tun, die mehrere tausend Volt produzieren!
Nach deiner Ausbildung, die meist im Maschinen- und Anlagenbau stattfindet, kannst du dich mit Weiterbildungen ganz nach Interessen spezialisieren, etwa in der kontaktlosen Steuerungstechnik, Digital- oder Starkstromtechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Elektrotechnische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Sie sind die rechte Hand der Forscher: Elektrotechnische Assistenten erleichtern Ingenieuren und Physikern die tägliche Arbeit -  sie planen und führen Versuche durch, sie prüfen Werkstoffe auf elektrotechnisch relevante Eigenschaften, entwerfen Schaltbilder und assistieren bei der  Konstruktion von Mustergeräten. Auch die Programmierung, Bedienung und Wartung von Anlagen gehören zu ihren Aufgaben. Ein breitgefächertes Gebiet also, das eine umfassende Ausbildung voraussetzt. Nach der schulischen Ausbildung ist man ein gefragter Allrounder für Unternehmen der Elektroindustrie oder in den elektrotechnischen Fachabteilungen beispielsweise des Maschinen- und Fahrzeugbaus, bei Stromversorgern, Eisenbahnunternehmen, Ingenieurbüros oder Rundfunkanstalten.2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Fachinformatiker/in

Ein Job der k(l)ickt: Fachinformatiker haben täglich mit komplexen EDV-Systemen zu tun, die sie selbst konzipieren, realisieren und für einen sinnvollen Einsatz in Unternehmen fit machen. Im Software-Bereich sind das die Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Sie programmieren Softwarelösungen nach Wunsch, schulen die Benutzer im Umgang damit und beraten ihre Kunden. Fachinformatiker für Systemintegration dagegen sind zuständig für die Hardware, sie installieren Großrechner und Netzwerke, sorgen für passende Treiber und Software und warten Serveranlagen. Die Computerprofis arbeiten bei IT- Dienstleistern und Computertechnikherstellern.
Neue Programmiersprachen und Technologien - Weiterbildung ist hier Pflicht. Wer ein echter Profi seines Fachs ist, kann seine eigene Agentur gründen oder auf ein Informatik-Studium hinarbeiten.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Abwassertechnik

Die Saubermänner unserer Städte: Fachkräfte für Abwassertechnik halten Kläranlagen und Kanalbetriebe am Laufen. Sie steuern und überwachen alle Betriebsabläufe, analysieren Wasserproben, erproben innovative Verfahren der Wasserreinigung und sorgen dafür, dass reines Wasser aus unseren Hähnen kommt. Damit schützen sie gleichermaßen die Umwelt sowie unsere Gesundheit. Neben den klassischen Arbeitgebern, den kommunalen und industriellen Kläranlagen, werden auch Stellen in Umweltämtern, Verbraucherzentralen und Abwasserverbänden angeboten.
Dein Interesse geht tiefer? Dann spezialisier dich beispielsweise in Abwassertechnik oder Wasseranalytik. Wenn du mehr Verantwortung übernehmen möchtest, stehen dir Weiterbildungen zum Techniker in der Fachrichtung Umweltschutztechnik oder Wasserversorgungstechnik offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Aus alt mach neu: Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sind heute vor allem echte Recyclingspezialisten. Sie kümmern sich um die umweltgerechte und korrekte Trennung, Entsorgung und Verwertung von Müll, sie übernehmen Inspektions- und Wartungsarbeiten und führen Tests für die Sicherheit von Anlagen, Lagerstätten und Deponien durch. Welche Aufgaben überwiegen, variiert  je nach Ausbildungsschwerpunkt, also entweder „Logistik, Sammlung und Vertrieb“, „Abfallverwertung und –behandlung“ oder „Abfallbeseitigung und -behandlung“.
Nach der Ausbildung in Entsorgungsunternehmen für Glas- und Papierrecycling, bei Müllverbrennungsanlagen oder in Recyclinghöfen kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise auf Abwassertechnik, Kompostierung oder Wasseranalytik. Höher hinaus geht es dann vielleicht später, als Wassermeister, Städtereinigungsmeister oder Techniker für Umweltschutztechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Eine Ausbildung mit Geschmack: Fachkräfte für Lebensmitteltechnik kennen das Rezept für industriell hergestellte Nahrung wie Joghurt, Speiseeis, Pizza und Co. Als erstes prüfen sie die Rohstoffe, stellen daraus vorgegebene Rezepturen zusammen, und befüllen damit die meist vollautomatisierten Produktionsanlagen. Sie überwachen den gesamten Produktionsablauf, bringen ihre Ideen zur Optimierung ein und entnehmen letztendlich Proben zur Qualitätsanalyse der fertigen Produkte.
Nach der Ausbildung in der Nahrungsmittelindustrie und einigen Jahren Berufserfahrung kannst du zum Beispiel zum Lebensmitteltechniker aufsteigen oder dich zum Spezialisten der Arbeitsvorbereitung, Lebensmitteltechnik oder Qualitätssicherung weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

Volles Rohr Karriere: Fachkräfte für Rohr-, Kanal und Industrieservice überwachen, reinigen und warten Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen. Mit ferngesteuerten Spezialkameras kontrollieren sie Netze und Systeme auf Ablagerungen, Verunreinigungen oder Schäden, führen selbst Reparaturen durch und analysieren selbst entnommene Proben im Labor. Je nach Schwerpunkt der Ausbildung sorgen sie für Instandhaltung von Rohr- und Kanalsystemen („Rohr- und Kanalservice“) oder für fachgerechte Montage von Anlageteilen, Wartung und Reinigung („Industrieservice“). Vor allem die Abwasserwirtschaft und Industriereinigungsbetriebe bilden diese Fachleute aus.
Die Karriereleiter hinauf geht es mit einer Spezialisierung z. Bsp. in der Abwassertechnik, Kompostierung oder Wasseranalytik oder mit einer Weiterbildung zum Wassermeister, Städtereinigungsmeister oder Umweltschutztechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Süßwarentechnik

Berufsalltag zwischen Keks und Co: Fachkräfte für Süßwarentechnik stellen Süßwaren aller Art her. Sie stellen die Zutaten nach einem vorgegebenen Rezept zusammen, füllen diese in spezielle Maschinen ein und überwachen den gesamten Produktionsablauf – damit sie später im Qualitätstest, den sie selbst durchführen, keinen Grund zur Beanstandung haben. Da Süßes nicht gleich Süßes ist, wird schon bei der Ausbildung in drei Fachrichtungen unterschieden: Konfekt, Schokolade und Zuckerwaren.
Auch in der Nahrungsmittelindustrie ist Arbeitssicherheit ein Thema - hier bieten sich dir tolle Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch in den Bereichen Nahrungs- und Genussmittel oder zum Industriemeister Süßwarenindustrie bzw. Lebensmittel oder Techniker der Lebensmittelverarbeitung.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Strassen- und Verkehrstechnik

Sie lassen es rollen: Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik sind an Planung und Bau neuer sowie an der Instandhaltung bestehender Verkehrswege beteiligt. Sie erstellen Baupläne, vermessen Gelände, fertigen Bauzeichnungen per Hand oder am Computer an, kalkulieren Materialbedarf, voraussichtliche Kosten und kümmern sich auch um die Organisation des Winterdienstes, der Grünpflege und Reinigung. Die Aufgaben hängen natürlich stark vom Arbeitsplatz ab – diesen findet man vorwiegend in kommunalen Verwaltungen, Ingenieurbüros und Straßenbauunternehmen.
In diesem vielseitigen Beruf steht Abwechslung auf der Tagesordnung. Wenn du dich später weiterbilden möchtest, hast du eine gute Grundlage zum Techniker Tiefbau oder für ein Bauingenieurstudium.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Profis für Aha und Oho-Effekte: Fachkräfte für Veranstaltungstechnik setzten alle Arten von Events optimal in Szene. Sie sind die bei Konzerten, Messen, Festivals oder Shows vor Ort und sind verantwortlich für deren Planung und Ablauf, für perfekte Beleuchtung, Akustik, Spezialeffekte sowie den Auf-und Abbau. Sie wissen, was ankommt und setzen die nötigen Multimediatechniken, Effekte und Geräte wie Scheinwerfer oder Beamer ein. Die Einsatzmöglichkeiten sind breitgefächert, bei Messe- und Kongressveranstaltern, bei Film- und Produktionsfirmen, am Theater und vielem mehr.
Wenn du nach deiner Ausbildung mindestens zwei Jahre Erfahrung gesammelt hast, kannst du die Meisterprüfung anpeilen und dich dann selbstständig machen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Ein Prosit auf unser Trinkwasser: Dank der Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik haben wir ausreichend Wasser in bester Qualität. Denn sie bereiten das wertvolle Nass in Filteranlagen auf, reinigen und entkeimen es und prüfen im Labor seine Qualität. Damit es dann auch zu uns kommt, montieren sie Rohrleitungssysteme, -netze und Pumpen. Je nach Arbeitgeber variieren auch die Aufgaben, denn sie sind sowohl in Wasserwerken, in der Wasseraufbereitung und Tiefbauunternehmen, z.B. im Brunnen- oder Wasserbau, als auch in Analyselabors tätig.
Mit der Weiterbildung zum Wasser- oder Städtereinigungsmeister kannst du später mehr Verantwortung übernehmen und auch der Techniker Wasserversorgungs- bzw. Umweltschutztechnik ist eine echte Alternative.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fachkraft für Wasserwirtschaft

Umweltschützer am Reißbrett: Fachkräfte für Wassertechnik leisten mit ihrem Planungs- und Konstruktionstalent einen großen Beitrag zum Gewässerschutz, beispielsweise im Bereich Hochwasserschutz oder Wasserschutzgebiete. Sie messen, zeichnen und überwachen den Bau von Anlagen zur Wasserversorgung, Ableitung und Aufbereitung, haben rund um die Verwaltung alles im Griff und haben ein Auge auf die Einhaltung von Gesetzen des Wasser- und Boden- sowie des Natur- und Umweltschutzes. Hauptsächlich Wasserwirtschaftsämter und Umweltämter, aber auch Unternehmen der Wasserversorgung, Abwasseraufbereitung und Ingenieurbüros suchen solche Fachkräfte.
Da gerade im Bereich Umweltschutz oft neue Bestimmungen und Gesetze veröffentlicht werden, musst du immer auf dem Laufenden bleiben.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fahrradmonteur/in

Die Radprofis der anderen Art: Fahrradmonteure sind echte Asse wenn es darum geht, Fahrräder aus einzelnen Bauteilen, Baugruppen und Systemen zusammenzubauen – und zwar von der Einzelanfertigung bis zur Großherstellung. Sind sie im Einzelhandel oder in Fahrradwerkstätten beschäftigt, erfüllen sie auch spezielle Kundenwünsche und ändern dazu fachgerecht bestimmte Einstellungen, tauschen Komponenten aus und rüsten die Bikes mit den gewünschten Zubehör- und Zusatzeinrichtungen aus. Setzt noch eins drauf – ergänzend bietet sich die Aufbau-Ausbildung zum Zweiradmechaniker Fachrichtung Fahrradtechnik an. Mit etwas Berufserfahrung hast du außerdem die Chance zur Weiterbildung z. Bsp. als Zweiradmechanikermeister oder  Industriemeister Metall- oder Aluminiumbearbeitung.Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Feinoptiker/in

