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Unsere Coaches

Junge Wissenschaftler auf Augenhöhe

Wer sind eigentlich unsere Coaches und was bringen Sie an Erfahrung mit?

Das sind unsere Coaches – kompetent, authentisch, überzeugend:

 

Arion Tomaras studierte Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen und spezialisierte sich auf visuelle Überzeugungsprozesse in der Wissenschaftskommunikation. Besonders interessierte ihn dabei, komplexe technische Sachverhalte verständlich zu kommunizieren, weswegen sein eigentliches Berufsziel der Technikjournalismus war. Neben seinem Studium engagierte er sich als Trainer bei Sport- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche und sammelte dort praktische Erfahrungen in der Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern. Das COACHING4FUTURE-Programm ist für ihn ideal, um seine persönliche Faszination für Technologie im Allgemeinen und seine Begeisterung für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern beruflich zu verknüpfen.

Christoph Bittmann hat seinen Bachelor und Master in Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar absolviert. Schon früh begeisterte er sich für die wechselseitige Beziehung zwischen Technologie, Form und Material in der Architektur. Mit der Digitalisierung lassen sich beispielsweise beim Entwerfen und Bauen von Gebäuden nicht nur Arbeitsprozesse optimieren, sondern auch Visionen und Szenarien für das Wohnen der Zukunft weiterentwickeln. Das COACHING4FUTURE-Programm ist für ihn eine großartige Möglichkeit, seine persönliche Faszination und Begeisterung für Technologie an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Dr. Domenic Kratzer hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Chemie studiert und sich dabei auf die Bereiche Organische Chemie und Polymerchemie spezialisiert. Während seiner Promotion am KIT und als Wissenschaftler arbeitete er in interdisziplinären Teams an der Entwicklung von Biomaterialien, die menschliches Körpergewebe simulieren, um die Spende von Stammzellen, zum Beispiel für Leukämiekranke, zu optimieren. Seine Begeisterung für Naturwissenschaften entdeckte er bereits im Grundschulalter mit seinem ersten Chemiebaukasten. Als naturverbundener Mensch entwickelte er auch früh eine Leidenschaft für das praktische Arbeiten mit Pflanzen, weshalb er nach der mittleren Reife zunächst eine Berufsausbildung zum Landschaftsgärtner absolvierte. Wissensdurst und der Drang zu verstehen, „… was die Welt im Innersten zusammenhält“, führten ihn dann über den zweiten Bildungsweg schließlich an die Universität. Seine Erfahrungen und seine Leidenschaft für die Naturwissenschaften möchte er nutzen, um Jugendliche zu einer Karriere in einem MINT-Beruf zu inspirieren.

Felicitas Mundel studierte Geowissenschaften an der Universität Tübingen. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Frage, wie sich früh auskristallisierte Minerale in einer Gesteinsschmelze mit anderer Dichte verhalten. Dazu analysierte sie die chemische Zusammensetzung von Mineralen magmatischer Gesteine aus Südgrönland und untersuchte die Minerale und deren Verwachsungen unter dem Mikroskop. Neben ihrer Begeisterung für Gesteine und die Methoden, diese zu analysieren, interessiert sie sich besonders für interdisziplinäre Ansätze in den MINT-Fächern. Bereits während ihres Studiums betreute sie mit Freude Studierende im Rahmen von Fachübungen zu Mathematik und Gesteinskunde. Dabei legte sie Wert darauf, komplizierte Inhalte anschaulich und mit viel Spaß zu vermitteln. Ihre Begeisterung für den MINT-Bereich möchte sie nun an junge Menschen in Baden-Württemberg weitergeben und diese bei der Berufsorientierung unterstützen.

Jaqueline Pernet ist Industriemeisterin Pharmazie. Nach ihrer Ausbildung zur Pharmakantin hat sie sich neben dem Beruf bei der IHK Regensburg zur Industriemeisterin Pharmazie weitergebildet. Anschließend war sie als Meisterin im Bereich der Konfektionierung von festen Arzneiformen wie Tabletten und Kapseln tätig. Zu ihren Aufgaben im industriellen Umfeld zählte auch die Betreuung der Auszubildenden in der eigenen Abteilung sowie das Durchführen eines fachgebundenen Unterrichts. Den Auszubildenden theoretische und praktische Inhalte Ihrer Arbeit näher zu bringen und auf Ihrem Weg zu unterstützen, war ihr immer eine Herzensangelegenheit. Nun möchte sie jungen Menschen bei der Berufsfindung unter die Arme greifen und mögliche Wege in der Industrie aufzeigen.

Jasmin Friedrich hat ihren Master der ‚Molecular and Cellular Biology‘ an der Philipps-Universität Marburg absolviert. Sie hat sich dabei auf die rekombinante Herstellung und Charakterisierung von Enzymen im Stoffwechsel anaerober Mikroorganismen spezialisiert. Neben ihrer Begeisterung für praktische Anwendungen in der Mikrobiologie interessiert sie sich schon seit ihrer Kindheit für Umweltschutz und möchte ihr Wissen darüber insbesondere mit Schülerinnen und Schülern teilen.

Marie-Christin Quillmann studierte Chemie an der Technischen Universität Darmstadt und spezialisierte sich dabei auf die Bereiche Biochemie und Organische Chemie. Ihr Schwerpunkt war die Wirkstoffforschung. Während ihrer Ausbildung zur Chemielaborantin lernte sie die Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs kennen. Dieses Thema begleitete sie bis über das Ende des Studiums. In ihrer Masterarbeit wirkte sie an der Entwicklung von Medikamenten gegen Leukämie mit, die bestimmte Enzyme in den Krebszellen blockieren. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin widmete sie sich der Entwicklung von Arzneistoffen, die mit Antikörpern verbunden werden und so zielgerichtet gegen Krebszellen wirken.

