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Unsere Coaches

Junge Wissenschaftler auf Augenhöhe

Wer sind eigentlich unsere Coaches und was bringen Sie an Erfahrung mit?

Das sind unsere Coaches – kompetent, authentisch, überzeugend:

 

Arion Tomaras studierte Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen und spezialisierte sich auf visuelle Überzeugungsprozesse in der Wissenschaftskommunikation. Besonders interessierte ihn dabei, komplexe technische Sachverhalte verständlich zu kommunizieren, weswegen sein eigentliches Berufsziel der Technikjournalismus war. Neben seinem Studium engagierte er sich als Trainer bei Sport- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche und sammelte dort praktische Erfahrungen in der Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern. Das COACHING4FUTURE-Programm ist für ihn ideal, um seine persönliche Faszination für Technologie im Allgemeinen und seine Begeisterung für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern beruflich zu verknüpfen.

Daniel Gugel hat seinen Master als Ingenieur der Umweltschutztechnik mit der Vertiefung Energie an der Universität Stuttgart absolviert. Im Rahmen seiner Master-Thesis wurde das Transportverhalten des Antriebsteils einer solarbetriebenen Kältemaschine untersucht und optimiert. Seine Begeisterung für die naturwissenschaftlichen Fächer gab es schon seit der Grundschule und er konnte diese als Ingenieur für Umweltschutztechnik vollends ausschöpfen. Mit der gleichen Begeisterung möchte er nun junge Leute für MINT-Berufe begeistern und ihnen seine Faszination für Naturwissenschaften näherbringen.

Dr. Domenic Kratzer hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Chemie studiert und sich dabei auf die Bereiche Organische Chemie und Polymerchemie spezialisiert. Während seiner Promotion am KIT und als Wissenschaftler arbeitete er in interdisziplinären Teams an der Entwicklung von Biomaterialien, die menschliches Körpergewebe simulieren, um die Spende von Stammzellen, zum Beispiel für Leukämiekranke, zu optimieren. Seine Begeisterung für Naturwissenschaften entdeckte er bereits im Grundschulalter mit seinem ersten Chemiebaukasten. Als naturverbundener Mensch entwickelte er auch früh eine Leidenschaft für das praktische Arbeiten mit Pflanzen, weshalb er nach der mittleren Reife zunächst eine Berufsausbildung zum Landschaftsgärtner absolvierte. Wissensdurst und der Drang zu verstehen, „… was die Welt im Innersten zusammenhält“, führten ihn dann über den zweiten Bildungsweg schließlich an die Universität. Seine Erfahrungen und seine Leidenschaft für die Naturwissenschaften möchte er nutzen, um Jugendliche zu einer Karriere in einem MINT-Beruf zu inspirieren.

Felix Rössler hat aufgrund seiner Begeisterung für die Naturwissenschaften Bioingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie studiert und sich im Master auf biopharmazeutische Verfahrenstechnik und Mikrosystemtechnik spezialisiert. Parallel konnte er als Werkstudent bei einem großen Hersteller für chemische Analysegeräte spannende Projekte im Scale-up – also der Maßstabsvergrößerung – von biotechnologischen Prozessen und der Qualitätssicherung betreuen. In seiner Masterarbeit befasste er sich mit der Realisierung einer Grenzfläche zwischen zwei flüssigen Phasen in einem Mikrochipsystem. Durch die Grenzfläche lassen sich Diffusionseffekte zwischen den Phasen minimieren, sodass das Produkt stabiler wird.

Neben der Leidenschaft für Technik und Naturwissenschaften begeistert Felix sich für Sport. In seiner Freizeit ist er als Jugendtrainer und Seniorentrainer im Handball aktiv. Als Coach im COACHING4FUTURE-Programm kann er seine Freude an den MINT-Fächern und der Arbeit mit Jugendlichen kombinieren.

Felicitas Mundel studierte Geowissenschaften an der Universität Tübingen. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Frage, wie sich früh auskristallisierte Minerale in einer Gesteinsschmelze mit anderer Dichte verhalten. Dazu analysierte sie die chemische Zusammensetzung von Mineralen magmatischer Gesteine aus Südgrönland und untersuchte die Minerale und deren Verwachsungen unter dem Mikroskop. Neben ihrer Begeisterung für Gesteine und die Methoden, diese zu analysieren, interessiert sie sich besonders für interdisziplinäre Ansätze in den MINT-Fächern. Bereits während ihres Studiums betreute sie mit Freude Studierende im Rahmen von Fachübungen zu Mathematik und Gesteinskunde. Dabei legte sie Wert darauf, komplizierte Inhalte anschaulich und mit viel Spaß zu vermitteln. Ihre Begeisterung für den MINT-Bereich möchte sie nun an junge Menschen in Baden-Württemberg weitergeben und diese bei der Berufsorientierung unterstützen.