Ein Beruf mit Feinschliff: Feinoptiker fertigen aus Glasrohlingen sogenannte optische Gläser, also Speziallinsen, Prismen und Brillengläser. Das Fräsen, Schleifen und Polieren des Glasrohlings erfordert einen scharfen Blick und ein ruhiges Händchen, denn nur exakte und hochwertige Präzisionsarbeit ist für den Einsatz in beispielsweise Kameras, Mikroskopen oder Fernrohren geeignet. Werden dazu Maschinen benutzt, müssen diese genauestens eingestellt und ständig kontrolliert werden. Auch die einzelnen Werkstücke muss sich der Profi noch einmal vornehmen und auf die erforderliche Exaktheit und Qualität prüfen.
Nach einigen Jahren Berufserfahrung kannst du deine Karriere in Richtung Feinoptikermeister, Industriemeister Fachrichtung Optik oder Techniker der Feinwerktechnik vorantreiben.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Feinwerkmechaniker/in

Sie nehmen es ganz genau: Feinwerkmechaniker stellen feine Bauteile wie Wellen, Zylinder und Trommeln her, sie drehen, fräsen, bohren und schleifen das Metall millimetergenau und bauen die Einzelteile mit der notwendigen elektronischen Mess- und Regeltechnik zu Maschinen und Geräte zusammen. Auch in der IT sind sie fit, denn sie arbeiten teils an computergesteuerten Werkzeugmaschinen und fertigen Entwürfe mit CAD-Programmen.
Dein Berufsalltag richtet sich ganz nach dem Schwerpunkt, den du aus Feinmechanik, Werkzeugbau oder Maschinenbau wählen kannst. Aber natürlich steht dir eine Spezialisierung auch nach der Ausbildung offen, wie z. Bsp. in der Hydraulik/Pneumatik, im Qualitätsmanagment oder der CNC-Programmierung.
Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Fertigungsmechaniker/in

Aus tausend mach eins: Fertigungsmechaniker bauen aus Einzelteilen und Baugruppen fertige Produkten zusammen. Das können kleine Geräte wie Küchen- oder Waschmaschinen sein, aber auch PKWs oder ganze Anlagen – hier muss alles perfekt zusammen passen. Damit alles pünktlich erledigt wird sind sie verantwortlich dafür, dass immer Materialien und Ersatzteile vorhanden sind. Wo etwas montiert und gebaut wird finden sie freie Stellen, also etwa im Maschinen- und Anlagenbau, bei Herstellern von Haushaltsgeräten, Medizintechnik oder im Fahrzeugbau. Dich interessiert noch mehr? Dann kannst du dich später spezialisieren oder zum Industriemeister Fachrichtung Metall oder Techniker Fachrichtung Konstruktion, Entwicklungstechnik, Fertigungstechnik oder Betriebswissenschaft weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Film- und Videolaborant/in

Ein echter Blockbuster: Film- und Videolaboranten entwickeln und bearbeiten Bild- und Tonmaterial.  Mit hochspezialisierten filmtechnischen und elektronischen Geräten erstellen sie aus Negativ-und Positivfilmen vorführfertige Kinofilme und sendefähige Video- bzw. Magnetbänder, fertigen Kopien davon an und überspielen Filme auf andere Materialien wie z. Bsp. von Video auf DVD.  Klar, dass Stellen vorwiegend Labors mit Foto- und Filmbearbeitung zu finden sind, aber auch Fernsehanstalten, Unternehmen der Filmproduktion oder Filmkopierwerke sind in diesem Bereich aktiv.
Neue Herausforderungen findest du nach der Ausbildung unter anderem in den Bereichen Waren-, Produkt- und Verkaufskunde oder in der Fotografie.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fluggerätmechaniker/in

Total abgehoben: Fluggerätmechaniker sorgen für unsere Sicherheit beim Fliegen, denn sie checken vor dem Abflug die Flugzeuge und Hubschrauber und warten verschiedene Bauteile wie z. Bsp. Tragflächen, Triebwerk und Fahrwerk. Diese große Verantwortung wird geteilt – denn diese Profis spezialisieren sich schon in der Ausbildung entweder auf die Instandhaltung von z. B. Bauteilen (Instandhaltungstechnik), auf die Wartung von Triebwerken (Triebwerkstechnik) oder auf die Fertigung von Flugzeugteilen (Fertigungstechnik). Ganz nach Interesse eben – und so gibt es auch Stellen bei Flugzeugbauer und -ausrüster, Fluggesellschaften und der Bundeswehr.
Alle der drei Bereiche bieten Möglichkeiten zur späteren Weiterbildung, beispielsweise zum Techniker oder Industriemeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Foto- und medientechnische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Bitte lächeln: Foto- und medientechnische Assistenten sind die Profis hinter der Kamera und an den Computern, wenn es um die Produktion und Bearbeitung von Bildaufnahmen geht. Sie sind technikorientiert ausgebildet und übernehmen deshalb technische Aufgaben im Bereich Fotografie und audiovisuelle Medien: Sie bearbeiten und gestalten Bilder oder Grafiken, steuern und programmieren Entwicklungsmaschinen, binden Bilder in Websites ein, erstellen CD-Roms und vieles mehr. Mit ihrer breit angelegten Ausbildung sind sie überall einsetzbar, wo es um Fototechnik und neuen elektronischen Medien geht.
Nach zwei Jahren am Berufskolleg hast du deine Ausbildung in der Tasche. Mit etwas Berufserfahrung kann dir ein Gesellenbrief im Fotografenhandwerk Vorteile bringen.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Fotolaborant/in

Für Schnappschuss und Co: Fotolaboranten entwickeln mit modernsten Maschinen und in der Dunkelkammer alle Arten von Filmen und stellen Papierabzüge oder CDs her – in allen Größen, Qualitäten, in Schwarz-Weiß oder Farbe. Doch auch im kreativen Bereich haben sie einiges zu bieten, wie beispielsweise das Veredeln von Fotografien durch Bildeffekte, die heute meist digital am PC geschaffen werden. Ihr Arbeitsplatz ist das Labor von Fotostudios, Fachgeschäften oder direkt beim Fotografen. Mehr kreativer Anspruch findet sich in Grafik- und Werbeagenturen.
Je nachdem was dir mehr liegt, kannst du dich später auf bestimmte Techniken spezialisieren (z. Bsp. Schwarzweiß und Colortechniken) oder dich zum Cutter oder Fototechniker weiterbilden.
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Fotomedienlaborant/in

Verschönern per Mausklick: Fotomedienlaboranten bearbeiten Fotos für den professionellen Medieneinsatz. Sie bearbeiten Aufnahmen so, dass sie optimal dem Kundenwunsch und ihrem geplanten Einsatzzweck entsprechen. Die Fachleute wissen genau, welches Bild für den vorgegebenen Zweck geeignet ist und was sich durch die Bearbeitung alles machen lässt. Dabei ist das Beherrschen von etwa Vergrößerungsgeräten, Bildbearbeitungssoftware und Grafikprogrammen erste Pflicht. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele: in Verlagen und Druckereien, die Bilder für Zeitschriften und Plakate aufbereiten oder z. Bsp. Kunstreproduktionen publizieren sowie in Fotoredaktionen.
Du hast jede Menge kreativer Power? Eine gute Basis, um mit ausreichend Berufserfahrung und guten Kontakten später dein eigener Chef zu werden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Fräser/in

Sie bringen es in Top-Form: Fräser bearbeiten Werkstücke aus Metall und anderen Materialien millimetergenau zu gewünschten Formen, Oberflächen und Aussparungen. Um die Werkstücke exakt nach Vorlage bearbeiten zu können, leisten sie echte Präzisionsarbeit: Sie richten konventionelle oder computergesteuerte Fräsmaschinen ganz genau ein, montieren erforderliche Haltevorrichtungen für die Werkstücke, spannen diese ein und bedienen auch die Maschinen. Klar, dass die Hauptarbeitgeber die Metallverarbeitung, wie Maschinen- und Werkzeugbau, Fahrzeugbau oder Schlossereien sind.
Du hast das notwendige ruhige Händchen? Dann kannst du dich später zum staatlich geprüften Techniker für Maschinentechnik bzw. Maschinenbautechniker oder zum Industriemeister Metall weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Geomatiker/in

Sie sind bei jeder Tour mit an Bord: Geomatiker stellen Karten für jeden Zweck her, von Land-, Straßen- oder auch Wanderkarten bis hin zu Atlanten oder multimedialen Karten für CDs. Anhand sogenannter Geodaten, wie Satellitenbilder oder Luftaufnahmen, planen sie die Gestaltung von Karten und Grafiken und setzen diese dann mit Hilfe spezieller Software um. Beschäftigt sind sie vorwiegend bei Vermessungsbehörden, in geographischen Instituten, Architektur- und Vermessungsbüros, aber auch in Verlagen.

Mit entsprechendem Abschluss kannst du später Geomatik auch studieren. Wenn dich eher Teilbereiche interessieren, stehen dir Weiterbildungen z. Bsp. in Farbreproduktion, Desktop Publishing oder Elektronische Retusche offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Gerätezusammensetzer/in

Puzzeln fürs große Ganze: Gerätezusammensetzer fügen vorgefertigte Teile zu alltäglichen Gebrauchsgeräten zusammen - wie Kaffeemaschinen, Waagen oder auch Fernrohre. Damit alles zusammenpasst, müssen manche Teile erst bearbeitet werden, zum Beispiel durch Bohrungen oder Feilen der Kanten. Danach schrauben, löten, kleben oder schweißen sie alle Teile fachgerecht zusammen.  Ob das Gerät bzw. die Kleinmaschine nun funktioniert, prüfen die Fachleute gleich anschließend selbst. Jobs gibt es in vielen Branchen, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsgeräte- oder die Elektroindustrie oder im Fahrzeugbau.
Die praxisorientierte Ausbildung dauert nur eineinhalb Jahre. Aber mit einiger Berufserfahrung kannst du auch danach nochmal richtig durchstarten - mit einer Weiterbildung etwa zum Techniker Maschinentechnik oder Feinwerktechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)1,5 JahreUnternehmen