Die Nachwuchsförderung war Marie-Christin schon während des Studiums ein Anliegen. Sie engagierte sich als Mentorin für MINT-begeisterte Schülerinnen, um sie bei der Wahl ihres Studienfachs zu unterstützen. Ihre Erfahrungen will sie nun mit Jugendlichen teilen und sie durch COACHING4FUTURE zu einem Einstieg in die MINT-Berufe ermutigen.

 

Dr. Markus Döring hat Biochemie an der Leibniz Universität Hannover studiert. Seine Promotion fertigte er über ein Protein an, das für die reibungslose Kommunikation zwischen Nervenzellen eine Rolle spielt. Naturwissenschaftliche Themen interessierten ihn bereits früh, ob es die Beschäftigung mit dem ersten Chemiekasten oder Exkurse in die Astronomie waren. Die Faszination für die große Bandbreite naturwissenschaftlicher Fragestellungen, vom Allerkleinsten bis zum Allergrößten, ist ihm geblieben. Heute möchte er dazu beitragen, diese Begeisterung für ein breites Spektrum an MINT-Themen weiterzutragen und komplexe Themen spannend zu vermitteln: Nach Bio- und Nanotechnologie über Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist es heute die Digitalisierung. Dabei ist es ihm besonders wichtig, junge Menschen dafür zu sensibilisieren, was mit MINT alles möglich ist und welche beruflichen Wege den Jugendlichen offenstehen, um aktiv an der Gestaltung von Zukunftstechnologien mitzuwirken.

Dr. Orfeas Dintsis hat Biologie mit der Vertiefung Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Heidelberg studiert. Schon als Kind interessierte er sich für medizinische Themen und wollte „Forscher“ werden. In seiner Diplom- und Doktorarbeit beschäftigte er sich mit der Untersuchung von 24-Stunden Rhythmen in Modell­organismen, um zu verstehen, wie biochemische Prozesse im Körper den Schlaf-Wach-Rhythmus generieren und aufrechterhalten.  Anderen Menschen näherzubringen, wie MINT-Fächer und die korrespondierenden Berufe helfen, Menschenleben zu retten und dadurch unsere Welt ein bisschen besser machen, lag ihm schon immer am Herzen. Besonders wichtig findet er, dass junge Menschen bei der Berufswahl offen und neugierig sind und für sich selbst über den Tellerrand hinaussehen.

Philipp Erath setzte sich in seinem Studium an der Universität Tübingen zunächst mit der Techniksoziologie auseinander. Hierbei interessierte ihn vor allem die Frage, wie technologische Innovationen unsere Gesellschaft verändern können. Während seines Masterstudiums in Social and Cultural Anthropology hat Philipp eine vergleichende Jugendforschung zum Thema Erwachsenwerden von jungen Männern durchgeführt und hierüber seine Masterarbeit geschrieben. Als Dozent im MINT-Hochschulbereich konnte er praktische Erfahrungen in der Didaktik sammeln und freut sich, diese nun bei der Berufsorientierung an Schulen anwenden zu können. Bereits seit seiner eigenen Schulzeit ist er technikbegeistert und gründete als Jugendlicher ein kleines Team, das selbstständig Computerspiele entwickelte. Durch seinen Hintergrund sensibilisiert Philipp Schülerinnen und Schüler für die gesellschaftsrelevanten Aspekte der MINT-Berufe und versucht sie stets auch dazu anzuregen, über den Tellerrand ihrer Schulfächer hinauszublicken.


 

Sulejman Zahirovic absolvierte sein Bachelorstudium der Kunststofftechnik an der Hochschule Aalen, wo er einen Master im Leichtbau anschloss. Diesen Studienweg wählte er, da angesichts begrenzter Ressourcen Materialeffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entscheidend bei der Entwicklung und Herstellung moderner Produkte sind. Im Leichtbau sucht man Entwicklungsstrategien, um die Anforderungen einer vorgegebenen technischen Funktion bestmöglich zu erfüllen, die Bauweise dabei aber möglichst leicht zu halten. Während seiner Masterthesis beschäftigte er sich mit dem Rheocasting-Prozess, der bereits Anfang der 1970er-Jahre am Massachusetts Institute of Technology entwickelt wurde. Hierbei handelt es sich um ein Gießverfahren, bei dem Aluminium halbflüssig bzw. halbfest verarbeitet wird.

Sulejman möchte mit seiner Studienerfahrung junge Menschen für Ingenieurberufe begeistern, da man als Ingenieurin bzw. Ingenieur in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten kann.

Victoria Schöffler hat sich schon in der Schule für Naturwissenschaften interessiert. Ihr Biologiestudium begeisterte sie so sehr, dass sie anschließend ihren Master in „Translational Neuroscience“ an der Universität Würzburg absolvierte. Der Studiengang beschäftigt sich mit klinischen Anwendungen und Therapien bei Störungen des Nervensystems. Sie wählte diesen Master, weil sie das Gehirn und seine Funktionen verstehen wollte. In der Masterarbeit versuchte sie, anhand eines Tiermodells bestimmte Gene zu identifizieren, die bei der Entwicklung von ADHS – also der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – eine Rolle spielen könnten. Besonders faszinierend findet sie außerdem die vielzähligen Möglichkeiten im Bereich der Biologie, wie man Menschen helfen und unsere Welt nachhaltiger gestalten kann.

Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit der Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Sie möchte ihre Begeisterung mit jungen Menschen teilen, damit diese bei der Berufswahl offen und neugierig bleiben.