Jaqueline Pernet ist Industriemeisterin Pharmazie. Nach ihrer Ausbildung zur Pharmakantin hat sie sich neben dem Beruf bei der IHK Regensburg zur Industriemeisterin Pharmazie weitergebildet. Anschließend war sie als Meisterin im Bereich der Konfektionierung von festen Arzneiformen wie Tabletten und Kapseln tätig. Zu ihren Aufgaben im industriellen Umfeld zählte auch die Betreuung der Auszubildenden in der eigenen Abteilung sowie das Durchführen eines fachgebundenen Unterrichts. Den Auszubildenden theoretische und praktische Inhalte Ihrer Arbeit näher zu bringen und auf Ihrem Weg zu unterstützen, war ihr immer eine Herzensangelegenheit. Nun möchte sie jungen Menschen bei der Berufsfindung unter die Arme greifen und mögliche Wege in der Industrie aufzeigen.

Jasmin Friedrich hat ihren Master der ‚Molecular and Cellular Biology‘ an der Philipps-Universität Marburg absolviert. Sie hat sich dabei auf die rekombinante Herstellung und Charakterisierung von Enzymen im Stoffwechsel anaerober Mikroorganismen spezialisiert. Neben ihrer Begeisterung für praktische Anwendungen in der Mikrobiologie interessiert sie sich schon seit ihrer Kindheit für Umweltschutz und möchte ihr Wissen darüber insbesondere mit Schülerinnen und Schülern teilen.

Michael Müller studierte an der Universität Tübingen die Fächer Geographie und Englisch für das Lehramt an Gymnasien. Neben praktischen Einblicken im Bildungssektor konnte er auch berufliche Erfahrungen in der Untergrunderkundung und Rohstoffexploration sammeln. Während des Studiums war er am Lehrstuhl für Geomorphologie und Bodenkunde tätig. Aufgrund seiner Erfahrungen im Schulsystem kennt er die tatsächlichen Herausforderungen, welche die Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler bereithält. Deswegen möchte er mit seinen pädagogisch-didaktischen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen junge Menschen in der Berufsorientierung unterstützen.

Mikhail Tiles hat seinen Master in Mathematik mit Schwerpunkt Optimierung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg absolviert. Die Entscheidung, Mathe zu studieren, fiel ihm leicht, weil es ihm schon in seiner Schulzeit sehr viel Spaß machte, mit Logik an anspruchsvollen Aufgaben zu knobeln, Formeln herzuleiten und Naturereignisse physikalisch zu verstehen. Wegen dieser Begeisterung für naturwissenschaftliche Fragestellungen hat er in seinem Studium auch Physik als Nebenfach gewählt. Während des Studiums arbeitete er mehrere Jahre als Tutor an der Universität und unterrichtete nach dem Studium ein Jahr lang an einem Gymnasium in Chemnitz Mathematik und Physik. Der Mathematiker hat besondere Freude daran, junge Leute für die MINT- Fächer zu begeistern und naturwissenschaftliche oder technische Zusammenhänge zugänglich zu machen.

Dr. Orfeas Dintsis hat Biologie mit der Vertiefung Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Heidelberg studiert. Schon als Kind interessierte er sich für medizinische Themen und wollte „Forscher“ werden. In seiner Diplom- und Doktorarbeit beschäftigte er sich mit der Untersuchung von 24-Stunden Rhythmen in Modell­organismen, um zu verstehen, wie biochemische Prozesse im Körper den Schlaf-Wach-Rhythmus generieren und aufrechterhalten.  Anderen Menschen näherzubringen, wie MINT-Fächer und die korrespondierenden Berufe helfen, Menschenleben zu retten und dadurch unsere Welt ein bisschen besser machen, lag ihm schon immer am Herzen. Besonders wichtig findet er, dass junge Menschen bei der Berufswahl offen und neugierig sind und für sich selbst über den Tellerrand hinaussehen.

Philipp Erath setzte sich in seinem Studium an der Universität Tübingen zunächst mit der Techniksoziologie auseinander. Hierbei interessierte ihn vor allem die Frage, wie technologische Innovationen unsere Gesellschaft verändern können. Während seines Masterstudiums in Social and Cultural Anthropology hat Philipp eine vergleichende Jugendforschung zum Thema Erwachsenwerden von jungen Männern durchgeführt und hierüber seine Masterarbeit geschrieben. Als Dozent im MINT-Hochschulbereich konnte er praktische Erfahrungen in der Didaktik sammeln und freut sich, diese nun bei der Berufsorientierung an Schulen anwenden zu können. Bereits seit seiner eigenen Schulzeit ist er technikbegeistert und gründete als Jugendlicher ein kleines Team, das selbstständig Computerspiele entwickelte. Durch seinen Hintergrund sensibilisiert Philipp Schülerinnen und Schüler für die gesellschaftsrelevanten Aspekte der MINT-Berufe und versucht sie stets auch dazu anzuregen, über den Tellerrand ihrer Schulfächer hinauszublicken.