Gießereimechaniker/in

Nur für kühle Köpfe: Gießereimechaniker gießen erhitztes, flüssiges Metall in Formen, um maßgenaue Teile wie z. Bsp. Werkzeuge und Motorteile herzustellen. Sie stellen die Formen her, bereiten den Guss vor und überwachen die Produktionsanlagen, damit die Gussteile später keine Risse oder Blasen enthalten. Die verschiedenen Gusstechniken erfordern körperliche Fitness und vor allem echtes Spezialwissen – deshalb wird in drei Fachrichtungen ausgebildet: im Bereich „Handformguss“ (Herstellung von Gussformen für Klein- und Einzelstücke, im „Maschinenformguss“ (maschinelle Herstellung von Formstoffen und Formen) und im „Druck- und Kokillenguss“ (Serienfertigung mit Dauergussformen). Egal welche Fachrichtung, mit späteren Weiterbildungen bleibst du karrieremäßig am Ball –  mit Gießerei- oder Hüttentechnik sowie im Bereich Werkstoffprüfung oder Schweißtechnik.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Hörgeräteakustiker/in

Ganz gehörig ausgebildet: Hörgeräteakustiker führen mit feinsten Messmethoden Hörtests durch und passen dann ein entsprechendes Hörgerät optimal an den Kunden und seine individuelle Ohrform an. Da Hörgeräte heute echte Hightech-Geräte sind, müssen die Fachleute auch alle notwendigen Einstellungen und Feinjustierungen individuell anpassen – denn jede Hörschwäche ist eben anders. Neben den handwerklichen Aufgaben sind sie auch in der Beratung der Kunden tätig und stehen ihnen mit Rat und Tat beim Gewöhnen an das neue Gerät zur Seite.
Mit ein paar Jahren Berufserfahrung hast du die Chance dich zum Hörgeräteakustikermeister oder zum Techniker der Elektrotechnik oder Medizintechnik weiterzubilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Holzbearbeitungsmechaniker/in

Beruf mit Ab-Stammung: Holzbearbeitungsmechaniker fertigen aus dem Rohstoff Holz Bauteile wie Bretter oder fertige Holzprodukte wie Furnierplatten oder Türelemente. Mit entsprechenden Maschinen entrinden, schälen, sägen, leimen oder pressen sie den wertvollen Rohstoff, lagern ihn fachgerecht und schützen ihn vor Schädlingen. Je nach Fachrichtung erledigen sie spezielle Aufgaben wie das Einteilen und Zersägen von Rundholz (Sägeindustrie), die Bearbeitung von Brettern, Balken oder Latten (Hobelindustrie), die Aufbereitung und Veredelung des Holzes (Holzwerkstoffindustrie) und das Verleimen und Verbinden von Bauteilen (Holzleimbauindustrie).
Mit dieser Basis kannst du dich später in Fachbereichen wie Holzhandel, Kleb- und Dichtstoffe, Holzbearbeitungsmaschinen oder Oberflächenbehandlungstechnik fortbilden oder sogar den Techniker oder Industriemeister anpeilen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Holzmechaniker/in

Hier fallen Späne: Holzmechaniker fertigen mit teils elektronisch gesteuerten Maschinen Dinge aus Holz in großer Anzahl. Sie sägen, fräsen oder hobeln Holzteile und sonstige Werkstoffe, überwachen die gesamte Produktion und setzen dann die Einzelteile zusammen. In der Fachrichtung „Möbelbau und Innenausbau“ arbeiten die Holzprofis meist bei Möbelherstellern. In der Fachrichtung „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“ stellen sie z. B. Treppen-, Türen- und Fensterteile oder Paletten her.
Du lernst nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und Kunststoff umzugehen - eine spätere Weiterbildung in der Kunststoffbearbeitung, im Möbel- und Polsterwesen stehen dir also offen, wie auch beispielsweise zum Industriemeister Holzbe- und Holzverarbeitung.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Industrieelektriker/in

S+ie halten den Betrieb am Laufen: Industrieelektriker sind rund um die Elektroinstallation gefragt. Sie sind Experten in einem der beiden Fachgebiete: Im Bereich „Betriebstechnik“ verlegen sie Leitungen und Anschlüsse, montieren und warten Anlagen, analysieren elektrische Systeme und prüfen deren Funktion und Sicherheit. Sie arbeiten vor allem in der Metall- und Elektroindustrie oder bei Energieversorgern. Der Bereich „Geräte und Systeme“ betrifft die Fertigung elektrischer Geräte und deren Verbindung zu einem System, beispielsweise Überwachungssysteme und Alarmanlagen. Hier bildet vorwiegend die Elektroindustrie, Informations- und Kommunikationstechnik aus.
Egal welches deine Fachrichtung ist, die Ausbildung kann das Sprungbrett für die Fortsetzung der Ausbildung sein, z.B. zum Elektroniker, Mechatroniker oder IT-Systemelektroniker. Die erste Ausbildungszeit wird dir natürlich angerechnet.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Industriemechaniker/in

Arbeit am laufenden Band: Industriemechaniker halten Produktionsanlagen immer in Schuss und voll einsatzbereit – vom ersten Einsatz an, denn sie bauen diese Anlagen zusammen und nehmen sie in Betrieb. Da jede Störung die Produktion stoppen kann und so teure Ausfälle bedeutet, kümmern sich die Fachleute um Wartung und Reparatur, erkennen Probleme noch bevor sie auftreten und beheben sie sofort. Mitdenken ist erwünscht: Um Ideen für optimierte Bearbeitungsprozesse umzusetzen, rüsten sie auch Anlagen um und sparen so Zeit und Geld.
Nach der Ausbildung kannst du dein Wissen vertiefen - von der Werkstofftechnik über Metallverarbeitung bis zur EDV-Anwendung, eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker hilft deiner Karriere auf die Sprünge.
Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Informatiker/in (staatl. geprüft)

Datenjongleure am Screen: Staatlich geprüfte Informatiker hüten die ganze Datenflut eines Unternehmens – und behalten trotzdem jederzeit den Überblick. Sie programmieren komplexe Informations- und Kommunikationssysteme, optimieren und betreuen bestehende Software, kümmern sich um die Administration von Rechnernetzen und übernehmen außerdem Aufgaben im Bereich Projektmanagement.
Die dreijährige Ausbildung bietet das volle Programm: neben der Informatik stehen auch Betriebswirtschaft und Informationstechnologie auf dem Plan, ein einjähriges Praktikum sorgt für Abwechslung und auch die Vertiefung von Interessen ist in den Bereichen "Allgemeine Wirtschaftsinformatik", "Medien und Kommunikation" oder "Technische Systeme" im letzten Ausbildungsjahr möglich.
BK f. Informatik 3 JahreAllgemeine HochschulreifeUnternehmenBerufkollegs

Informatikkaufmann/-kauffrau

Passt wie angegossen: Informatikkaufleute sorgen für die passende EDV-Ausstattung. Dazu analysieren sie Arbeitsabläufe in Unternehmen und Abteilungen wie Vertrieb oder Einkauf, damit sie dann auf dieser Basis die passgenaue Hard- und Software beschaffen können. Damit die Technik in den Unternehmen auch richtig genutzt werden kann, übernehmen sie die Einarbeitung und Schulung der Anwender, verwalten Netzwerke und Telekommunikationsanlagen. Ohne EDV geht heute nichts mehr, deshalb sind sie nahezu überall einsetzbar – in Banken, Versicherungen, bei Dienstleistern und vielen mehr.
Das Weiterbildungsangebot ist so umfangreich, das sich ein Blick in die jeweils aktuellen Programme der IHK, Schulungs- und Berufsbildungszentren lohnt.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Informations- und kommunikationstechnische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Immer eine Antwort parat: Informations- und kommunikationstechnische Assistenten sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um die EDV. Sie stehen bei Dienstleistern und im Handel den Kunden mit Rat und Tat zur Seite, aber auch in Unternehmen sind sie unentbehrlich. Sie konfigurieren und errichten Computersysteme sowie Netzwerke, erstellen Software, Informationsseiten und Web-Publikationen.
In der Ausbildung ergänzen sich die Arbeiten am Schreibtische mit denen in Labors, Werkstätten und einem Betriebspraktikum. Bereits während der Ausbildung kannst du deinen Schwerpunktbereich auswählen, wie etwas Digitaltechnik, Mediengestaltung oder Datenbanken - je nach Berufskolleg. Am besten informierst du dich deshalb vorab über die Möglichkeiten.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Informationselektroniker/in

Optimal vernetzt: Informationselektroniker sorgen dafür, dass Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie (also Computer, Fernsehapparate, Faxgeräte usw.) richtig aufgebaut, angeschlossen und miteinander vernetzt werden. Sie installieren einzelne Geräte und ganze Netzwerke. Damit diese auch optimal funktionieren und genutzt werden können, unterstützen sie den Kunden bei der Inbetriebnahme und schulen ihn im Umgang damit. Je nach Schwerpunkt in der  „Bürosystemtechnik“ oder  „Geräte- und Systemtechnik“ bieten Handwerksbetriebe der Radio- und Fernsehtechnik bzw. Büroinformationstechnik und der Computerhandel gute Jobaussichten.
Möchtest du dich später weiterqualifizieren, findest du bei Handwerkskammern, Berufsbildungszentren und -akademien spannende Angebote, die sehr unterschiedlich im Aufbau und Schwerpunkt sind.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

IT-System-Elektroniker/in

Echt gut verbunden: IT-System-Elektroniker sind Bauherren ganzer Informations- und Telekommunikationssysteme wie z.B. PC-Netzwerke, Mobilfunknetze oder Anlagen zur Gebäudesicherung. Sie planen und setzen diese Systeme um, denn sie wissen ganz genau, was ihr Kunde an Technik benötigt. Sie installieren alle notwendigen Geräte und sorgen dafür, dass von der Software bis zur speziell gesicherten Stromzufuhr alles optimal funktioniert. Diese Fachleute arbeiten vor allem bei Anbietern von Hardwaresystemen, Betreibern von Festnetzen sowie im Einzelhandel.
Weiterbildungsprogramme gibt es ohne Ende - verschaff dir nach deiner Ausbildung einen Überblick und plane dann deine Karriere, vielleicht in den Bereichen Datenverarbeitung oder Elektrotechnik, als Techniker oder Industriemeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

IT-System-Kaufmann/-frau

Rundum und nach Maß: IT-System-Kaufleute beraten über verschiedene Computer- und Telekommunikationsanlagen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen. Sie beraten ihre Kunden kaufmännisch, technisch und organisatorisch, also zu Kosten und Finanzierung, über Geräte und Programme sowie zur Inbetriebnahme und Service.  Kurz: Vom ersten Gespräch bis zur Installation im Unternehmen sind sie der direkte Ansprechpartner. Da sie vorwiegend im Vertrieb, Beratung und Service von Hard- und Softwarehäusern arbeiten, müssen sie den IT-Markt genau im Blick haben und immer up-to-date sein.
Du willst später weiterkommen? Dann lohnt sich der Blick auf die vielen Weiterbildungsangebote im IT-Bereich. Hier ist sicher auch für deine Karriereplanung das Richtige dabei.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen
Keine MINT-Ausbildungsberufe mit diesem Anfangsbuchstaben vorhanden.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Fahrspaß als Beruf: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker sind die Profis rund um den fahrbaren Untersatz. Ein weites Feld, das eine Menge Spezialwissen erfordert – weshalb die Ausbildung in drei Fachrichtungen aufgeteilt ist. Im Bereich Karosseriebautechnik dreht sich alles um den Aus- und Umbau von Fahrzeugen, mit Zusatzausstattungen und Aufbauten. Die Karosserieinstandhaltungstechnik befasst sich mit Unfallschäden, Instandhaltungen und sogar mit coolen Tunings. In der Fahrzeugbautechnik werden vor allem Anhänger, Sattelanhänger und Sonderfahrzeuge wie Müll- oder Kranwagen hergestellt.
Nach deiner Ausbildung bei einem Fahrzeughersteller oder in einer Kfz-Werkstatt stehen dir viele Weiterbildungen offen: zum Kfz-Servicetechniker, Automobil-Serviceberater oder sogar Karosserie- und Fahrzeugbauermeister.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Konstruktionsmechaniker/in

Arbeitsbereich „Heavy Metal“: Konstruktionsmechaniker fertigen große Konstruktionen aus Metall an, beispielsweise Schiffe, Brücken, Hallen, Stahlbauteile, Aufzüge, Kräne, Transport- und Verladeanlagen. Mit Brennschneidern, Sägen oder CNC-gesteuerten Maschinen bringen sie Metallteile in die richtige Form und montieren sie dann direkt vor Ort zum großen Ganzen. Sie sind ganz auf ihr Einsatzgebiet spezialisiert – und das findet sich in vielen Branchen wie im Maschinen- und Fahrzeugbau, bei Schiffswerften, im Stahlbau oder bei Spezialfahrzeugherstellern.

Neben Spezialisierungen auf Fachbereiche wie Technisches Zeichnen, Werkstoff- oder Fertigungstechnik kannst du dich später beispielsweise als Industriemeister Fachrichtung Metall, Techniker Fachrichtung Blechverarbeitung, Schiffsbetriebstechnik oder Maschinentechnik oder zum Schweißtechniker weiterbilden lassen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Doppelt gemoppelt: Kraftfahrzeugmechatroniker sind Mechaniker und Elektroniker in einem und somit die richtigen Fachleute für moderne Fahrzeuge. Denn die stecken heutzutage voller Hightech-Elektronik, sind aber auch mit Mechanik, also einem Motor, Lenk- und Bremssysteme, ausgestattet. Echte Profis haben beides drauf, können Anlagen aus mechanischen und elektronischen Teilen montieren, Fehler aufspüren und schnell beheben. Weil hier wirklich umfangreiches Wissen notwendig ist, folgt im dritten Lehrjahr eine Spezialisierung entweder in Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Personenkraftwagentechnik oder Nutzfahrzeugtechnik. Je nachdem ob dein Arbeitsplatz in einer Autowerkstatt, beim Autohersteller, Zulieferer oder Technischen Überwachungsverein ist, lohnt sich die Weiterbildung zum geprüften Kfz-Servicetechniker oder zum Automobil-Serviceberater, zum Kraftfahrzeugmeister oder Industriemeister Metall- bzw. Aluminiumbearbeitung. Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmenBerufkollegs

Kraftfahrzeugservicemechaniker/in

Fitness fürs Auto: Kraftfahrzeugservicemechaniker sorgen für den Rundum-Check an Fahrzeugen, wie Ölwechsel, Abgasuntersuchung, Dichtungen austauschen und vieles mehr. Sie warten und reparieren PKWs, LKWs und Busse, damit diese möglichst lange top in Schuss bleiben, sicher fahren können und Umweltschutzvorgaben entsprechen. Auch wenn es mal gekracht hat, sind diese Bastler zur Stelle um die Schäden zu beheben. Guter Service wird immer wichtiger – deshalb arbeiten Reparaturwerkstätten, Pannenhilfsdienste, Autohäuser und Fahrzeughersteller gerne mit diesen Fachkräften.
Nach zwei Jahren Ausbildung kannst du sofort weiter Gas geben und deine Ausbildung fortführen - beispielsweise als Kraftfahrzeugmechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker oder Zweiradmechaniker für Motorradtechnik. Die erste Ausbildungszeit wird dir dabei natürlich angerechnet.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Lacklaborant/in

Sie bekennen Farbe: Lacklaboranten nehmen sich die Rezepturen von Lacken vor, die sie testen, weiterentwickeln, verfeinern und auf bestimmte Eigenschaften prüfen – ist der Lack kratzfest, auf welcher Unterlage hält er etc. Für spezielle Wünsche entwickeln sie eigene Rezepturen – beispielsweise für innovativen Rostschutz oder umweltfreundlichere Produkte. Im Labor prüfen sie dann, ob alles stimmt und die Qualität passt. Welche Aufgaben überwiegen, hängt vom Arbeitsplatz ab, der bei Lack- und Farbenherstellern, der Druckfarbenindustrie oder in der lackverarbeitenden Industrie sein kann.
Nach der Ausbildung ist der Lack noch lang nicht ab? Dann kannst du als Techniker für Farb- und Lacktechnik oder Industriemeister weiter durchstarten.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Landwirtschaftlich-technische(r) Laborant/in

Bauer sucht Fachkraft: Landwirtschaftlich-technische Laboranten sind für die Agrar-Branche unentbehrlich, denn sie analysieren in ihrem Labor Dinge wie Saatgut, Bodenproben, Dünge- und Pflanzenschutzmittel und wie diese wirken. Vom Feld in den Stall: Auch die Tiergesundheit gehört in ihren Fachbereich, also die Untersuchung auf Parasiten oder Viren. Ihr Reich ist das Labor – und das befindet sich bei Futtermittelproduzenten, Lebensmittelherstellern, Saatgutfirmen, bei Ämtern und Behörden aber auch bei ernährungs- und agrarwissenschaftlichen Instituten.
Wenn du ein echter Spezialist werden möchtest kannst du dich später zum landwirtschaftlich-technischen Assistenten in einem Bereich wie Obst-, Gemüse- und Weinbau, in der Milchwirtschaft oder Fischereiforschung weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Maschinen- und Anlagenführer/in

Ready, steady, go: Maschinen- und Anlagenführer halten die Produktion am Laufen – vor allem wenn es um Erzeugnisse geht, die mit Maschinen und Produktionsanlagen hergestellt werden. Denn diese komplexen Maschinen müssen eingerichtet, fachgerecht bedient, bei Bedarf umgerüstet und natürlich regelmäßig gewartet werden. Somit sind sie für den gesamten Ablauf der Produktion zuständig – und das erfordert echtes Fachwissen. Die Ausbildung wird daher von Anfang an in einem der Schwerpunkte Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik sowie Druckweiter- und Papierverarbeitung angeboten. Nach zwei Jahren praxisorientierter Ausbildung muss aber nicht Schluss sein: du kannst deine Ausbildung beispielsweise zum Industriemechaniker fortsetzen. Die erste Ausbildungszeit wird dir dabei natürlich angerechnet.Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Maschinenzusammensetzer/in

Nur für echte Basteltypen: Maschinenzusammensetzer setzen aus Einzelteilen ganze Maschinen zusammen. Klingt erst einmal einfach, erfordert aber höchste Konzentration und ein herausragendes handwerkliches Geschick. Sie verschrauben, vernieten oder verstiften die einzelnen Teile, löten und schmieden Metallverbindungen und sorgen dafür, dass ihr „Bauwerk“ anschließend auch reibungslos läuft. Gebraucht werden die begabten Tüftler im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsgeräteindustrie und Medizintechnik sowie teils auch im Fahrzeugbau. Nach eineinhalb Jahren hast du die Ausbildung in der Tasche. Wenn du mehr willst, kannst du später mit Weiterbildungen zum Techniker, etwa im Fachbereich Maschinentechnik oder Fertigungstechnik, zum Technischen Fachwirt oder Industrie-Betriebswirt aufsteigen. Betrieb/Berufsschule (dual)1,5 JahreUnternehmen

Mathematisch-technische(r) Software-Entwickler/in

Zahlen stehen Modell: Mathematisch- technische Softwareentwickler konzipieren und entwickeln Softwaresysteme auf der Grundlage von mathematischen Modellen. Sie programmieren, richten Datenbanken und Netzwerke ein und sind Ansprechpartner rund um Programmiertechnik, elektronische Datenverarbeitung, allgemeine Informatik sowie numerische Mathematik. Das mathematische Denken ist vor allem in der Forschung gefragt, wo sie mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Die meisten Jobs gibt es allerdings in Software- und Systemhäusern.

Möchtest du später einen Blick über den Monitorrand hinauswerfen, steht dir eine Fortbildung als Informatiker, Fach- oder Betriebswirt offen. Mit Abitur und dieser Ausbildung bist du auch für ein Informatik- oder Mathematik-Studium bestens gerüstet.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mechaniker/in - Reifen und Vulkanisationstechnik

Reife(n) Leistungen: Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik sind sowohl im Tuning als auch im Umweltschutz aktiv. Denn sie reparieren und erneuern Schläuche, Reifen und Räder so perfekt, dass sie nicht als Altreifen auf dem Müll landen. Aber auch das Umrüsten auf Sonderräder und -reifen, die Optimierung von Fahrwerken oder der Fahrzeugoptik gehören zu ihren Aufgaben sowie Herstellung von Gummiauskleidungen und -belägen. Im letzten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung auf Reifen- und Fahrwerktechnik (rund ums Fahrzeug) oder Vulkanisationstechnik (rund um Reifen und den Werkstoff Gummi). 

Nach der Ausbildung kannst du dich entweder in Bereichen wie Kunststofftechnologie, Qualitätssicherung oder CNC-Technik spezialisieren oder die Meisterschule in Angriff nehmen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik

Frischzellenkur für Fahrzeuge: Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik sorgen für ein langes Leben von Karosserien, Fahrgestellen, Fahrzeugrahmen und -aufbauten. Denn sie sind Profis für Instandhaltung, Reparatur sowie für Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen. Doch auch der Style kommt nicht zu kurz: Wenn es um das Aus- oder Umrüsten geht, beispielsweise um den Einbau von Spoilern, Schiebedächern oder Klimaanlagen sind sie gefragt. Somit finden sich spannende Jobs nicht nur in Kfz-Werkstätten sondern auch bei Fahrzeugausstattern und -umrüstbetrieben.

Als echter Auto-Fan kannst du nach der Ausbildung jederzeit einen Gang rauf schalten und dich weiterbilden, beispielsweise zum geprüften Kfz-Servicetechniker oder Automobil-Serviceberater.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mechaniker/in für Landmaschinen- und Baumaschinentechnik

Mehr als Wald-und Wiesen-Schrauber: Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen aus der Land-und Bauwirtschaft, so wie Raupen, Bagger oder Mähdrescher. Das Knifflige: Hier steckt jede Menge Hightech drin, topmoderne Elektronik, Hydraulik, Pneumatik und vieles mehr, das nur ein Profi mit echtem Fachwissen beherrschen kann. Fehlersuche mit Laptop und entsprechender Software, Ölwechsel, Schläuche und Dichtungen erneuern – das sind einige der Aufgaben, die bei Herstellern oder Verleihern land- und forstwirtschaftlicher Maschinen anfallen.

Große Maschinen, große Chancen: nach deiner Ausbildung kannst du dich als Servicetechniker, Fachingenieur sowie Werkstatt- oder Lagerleiter weiterbilden oder die Meisterschule besuchen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mechatroniker/in

Echte „2 in 1“-Profis: Mechatroniker haben das Know-how aus Mechanik und Elektronik. Dieses Wissen brauchen sie auch, denn moderne Maschinen und Anlagen bestehen heute oft aus beidem, mechanischen und elektronischen Bauteilen. Und nur das optimale Zusammenspiel hält die Technik am Laufen. Hier packen die Mechatroniker an: sie montieren Anlagen und Maschinen aus mechanischen und elektronischen Komponenten, installieren Steuerungssoftware, sorgen für Inbetriebnahme und Instandhaltung. Und damit später alles fast von alleine läuft, setzt er auch computergesteuerte Bauteile ein und installiert die Software.
Du solltest später immer in allen Bereichen up-tp-date bleiben, kannst dich aber auch gezielt auf etwa Elektrotechnik oder EDV spezialisieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mechatroniker/in für Kältetechnik

Hier herrscht prima Klima: Mechatroniker für Kältetechnik sorgen für jederzeit passende Temperaturen - für Kühle in Metzgereien oder Supermärkten, für ausgewogene Temperaturen in Büros und Laboren sowie für keimfreie Luft in OP-Sälen. Dazu braucht es moderne Kälte- und Klimaanlagen - und echte Profis, zur Planung, Berechnung, Montage und mit Ideen zur Energieeinsparung. Der Kunde hat spezielle Wünsche? Kein Problem, denn sie können Anlagen jederzeit auf- oder umrüsten. Stellen gibt es bei Handwerks- oder Gebäudetechnikbetrieben. Aber auch Krankenhäuser oder Labore beschäftigen für ihre Anlagen Wartungspersonal.

Deine eiskalten Karrierechancen: Weiterbildungen zum Kälteanlagenbauermeister, Industriemeister Wärme- und Kälteschutz oder Techniker Versorgungstechnik stehen dir offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Mediengestalter/in Bild und Ton

Ihre Arbeit ist Programm: Mediengestalter Bild und Ton stehen bei Medienproduktionen wie Fernsehfilme, Shows, Live-Übertragungen oder Nachrichtensendungen vornedran. Im Vorfeld beraten und recherchieren sie zur Produktion, planen die Aufnahmen, stellen Ausrüstung und Personal zusammen und sind auch bei der Aufzeichnung dabei, um z. Bsp. Aufnahmetechnik, Licht- und Beschallungstechnik zu bedienen. Dann wird es kreativ, denn das Material muss noch geschnitten und gestalterisch bearbeitet werden. Allrounder also, die vor allem bei Film- oder Tonstudios, Rundfunkveranstaltern oder Werbeagenturen gefragt sind.

Ob du später mehr aus deinem Job machst, bleibt dir überlassen - denn Weiterbildungen gibt es ohne Ende, etwa in der Kameraassistenz, Licht- und Beschallungstechnik oder im Mediendesign.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mediengestalter/in Digital und Print

Mit Blick für Details: Mediengestalter Digital und Print gestalten Medien wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Broschüren sowie Websites, CDs und DVDs. Sie entwickeln kreative Konzepte, denn sie wissen, was am Markt und bei der Zielgruppe geht, und setzen sie um, fügen also Text, Bild und Grafik stimmig zusammen. Ziemlich viele Aufgaben – deshalb wird die Ausbildung in drei Fachrichtungen angeboten: Beratung und Planung (Projektarbeit), Konzeption und Visualisierung (kreativ) oder Gestaltung und Technik (EDV-orientiert). Werbe- und Medienagenturen, Verlage, Druckereien usw. – Jobs gibt es in vielen Bereichen.
Gerade IT und Neue Medien werden immer wichtiger. Gut für deine Karriere, such dir später einfach aus dem wachsenden Angebot die passende Weiterbildung für dich aus.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Medientechnologe/in Druck

Sie geben es Schwarz auf Weiß: Medientechnologen bedrucken neben Papier verschiedenste Materialien wie Stoff, Folie, Karton, Keramik, Kunststoff und sogar Glas. Zudem kennen sie Veredelungstechniken, die einen Aufdruck zum glänzen oder sogar zum duften bringen. Sie steuern und kontrollieren den gesamten Druckprozess, und bringen neben ihrem handwerklichen Geschick außerdem ein gutes Farbempfinden mit. Heute ist der Beruf des Medientechnologen Druck längst ein High-Tech-Beruf in dem sehr komplexe, computergesteuerte Techniken zum Einsatz kommen. Neben der Weiterbildung zum Meister oder Techniker, stehen dir auch Fortbildungen für gestalterische oder kaufmännische Bereiche der Druckbranche offen. Auch ein Studium der Druck- und Medientechnik, Verlagswirtschaft oder Wirtschaftsingenieur passt zur Ausbildung. Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Medientechnologe/in Druckverarbeitung

Echt viel-seitig ausgebildet: Medientechnologen Druckverarbeitung stellen aus einzelnen Seiten stabile Bücher, Broschüren und Sondererzeugnisse her. Sie kümmern sich außerdem um das Äußere, denn sie produzieren tolle Einbände aus Karton, Leder oder Textilien, prägen Buchtitel  ein, vergolden Schriften und vieles mehr. Dieser Beruf hat viele Facetten, von der Restauration alter Bücher über die Herstellung besonderes haltbarer Einbände bis zur Arbeit mit computergesteuerten Maschinen zur Katalog- oder Taschenbuchproduktion. Bereits vor der Ausbildung muss man sich daher für eine der Fachrichtungen Einzel- und Sonderfertigung, Buchfertigung (Serie) und Druckweiterverarbeitung (Serie) entscheiden. Und auch danach kannst du dich in einem Fachbereich spezialisieren, z. Bsp. in der Restaurierungs- oder Drucktechnik.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Medientechnologe/in Siebdruck

Absolut beeindruckend: Medientechnologen Siebdruck bearbeiten Materialien, die nur sehr schwer bedruckbar sind, wie Glas, Stoff oder Metall. Für die vielen Materialien und Formen beherrschen sie auch unterschiedliche Druckverfahren, doch ihre Hauptarbeit findet am Computer statt. Hier bereiten sie Bild- und Textdateien auf und stellen daraus sogenannte Druckformen her. Sogar das Mischen der Farben geht ihnen leicht von der Hand und mit diesem Wissen sind sie gefragte Fachkräfte in Druckunternehmen, in der Verpackungsmittelindustrie und bei Herstellern von Papier, Tapeten und Folien.

Damit muss für dich nicht Schluss sein - es gibt zahlreiche Weiterbildungen für diese Branche, wie in der Druckvorlagenherstellung, Qualitäts- und Materialprüfung oder im Layout.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Metallbauer/in

Leidenschaft Metall: Für Metallbauer die Hauptsache, denn Metallkonstruktionen sind ihr Business. Neben der Metallbearbeitung, also spanen oder schweißen, stehen so vielfältige Aufgaben an, dass drei Fachbereiche ausgebildet werden: Um die Herstellung von Türen, Toren, Fenstern sowie um die Montage moderner Alarmanlagen dreht sich die „Konstruktionstechnik“. Im „Nutzfahrzeugbau“ werden Fahrwerke, Rahmen und Bremssysteme für Spezialfahrzeuge individuell angefertigt und komplexe Anlagen aus Pneumatik-, Elektrik- oder Hydraulikteilen verbunden. Eher kreativ geht es in der Metallgestaltung zu, wo kunstvoll geschmiedete Teile, z. Bsp. für Geländer oder Leuchten, hergestellt werden.

Nach der Ausbildung kannst du dein Fachwissen ergänzen: Im Bereich Schweißen und Schneiden, Wärmebehandlung, Oberflächenveredlung oder Steuerungstechnik ist sicher das Richtige für dich dabei.
Betrieb/Berufsschule (dual)/Verzahnungsmodell3,5 JahreUnternehmen

Metallbildner/in

Echte Handwerks-Kunst: Metallbildner fertigen Dinge aus Metall, die schön und dabei noch nützlich sind. Welche Dinge – darüber entscheidet die Fachrichtung, die man sich im dritten Lehrjahr einschlägt. In der „Gürtel- und Metalldrücktechnik“ werden beispielsweise Möbelbeschläge, Lampen, Pokale und Treppengeländer hergestellt. Ein Plus an Feingefühl braucht man in der „Goldschlagtechnik“, also beim Schlagen von Edel- oder Leichtmetall zu hauchdünnen Blättchen. In der „Zieseliertechnik“ arbeitet man Muster in Metall ein, bei Schmuck, Zierbeschlägen, Plastiken und vielem mehr. Passende Stellen dazu gibt’s bei Gold- und Kunstschmieden oder Restaurateuren. Dein gewähltes Fachgebiet lässt sich später natürlich erweitern – mit Kursen in Gravieren, Edelmetallbearbeitung oder technischem Zeichnen kannst du dein Spezialwissen erweitern.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Mikrotechnologe/Mikrotechnologin

Total klein-lich: Mikrotechnologen stellen winzige  Produkte wie Mikrochips, Halbleiterkomponenten und Mikrosysteme mit höchster Präzision her und sorgen in  Industrie und Forschung für eine reibungslose Produktion. Was genau ihr Aufgabengebiet ist, richtet sich nach ihrem Ausbildungsschwerpunkt: In der Halbleitertechnik stellen sie winzige Chips her, die für Handys, Autos oder Computer benötigt werden. Dazu bearbeiten sie eine Fläche in der Größe eines Haardurchmessers. In der Mikrosystemtechnik dagegen dreht sich alles um Sensoren – etwa solche, die Airbags bei einem Aufprall aufblasen.

Lernen ist für dich eine Kleinigkeit? Dann bilde dich später weiter - die Bereich Mikroelektronik, Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagment bieten sich hier besonders an.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Milchwirtschaftliche(r) Laborant/in

Schlaue „Milchgesichter“: Milchwirtschaftliche Laboranten sorgen dafür, dass wir immer hochwertige und leckere Milchprodukte auf dem Tisch haben. Milch ist empfindlich und kann schnell verderben, deshalb untersuchen sie Proben auf Inhaltsstoffe, Eigenschaften und Qualität –ob Fette und Eiweiße in bestimmten Mengen vorhanden sind oder ob sie sauber und frei von Keimen ist. Sie sind überall dort beschäftigt, wo Milch verarbeitet wird, etwa in Molkereien und Käsereien, aber auch in Lebensmittellaboratorien oder in Instituten der Lebensmittelsicherheit.

Immer der gleiche Käse? Von wegen, mit etwas Erfahrung kannst du dich zum Labormeister Milchwirtschaft, Molkereimeister, Industriemeister Milchwirtschaft oder Wirtschafter Milchwirtschaft und Molkereiwesen fortbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen
Keine MINT-Ausbildungsberufe mit diesem Anfangsbuchstaben vorhanden.

Oberflächenbeschichter/in

Nicht zu dick aufgetragen: Oberflächenbeschichter veredeln und beschichten Metalle und Kunststoffe, um sie z. Bsp. vor chemischen Veränderungen wie Rost oder vor Verschleiß zu schützen, um ihre elektrische Leitfähigkeit zu verbessern oder um die Farbe zu verändern. Das gelingt ihnen mit Techniken wie Feuerverzinken, Vakuumbeschichten, Galvanotechnik und andere chemische, elektrische und physikalische Verfahren, die sie perfekt beherrschen. Das macht sie in Industrie- und Handwerksbetrieben, in der Zulieferindustrie, Schrauben- und Werkzeugfertigung zu gefragten Fachleuten.

Wenn du später nach neuen Herausforderungen suchst, kannst du dich fortbilden und einen Abschluss als Industriemeister Oberflächenveredlung oder Metall sowie als Handwerksmeister in Angriff nehmen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in

Damit es sitzt wie angegossen: Orthopädiemechaniker und Bandagisten arbeiten nach Maß, denn sie fertigen sogenannte orthopädische Hilfsmittel wie Prothesen passgenau an. Sie nehmen direkt am Menschen, etwa an Amputationsstümpfen, Maß und formen aus Holz, Leder, Metall oder Kunststoff das entsprechende Produkt. Doch auch in Fachbereichen wie Elektronik, Pneumatik und Hydraulik sind sie fit – denn moderne Prothesen sind oft elektronisch gesteuert, was ein spezielles Fachwissen notwendig macht. Stellen bieten nicht nur einschlägige Hersteller, auch im Sanitätsfachhandel oder bei Krankenkassen werden Fachleute gerne beschäftigt.

Dich reizt die technische Seite des Berufs? Dann kannst du dich später in der Orthopädiemechanik oder Feinwerktechnik weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Packmitteltechnologe/in

Das Drumherum muss stimmen: Packmitteltechnologen sorgen dafür, dass Produkte  so verpackt sind, damit wir sie einfach und sicher transportieren können. Vom Papierbeutel für Brötchen über Kartons und Schachteln bis zu Pappbechern haben sie die Produktionsabläufe und die Produktionsmaschinen im Griff. Neue Ideen sind gefragt? Kein Problem, denn auf Wunsch entwerfen sie spezielle Verpackungen in neuen Formen oder aus besonderen Materialien, stellen Muster her und kümmern sich anschließend um die Produktion.

Dein Beruf ist also total vielseitig und auch in der Weiterbildung ist einiges drin: Angebote reichen vom Mustermacher, der neue Verpackungen nach Wunsch entwirft, über Stanzformenbauer bis zum Industriemeister für Papierverarbeitung.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Papiertechnologe/ Papiertechnologin

Auf der Seite des Wissens: Papiertechnologen kennen unendlich verschiedene Papier- und Zellstoffarten. Mit diesem geballten Know-how kümmern sie sich um die Herstellung, richten die Produktionsanlagen ein, steuern, überwachen und warten diese und sind natürlich auch fit im Umgang mit den Rohstoffen. Das Ergebnis: Top Qualität in Papier, Pappe, Karton, Zellstoff und Zellstoffprodukten. Hauptsächlich arbeiten die Fachleute in der Industrie, aber auch bei Chemieunternehmen und Recyclinganlagen finden sie spannende Jobs.

Du möchtest später über den Tellerrand hinausschauen? Dann kannst du dich im Bereich Gewässerschutz-Papierindustrie oder vielleicht sogar zum Industriemeister Papiererzeugung oder Techniker Papiertechnik weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Pharmakant/in

Karriere ohne Nebenwirkungen: Pharmakanten wissen ganz genau, worauf es bei der Produktion von Medikamenten ankommt, denn jede winzige Abweichung könnte deren Wirkung beeinflussen. Eine große Verantwortung, die sie voll im Griff haben: Sie kennen sich mit Medikamenten und Inhaltsstoffen aus, überwachen die Produktionsmaschinen und -anlagen und prüfen z. B. Mess- und Dosiereinrichtungen, damit alles „nach Plan“ läuft. Doch nicht nur die Herstellung, auch Verpackung und Lagerung der Tabletten, Salben und flüssigen Wirkstoffe fällt in ihren Arbeitsbereich.

Wenn du dich im technischen Bereich zuhause fühlst, kannst du dich später in Elektrotechnik oder Industrieelektronik weiterbilden. Aber auch der Industriemeister Pharmazie oder Techniker Chemie ist greifbar.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Physikalisch-technische(r) Assistent/in (staatl. geprüft)

Teamworker im Labor: Physikalisch-technische Assistenten arbeiten mit Ingenieuren und Wissenschaftlern an oftmals komplexen Versuchen zum Erforschen und Entwickeln neuer Materialien oder physikalischer Geräte. Sie sind wichtige Helfer, denn sie sind verantwortlich für Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der oft langjährigen Versuchsreihen. Mit exakter Arbeitsweise, guten Ideen und etwas Geduld entwickeln sie Lösungen für wichtige Fragestellungen des Umweltschutzes, der Luft- und Raumfahrt- oder Fahrzeugindustrie, der Forschung und vieler anderer Branchen.

Nach dem Berufskolleg kannst du dann im Job richtig durchstarten. Später kannst du dich in Bereichen weiterbilden, die du aus deiner Ausbildung schon kennst, beispielsweise Physikalische Messtechnik, Datenverarbeitung, Elektro- oder Mikrocomputertechnik.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Physiklaborant/in

Hier stimmt’s exakt: Physiklaboranten arbeiten immer zu 100 Prozent genau, denn die Zahlen ihrer Versuchsreihen müssen exakt stimmen. In ihren Forschungs- und Entwicklungslaboren führen sie alle Arten von Prüfungen und Versuchen durch und messen physikalische Größen wie Temperatur oder Gewicht. Die gesammelten Daten können sie anschließend dank ihres geballten Wissens auch fachgerecht analysieren und interpretieren und so wichtige Erkenntnisse für die Computer-, Elektro-, Metall- oder Chemieindustrie bereitstellen.

Eine weitere Spezialisierung nach der Ausbildung lohnt sich, physikalische Verfahrenstechnik oder Optische Mess- und Prüfsysteme mit Laser sind typische Fachbereiche. Aber auch Qualifikationen zum Industriemeister Oberflächentechnik oder Metall sowie zum Techniker Umweltschutztechnik sind möglich.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Produktionsfachkraft Chemie

Alles unter Kontrolle: Produktionsfachkräfte für Chemie haben die riesigen Produktionsanlagen der chemischen Industrie voll im Griff. Zur Produktion von Farben, Waschmitteln, Kunststoffen oder ähnlichem haben sie das richtige Knowhow, um die Maschinen optimal einzustellen. Sie wissen wie Rohrleitungen und Zentrifugen aufgebaut sein müssen und checken Temperatur, Druck, Stoffmenge und Fließgeschwindigkeit – Faktoren, die für jedes Produkt anders sind. Kurz: Sie sorgen für eine sichere, reibungslose Herstellung und Top-Qualität.

Du sammelst in zwei Jahren Ausbildung eine Menge Fachwissen, das du später vertiefen kannst - etwa in der Mess- und Regel- oder Labortechnik. Mit Berufserfahrung bietet sich auch der Industriemeister Chemietechnik bzw. Umwelttechnik an.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Produktionsmechaniker/in - Textil

Verwebt und zugenäht: Produktionsmechaniker für Textil sind Profis der Herstellung von gewebten Stoffen und anderen Textilien wie Gardinen, Teppichböden, oder Bezügen. Was früher in Handarbeit erledigt wurde, übernehmen heute modernste Maschinen und Anlagen, die natürlich von Fachleuten eingerichtet, mit den Garnen und Rohstoffen bestückt, gesteuert, überwacht und gewartet werden. Mit ihrem zusätzlichen Hintergrundwissen über Aufbau und Eigenschaften textiler Materialien, Roh-, Faser- und Hilfsstoffen sind sie in Webereien, Strickereien, Wirkereien oder Spinnereien immer gefragt.

Karrieresprünge stehen dir mit Fortbildungen zum Industriemeister/Textilwirtschaft oder Textiltechniker offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Produktionstechnologe/ Produktionstechnologin

Tägliche Pionierarbeit: Produktionstechnologen sind vornedran, wenn es um neue Produktionsprozesse geht. Wenn also der Kekshersteller auf andere Verpackungen umstellt, der Autohersteller eine neue Serie startet oder innovative Produkte auf den Markt kommen, müssen sie als Spezialisten ran, um die Serienproduktion in Angriff zu nehmen. Dazu richten sie Produktionsanlagen ein, betreuen Prozessabläufe, stellen Prototypen her und optimieren alle Prozesse, um die Vorgaben exakt zu erfüllen.

Später kannst du dich in dem Teilbereich weiterbilden, der dich am meisten interessiert - von der Elektrotechnik über EDV bis zur Kostenrechnung ist alles drin. Noch steiler wird deine Karriere als Prozess- oder Applikationsexperte oder Geprüfter Prozessmanager.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Produktveredler/in - Textil

Sie wissen was wirkt: Produktveredler für Textil sorgen dafür, dass Stoffe optimal für die Produktion vorbereitet sind. Denn bevor aus Stoff beispielsweise Kleidung, Gardinen oder Teppiche entstehen, müssen die textilen Rohmaterialien bearbeitet werden, z.B. durch Färben und Imprägnieren. Diese Aufgabe übernehmen zwar moderne Maschinen und Anlagen, aber dazu werden natürlich auch tatkräftige Fachleute gebraucht, die mit dieser Technik umgehen können, sie steuern, warten, überwachen und instandhalten.

Wenn du nach der Ausbildung mehr Knowhow möchtest, bieten sich Seminare und Kurse in Textilkunde, Farbmessung oder Appreturarbeiten an. Weiter auf der Karriereleiter geht's auch mit der Fortbildung zum Geprüften Industriemeister Textilwirtschaft oder Textiltechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen
Keine MINT-Ausbildungsberufe mit diesem Anfangsbuchstaben vorhanden.
Keine MINT-Ausbildungsberufe mit diesem Anfangsbuchstaben vorhanden.

Schneidwerkzeugmechaniker/in

Scharfe Sachen: Schneidwerkzeugmechaniker stellen verschiedene Schneidwerkzeuge, - und -geräte her. Diese müssen aber nicht nur scharf sondern, je nach ihrem späteren Einsatz auch belastbar sein. Meist maschinell drehen, fräsen, schmieden, schleifen und härten die Profis den benötigten Stahl und bauen Schneidmaschinen auf. Speziellere Aufgaben richten sich nach dem Ausbildungsschwerpunkt: Während es sich im Bereich „Schneidmaschinen und Messerschmiedetechnik“ um die Herstellung von Werkzeugen für Gartenbaugeräte, Fleischverarbeitung, Sport und andere Einsatzgebiete geht, ist die „Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik“ der Bereich für Messer zur Bearbeitung von Papier und Metall.

Du bist später scharf auf mehr Verantwortung? Mit einer Weiterbildung zum Meister oder Metallbautechniker kein Problem.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Stoffprüfer/in (Chemie) - Glas-, Keramische Industrie sowie Steine und Erden

Echte Qualitäts-Arbeit: Stoffprüfer Chemie kontrollieren Eigenschaften und Qualität von Baustoffen sowie Erzeugnissen der Glas- und Keramischen Industrie. Gerade diese Produkte müssen oft hohe Temperaturunterschiede, Druck oder Feuchtigkeit aushalten –ob sie das können, prüft der Profi ganz genau. Er entnimmt laufend Proben, führt physikalische und chemische Messungen wie zur Ermittlung des ph-Werts oder der Dichte durch und gleicht seine Daten mit Soll-Werten ab. Die strengen Kontrolleure arbeiten in der Industrie, Abfallwirtschaft oder bei Materialprüf- und Untersuchungsämtern.

Chemie ist auch nach der Ausbildung dein Steckenpferd: Dann bringt deine Karriere noch mehr Spaß, wenn du dich z.B. als Industriemeister Chemie, Chemie- oder Keramiktechniker fortbildest.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Systemelektroniker/in

Sie kriegen es geregelt: Systemelektroniker kümmern sich um elektrische und elektronische Geräte und Anlagen, wie z. Bsp. das Gewächshausdach, das sich abends automatisch schließt oder das Garagentor, das sich öffnet wenn ein Auto anfährt. Für solche Systeme entwickeln die Fachleute mit ihrem ganzen Wissen in Mechanik, Elektrotechnik und Mikroprozessortechnik immer die passende Idee, stellen Muster her und planen die Serienproduktion. Mit ihrem Ideenreichtum sind sie im Elektrohandwerk, bei Herstellern elektromechanischer Geräte und Anlagen und sogar in der Medizintechnik gefragt.

Schaff dir die Basis für noch mehr gute Ideen - später kannst du dich in den Bereichen Elektrostatik, Digital- und Mikroprozesstechnik oder Kommunikationselektronik spezialisieren.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Systeminformatiker/in

Sie bringen uns in Kontakt: Systeminformatiker entwerfen Geräte und Anlagen die unseren ständigen Austausch von Informationen und Kommunikation ermöglichen. Dazu gehören Sendeanlagen beim Rundfunk, vernetzte Computer und vieles mehr. Ihre Entwürfe setzen sie dann auch selbst um, sie bauen und installieren ihre Anlagen und prüfen mit Messgeräten und Testprogrammen, ob alles funktioniert. Hersteller von Informations- und Datentechnik, Mobilfunkanbieter, Telekommunikations-Unternehmen und viele andere suchen dauernd nach Talenten in diesem Bereich.

Du musst technisch immer up-to-date bleiben, denn die Welt der Kommunikationstechnik dreht sich rasend schnell. Noch mehr Knowhow versprechen Weiterbildungen in einem Teilbereich deines Jobs oder zum Industriemeister bzw. staatl. geprüften Elektrotechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Technische(r) Modellbauer/in

Sie erschaffen Zwergen-Welten: Technische Modellbauer fertigen Modelle an, die dem „großen Vorbild“ möglichst detail- und maßstabsgetreu ähneln. Sie entstehen bevor Siedlungen und Hochhäuser errichtet, Schiffe gebaut oder neue Produkte hergestellt werden. Spezielle Software macht die Arbeit leichter – aber auch Handarbeit wie Löten, Fräsen und Lackieren ist angesagt. Was davon überwiegt, richtet sich nach der Spezialisierung, die im dritten Ausbildungsjahr ansteht: im Bereich Anschauung (Architektur-, Fahrzeug- oder Designmodelle), Gießerei oder Karosserie (Formen wie für Motoren- oder Maschinenteile) und Produktion.

Später kannst du dich mit Spezialisierung auf einen bestimmten Werkstoff zum gefragten Profi machen, oder als Techniker oder Meister deine Karriere ankurbeln.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Technische(r) Produktdesigner/in

Sie machen Ideen greifbar: Technische Produktdesigner unterstützen Ingenieuren bei der Entwicklung technischer Produkte wie Fahrzeuge, Computer-Hardware, Haushaltselektrik und vieles mehr, das wir im Alltag benutzen. Ihr Job ist die Vorarbeit: sie entwerfen 3D-Zeichnungen des geplanten Produkts am Computer und prüfen mit Computersimulationen, ob die Konstruktion auch den Belastungen der Praxis standhalten wird. Für diese Fachleute sind Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen aber auch kleine Ateliers der richtige Einsatzort.

CAD-Technik, Werkstoffe und Fertigungsverfahren entwickeln sich ständig weiter. Also plan später am besten ständige Weiterbildung mit ein, bei Interesse vielleicht sogar bis zum Techniker Maschinentechnik und Konstruktion oder Gestalter für Produktdesign.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Technische(r) Systemplaner/in

Sie kennen den Masterplan: Technische Systemplaner erstellen exakte technische Pläne von Maschinen oder Gebäuden. Denn bevor diese hergestellt werden können, muss davon eine Zeichnung angefertigt werden - eine Art detaillierte Bauanleitung. Sie stellen vorab wichtige Berechnungen an und überprüfen die technische Umsetzbarkeit –am Zeichenbrett sowie am Computer, mit Hilfe professioneller CAD-Programme. So viel Detailwissen braucht echte Spezialisten - deshalb wird im dritten Ausbildungsjahr ein Fachbereich gewählt: Maschinen- und Anlagentechnik, Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen, Stahl- und Metallbautechnik, Elektrotechnik oder Holztechnik.

Wenn du dich später weiterbildest, stehen dir viele interessante Arbeitsbereich offen, wie etwa zum Gestalter im Handwerk, Industriebetriebswirt Bautechnik oder Restaurator im Denkmalschutz.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Teilezurichter/in

Sie kennen das Innenleben von Alltagsgegenständen: Teilezurichter setzen Einzelteile zusammen, aus denen Staubsauger, Bohrmaschine und Co sind. Sie stellen diese Einzelteile her, montieren und verbinden sie, wobei ihnen ihre Fähigkeiten im Schweißen, Nieten und Löten nützlich sind. Am Ende steht dann das fertige Gerät, das alle Anforderungen erfüllt – also beispielsweise wasserdicht oder extrem robust ist.

Wenn du später beruflich vorankommen möchtest, kannst du dich auf bestimmte Teilbereiche wie Elektrotechnik, Elektronik für Metallberufe, Schweißen und Schneiden spezialisieren, deine Ausbildung als Industriemechaniker fortsetzen oder dich z.B. zum Industriemeister, Mechanikermeister oder Techniker Versorgunstechnik sowie Maschinentechnik weiterbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)2 JahreUnternehmen

Textillaborant/in

Talentierte Klamotten: Textillaboranten sorgen dafür, dass Regenmäntel wasserdicht, Sportkleidung atmungsaktiv und Bikinis schnelltrocknend sind. Um das zu erreichen, prüfen sie Fasern, Garne und Textilien und lernen so deren Eigenschaften kennen. Dieses Wissen nutzt dann die Textilindustrie, denn dort will man ständig die Qualität von Fasern und Textilien weiter verbessern. Dabei haben sie auch immer ein Auge auf den Umweltschutz – beispielsweise, wenn es um Färbemittel geht. Viele Fragen, für die es ein besonderes Fachwissen braucht – deshalb ist eine Spezialisierung in den Bereichen Textilveredelung, Textilchemie und Textiltechnik vorgesehen.

Mit etwas Berufserfahrung stehen dir später spannende Fortbildungen, beispielsweise zum Industriemeister oder Textiltechniker offen.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Uhrmacher/in

Die ticken noch richtig: Uhrmacher stellen Uhren aller Art her, warten und reparieren sie. Von der Gebrauchsuhr bis zur Spezialuhr für Sport, Wissenschaft und Industrie, von der mechanischen Uhr bis zur modernen Hightech Funkuhr – sie alle fallen in sein Fachgebiet. Dabei reicht auch sein Werkzeug vom einfachen Schraubenzieher bis zur hochmodernen industriellen CNC-Maschine -  je nachdem wo sein Arbeitsplatz ist, also in der handwerklichen oder industriellen Uhrenherstellung oder in Reparatur- und Servicewerkstätten. Damit deinen Karriere läuft wie ein Uhrwerk, kannst du dich später stärker auf einen Bereich konzentrieren und dich in Restauration, Uhrentechnik, EDV in der Feinwerktechnik oder zum Handwerksmeister weiterbilden.Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Umweltschutztechnische(r) Assistent/in

Voll öko im Labor: Umweltschutztechnische Assistenten sind die Prüfstellen zwischen der Produktion und der Entsorgung bzw. dem Recycling. Sie analysieren Wasser, Luft und Bodenproben auf Schadstoffe. Außerdem kennen sie sich mit Gesetzen, Grenzwerten und Maßnahmen rund um den Umweltschutz bestens aus und können so ständig deren Einhaltung überwachen. Ein echt umfangreiches Wissen, das dann vor allem in der Abfall- und Wasserwirtschaft, in Forschungseinrichtungen sowie in der chemischen Industrie gebraucht wird.

Wenn du später noch genauer hinschauen möchtest, kannst du dich auf Strahlenschutz, Emissionsschutz oder Gewässerschutz spezialisieren und Fortbildungen zum Umweltschutztechniker oder Umweltschutzfachwirt machen.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs

Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik

Sie sorgen für Glanz und Glamour: Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik bringen Oberflächen zum glänzen – und machen sie außerdem wasserabweisend oder kratzfest. Für verschiedene Untergründe wie Holz, Plastik oder Metall wählen sie den Lack mit dem optimalen Farbton, Glanz- und Härtegrad und tragen ihn auf. Dabei können sie weit mehr bedienen als eine Spraydose: sie programmieren moderne Lackiermaschinen und Beschichtungsroboter und checken anschließend die Qualität.

Nach der Ausbildung kannst auch du glänzen, indem du dich auf eine bestimmte Technik spezialisierst und somit zum gefragten Lackierungsprofi wirst oder dich zum Industriemeister Lack oder Oberflächentechnik bzw. zum Techniker der Farb- und Lacktechnik fortbildest.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Brillenoptik

Ohne Knick in der Optik: Verfahrensmechaniker für Brillenoptik geben Brillengläsern aus Glas oder Kunststoff den nötigen Schliff. Aus Rohlingen schleifen, glätten und polieren sie optische Gläser für Sehhilfen – und da jede Sehschwäche anders ist, müssen auch Brillengläser individuell auf den jeweiligen Kunden abgestimmt sein. Doch Handarbeit war gestern – heute schreiben sie Produktionsprogramme für hochmoderne Maschinen sowie Mess- und Prüfgeräte, die sie perfekt beherrschen. Und das müssen sie auch, denn schon der kleinste Fehler macht ein Brillenglas unbrauchbar.

Du hast den vollen Durchblick? Dann spezialisier dich nach der Ausbildung auf einen Bereich wie Optik, Feinwerk- oder Elektrotechnik.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Glastechnik

Scherben bringen Glück? Nicht für Verfahrensmechaniker der Glastechnik, denn sie sind für die Herstellung von Glasprodukten zuständig. Dazu mischen sie Rohstoffe wie Sand, Soda und Kalk, schmelzen sie ein und verarbeiten das Glas dann weiter. Sie formen es und veredeln die Oberfläche, etwa durch Gravieren oder Verspiegeln und sorgen so dafür, dass beispielsweise Sicherheitsglas kugelsicher, Plexiglas biegsam oder das Glas im Mikroskop  fein geschliffen ist. Klar, dass ihnen dazu Hightech-Maschinen und -Anlagen zur Verfügung stehen, die sie selbst einstellen und bedienen können.

Du hast mit dieser Ausbildung eine gute Grundlage für Weiterbildungen zum Techniker oder Industriemeister Fachbereich Glas.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Hütten- und Halbzeugindustrie

Hier geht’s heiß her: Verfahrensmechaniker sind Herrscher über riesige Hochöfen und Walzwerke, wo sie für die Produktion unterschiedlichster Metalle verantwortlich sind. Mit Hilfe computergesteuerte Anlagen bereiten sie die Roheisen und Nicht-Eisenmetalle wie Aluminium, Blei oder Kupfer auf, und stellen daraus Bauteile sowie „Halbzeuge“ also Stangen, Rohre und Bleche her. Mit welchem Material sie arbeiten und wie der Arbeitsalltag genau aussieht, richtet sich nach der gewählten Fachrichtung: Eisen- und Stahl-Metallurgie, Stahl-Umformung, Nichteisen-Metallurgie oder Nichteisenmetall-Umformung.

Deine Fachrichtung macht dich zum Spezialisten - doch auch später kannst du dich weiter qualifizieren, beispielsweise zum Industriemeister Hüttentechnik oder Metall sowie zum Hütten- oder Metallbautechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Kunststoff- und Kautschuktechnik

Die Kunst mit dem Stoff: Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass wir Dinge wie Reifen, Fensterrahmen und Fahrradsattel haben. Diese Profis entwickeln für jeden Bedarf den richtigen Kunststoff und Kautschuk. Sie berechnen die richtigen Mengen an Kunststoffgranulat und anderen benötigten Werkstoffen und bedienen Spezialmaschinen, mit denen sie verschiedene Produkte herstellen. Diese richten sich ganz nach dem Ausbildungsschwerpunkt aus den Bereichen Bauteile, Faserverbundwerkstoffe, Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster sowie Mehrschicht-Kautschukteile.

Später lohnt sich für dich ein Blick über den Tellerrand: es gibt spannende Fachbereiche wie Werkstoffprüfung, EDV-Anwendungen und Steuerungstechnik, in denen du dich weiter qualifizieren kannst.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Verfahrensmechaniker/in - Steine- und Erdenindustrie

Marmor, Stein und Eisen bricht: aber nicht, wenn Verfahrensmechaniker der Steine- und Erdenindustrie am Werk sind. Sie stellen Baustoffe her, die zum Bau von Brücken, Straßen und Gebäuden gebraucht werden. An ihren speziellen Fertigungsanlagen überwachen und steuern sie die Herstellung verschiedener Baustoffe wie Zement, Kalk, Beton und Gips oder von Betonteilen wie Pflaster- oder Bordsteinen. Das Knowhow ist dabei so breit gefächert, dass im dritten Ausbildungsjahr einer der sechs Fachbereiche Asphalttechnik, Baustoffe, Gipsplatten oder Faserzement, Kalksandsteine oder Porenbeton, Transportbeton sowie Vorgefertigte Betonerzeugnisse, gewählt wird.

Dein Wissen und Können kannst du später sinnvoll vertiefen, beispielsweise als Industriemeister oder Maschinen- bzw. Umweltschutztechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3 JahreUnternehmen

Vermessungstechniker/in

Das Maß aller Dinge: Vermessungstechniker kennen es mit Sicherheit, denn sie vermessen unsere Welt bis in den kleinsten Winkel. Sie bereiten Vermessungen vor, führen sie vor Ort durch, berechnen die genaue Lage und Höhe von Flächen, ermitteln Steigungen und Gefälle. Mit diesen Daten wird dann der Computer gefüttert und alle Ergebnisse in Karten und Pläne eingearbeitet. Diese spannenden Aufgaben fallen im öffentlichen Dienst, in Ingenieurbüros und Bergbaubetrieben an, wo schon in der Ausbildung eine Spezialisierung auf Vermessung bzw. Bergvermessung stattfindet.

Du kannst später aus vielen Angeboten auswählen, um dich weiter zu spezialisieren - beispielsweise in Bauplanungs- und Bauordnungsrecht, Bauüberwachung oder Facility-Management.
3 JahreUnternehmen

Werkstoffprüfer/in

Auf Biegen und Brechen: Werkstoffprüfer unterziehen zum Beispiel Metalle oder Kunststoffe speziellen Belastungsproben und prüfen sie auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und Kältebeständigkeit usw. Sie führen Messungen und Analysen durch, sie dehnen, drücken oder biegen mit speziellen Apparaten die verschiedenen Werkstoffe oder suchen mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall mögliche Fehler im Innern der Metalle. Damit sie ihren Werkstoff bis ins Detail beherrschen, wird die Ausbildung in drei Schwerpunkten angeboten: Metall- sowie Halbleitertechnik und Wärmebehandlungstechnik.

Auch später eröffnen sich dir tolle Karrierechancen, beispielsweise als Industriemeister Metall, Techniker der Physik oder Umweltschutztechniker.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Werkzeugmechaniker/in

Sie bringen Material in Form: Werkzeugmechaniker stellen Werkzeuge, Maschinenbauteile oder medizinische Geräte her – und das auf den Millimeter genau. Mit scharfem Blick biegen, stanzen, schneiden und formen sie Metalle und Kunststoffe, während sie mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen für exakte Abmessungen sorgen. Sie können jederzeit zupacken – aber auch mit modernen CNC-Maschinen die Produktion regeln. Für diese vielen Fähigkeiten gibt es viele Einsatzgebiete: sie arbeiten in großen Werkhallen, kleineren Werkstätten oder im Service direkt beim Kunden.

Um auch dein Gehirn in Form zu halten, kannst du dich später mit Fortbildungen in Bereichen wie Metallbearbeitung oder technisches Zeichnen weiter qualifizieren.
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Wirtschaftsassistent/in - Wirtschaftsinformatik (staatl. geprüft)

Sie haben den Plan: Wirtschaftsassistenten der Wirtschaftsinformatik sind an der Planung und Umsetzung von IT-Lösungen in Unternehmen beteiligt. Mit einer Menge Knowhow in Hard- und Software sind sie verantwortlich für die Optimierung betriebswirtschaftlicher Prozesse, für die Erstellung benutzerfreundlicher Computerprogramme und Homepages sowie die Durchführung von Datensicherungen und vielem mehr.

Das Plus für eifrige Lerner: Mit Zusatzkursen kannst du nebenbei sogar das Fachabitur machen und hast somit die Möglichkeit, später vielleicht ein Ingenieur-Studium zu absolvieren.
2-j. BK f. techn. Assistenten2 JahreMittlerer BildungsabschlussUnternehmenBerufkollegs
Keine MINT-Ausbildungsberufe mit diesem Anfangsbuchstaben vorhanden.
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Zahntechniker/in

Sie haben gut lachen: Zahntechniker sorgen dafür, dass man einen künstlichen Zahn nicht mehr von einem "echten" unterscheiden kann. Nach Vorgaben von Zahnärzten schließen sie Lücken im Gebiss eines Menschen durch künstliche Zähne, Brücken, Implantate oder Zahnprothesen. Neben ihrem Wissen zu den gängigen Materialien wie Gold, Kunststoff oder Keramik haben sie einen geschärften Blick, mit dem sie die Farbe des Implantates den natürlichen Zähnen möglichst genau angleichen. Aber auch verschiedene Digitalverfahren und Computerprogramme gehören in ihren Arbeitsbereich.

Um deinen Arbeitsbereich zu erweitern, kannst du auch nach der Ausbildung noch dazulernen, z. Bsp. in der Implantatologie, Modellgusstechnik oder dentaler Fotografie.
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Zerspanungsmechaniker/in

Sie lassen die Späne fliegen: Zerspanungsmechaniker drehen, fräsen und schleifen was das Zeug hält – und das auf Hundertstel Millimeter genau. Denn die Präzisionsteile, von Metallschräubchen über Zahnräder bis zu Motoren- und Turbinenteile müssen passgenau hergestellt werden. Doch das müssen sie nicht in Handarbeit erledigen, sie haben das passende Know-how, um moderne Maschinen zu programmieren und einzurichten. Läuft es einmal nicht ganz so rund, analysieren sie die Ursache und sorgen für eine rasche Fehlerbehebung.

Wenn du später beruflich weiter vorankommen möchtest, kannst du jede Menge Kurse und Seminare besuchen, z.B. in Fertigungstechnik, Elektrotechnik, EDV-Andwendungen im Maschinen- und Werkzeugbau oder dich zum Meister oder Techniker fortbilden.
Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen

Zweiradmechaniker/in

Zwei Räder, eine Leidenschaft: Zweiradmechaniker kümmern sich um alles, was auf zwei Rädern fährt. Vom coolen Bike über das Profi-Rennrad bis hin zum Behindertenfahrzeug: sie können es herstellen, zusammenbauen, -schweißen und –löten, sie sind Profis rund um die Elektronik, Karosserie und Sicherheit. Als Spezialisten in einem der Fachbereiche Motorradtechnik oder Fahrradtechnik fertigen sie auch individuelle Gefährte ganz nach Kundenwunsch – hier sind Ideen und Wissen über verschiedene Materialien und elektrische Systeme gefragt. Du gibst auch nach der Ausbildung Vollgas? Mit etwas Berufserfahrung kannst du einen Gang hochschalten und dich fortbilden, etwa zum Zweiradmechanikermeister, Industriemeister Metall- oder Aluminiumbearbeitung oder Maschinentechniker.Betrieb/Berufsschule (dual)3,5 JahreUnternehmen